Hallo.
…(Funk-)Batteriewecker benötigt pro Jahr etwa eine
Mignon-Alkalibatterie. Bei einem Preis von max. 1 Euro pro
Batterie kommt man deutlich günstiger weg als bei der
Netzvariante (angenommene 10 W Leistungsaufnahme ergibt 87,6
kWh pro Jahr).
Ich glaube aber nicht an eine 10W Leistungsaufnahme bei einem Radiowecker.
Ich meine, daß die modellabhängig zwischen 2,1W und 5,5W liegen dürfte. Jedenfalls so in etwa 3W, eher weniger. Hier folgende (zugegeben ein bißchen vage) Rechnung:
Da ist in dem Gerät ein Trafo.
Ich gehe mal zur Vereinfachung davon aus, daß die Sekundärwicklung nur eine ist, und daß sie keinen Abgriff ab.
Die 2 Drähte zur Schaltung sind sehr dünn, so daß ich davon ausgehe, daß 0,05qmm Querschnitt schon reichen würden, und manchmal sind sie auch tatsächlich so dünn. Die Länge schätze ich einmal auf 0,11m beide zusammen.
Der Wecker enthält Uhrteil und Radioteil. Beim Uhrteil kann ich mir als UBetrieb alle möglichen U’s vorstellen, aber der Radioteil wird als U so in etwa 8V haben, und er zieht zudem einen immerhin nicht ganz unerheblichen I wegen der NF-Endstufe, so daß es unwirtschaftlich wäre, die U erst mal mit einem Spannungsregler auf 8V herunterzubringen (P=UI).
Demnach hat der Trafo wohl ca. Usek ~ 5V. Der spez. Widerstand von Kupfer ist 1,8*10^-8 Ohm m. Die Leitungen (siehe oben) haben also als R R(spez.)*0,11m/0,05qmm=40Milliohm.
Also ist so ein kleiner L.-Querschnitt (unter der Annahme, daß nicht mehr als 0,015V an der Leitung abfallen sollten) gewählt worden von der Grundlage herrührend, daß 375mA Sekundärstrom fließen. 375mA*5V=1,875W. Berücksichtige ich den nicht gleich 1 seienden Wirkungsgrad des Trafos, kommen grob 2W raus.
ERGEBNIS 2W
Im Jahr also 17,52 kWh.
4,38€ bei 25 cent Preis.
Das ist immer noch teurer als die Batterie i. Wert von 1,00€, aber dieser Wecker kann keine Musik machen, und die ökoLOGische Bedenklichkeit bleibt (Herstellung u. Abfall).
Grüße,
M.