ich fahre demnächst nach Frankreich und möchte zu diesem Zweck meinen französischen Sprachschatz aktivieren. Im Englischen habe ich dabei mal gute Erfahrungen mit aktuellen Romanen gemacht, die so spannend sind, daß einem das Nachschlagen im Lexikon schon zu lange dauern würde, und nicht voll mit irgendwelchen Dialekten sind. Kennt also jemand nicht zu anspruchsvolle französische „Freßbücher“?
Schon mal Danke im Voraus,
Taju
also für mich waren das „L´Étranger“ von Albert Camus und „Le Petit Prince“ von Saint-Exuperie.
Grund: weil ich diese schon in der dt. Übersetzung gelesen hatte und dadurch besser verstand. Als spannend empfand ich diese Geschichten auch und der Inhalt beider Bücher spiegelt das Herz von „echten“ Franzosen wieder (naja, also bei Camus zwar eher von den Franzosen besetzte Zone „Algerien“ und er hat sich auch nie so richtg als Franzmann gefühlt… aber trotzdem. Er hat mit beaucoup Tiefgang Spannung erzeugt. Darum geht es Dir ja *g*. Außerdem hat er aufgrund seiner Herkunft umso mehr Erfahrung „mit“ den F´s machen dürfen…).
um die franz. Umgangssprache zu lernen, ist „Zazie dans le Metro“ einfach genial. (Gab es auch mal als Film…) Leider ist mir der Autor entfallen.
Das Buch ist einfach witzig und man liest es in einem weg. Das Lustige ist, dass es genauso geschrieben ist, wie der normale „Straßen-Franzose“ spricht. Bei der normalen (Hoch-)Literatur ist das ja nicht der Fall, da das Umgangs-Französisch von dem literarischen Französisch doch sehr viel stärker abweicht, als es zum Beispiel im Deutschen oder Englischen der Fall ist.
Salzmann
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