Hallo,
du hast schon gute tipps von help.you gekriegt.
Ich wuerde auf jeden Fall eine Apotheke in Suedafrika
ansteuern, die wissen wesentlich besser, was dort im Moment
hilft, als jedes deutsche Tropeninstitut. Jahreszeitmaessig
habt ihr vielleicht noch Glueck und kommt mit viel „Mossie off“
und Netzen aus. Ein Restrisiko bleibt. Ich wuerde Prophylaxe
nehmen, muss ber jeder selbst wissen.
Folgende Route ist geplant: Blyde River Canyon, Krüger, Hlane
N.P.,
Mlilwane Wildlife Sanctuary(beide in Swaziland),dann soll die
Gegend
von Mbabane - durch Ezulwini Valley schön sein, dann Ithala
Game
Reserve, Greater St.Lucia, Mkhuze Game Reserve, irgendwo
schnorcheln
und falls noch Zeit ist über Lesotho zurück nach Johannesburg.
Ich glaube nicht, dass die Zeit bei eurem Programm fuer
Lesotho reicht. Dort sind die Strassen auch ein ganzes Stueck
schlechter, das heisst ihr muesst praktisch um Lesotho rum-
fahren.
Wir haben 3 Wochen, ein Zelt und ein kleines Auto, kein 4
Radantrieb.
Mit Zelt, da geht es mir wie help.you waere ich sehr
vorsichtig. Im Krugerpark ist es allerdings okay, dort
werdet ihr es wahrscheinlich auch brauchen, denn die
Rondavels sind meist ausgebucht, in Ferienzeiten (keine
Ahnung, wie’s mit suedafrikanischen Ferien aussieht, wahrscheinlihc
keine in der Zeit) sogar bis zu einem Jahr vorher.
Aber ausserhalb der Parks ist zelten nicht so toll, vor allen
Dingen NICHT wild zelten, das kann gefaehrlich werden.
The good news: Bed&Breakfast sind in Suedafrika erschwinglich.
Nehmt Verpflegung in den Krugerpark mit hinein. Es gibt
dort zwar in jedem Camp ein Restaurant, ein Imbiss und ein
Supermarkt, aber besonders bei Fleisch und Gemuese sind
die nicht so toll bestueckt. Wenn ihr durch den Eastern
Transvaal fahrt, haltet in der Gegend um Dullstroom oder
Lydenburg Ausschau nach einer Troutfarm und nehmt Forellen
zum Grillen mit! Und Obst und Gemuese auch ausserhalb
vom Park kaufen (innen ist es auch teuer, aber vor allen
Dingen nicht frisch). Milch und (Toast)Brot ist immer
zu haben, und alles in Dosen.
1.: kannst Du evtl. von einem der Parks abraten oder eher
stattdessen
etwas anderes empfehlen?
Hluhluwe und Umfolozi in Natal wuerde ich raussuchen.
Dort gibt es viele white rhinos (Breitmaulnashoerner)
und die Parks sind relativ klein, aber fein.
2.:gibt es irgendwas das ich auf keinen Fall auslassen sollte?
Help.you hat die Stationen im Eastern Tvl. genannt. Die
faehrt man auf der Strecke sowieso ab, kommt drauf an,
wieviel Zeit ihr euch da lasst. Aufpassen, wenn ihr
viele Busse auf der Strecke habt. Die sind dann immer
zur gleichen Zeit wie ihr an den Ausssichtspunkten.
3.:wir haben nix reserviert könnte das ein Problem sein? Gibt
es
einen Trick wie man am Besten irgendwo noch ein Platz bekommt?
Im Krugerpark muss man am Eingang buchen. Man kann nicht rein-
fahren und sein Glueck versuchen. Allerdings kann man immer
erstmal buchen, auch wenn man nicht die bevorzugten Camps
kriegt. Da muss man dann immer morgens zur Campleitung gehen,
die koennen dann noch versuchen umzubuchen, dorthin wo etwas
abgesagt wurde.
Skukuza = Hauptstadt des Krugerparks, interessant, aber grosser
Rummel (Bahnlinie, Flugplatz, hier kommen die ganzen Schnell-
touristen durch).
Pretoriuskop = aelteste der Camps, hat seinen Reiz, aber muss
nicht sein
Lower SAbie - toll am Fluss gelegen, man sieht oft
Elefanten da, aber fast immer ausgebucht
Punta Maria = sehr weit im Norden , oft ausgebucht, macht
die Fahrerei sehr viel laenger
Satara ist schoen in der Mitte, dort gibt’s gute Chancen
fuer Loewen und Elefanten
Unten im Sueden: Berg-en-Dal, das neuste Camp. Hat eine
ganz andere Atmosphaere als die anderen Camps.
Auch die Flora und Fauna ist
dort ganz anders, gute Chancen Nyalas und Kudus zu sehen,
Buffalo und jede Menge Rhinos.
Wenn ihr euch einen privaten Guide nicht leisten koennt,
versucht auf jeden Fall wenigstens einmal eine walking safari
mit den Krugerpark Rangers zu buchen (macht man im
Buero, in jedem Camp). Selbst wenn man wenig Tiere sieht,
lernt man eine ungeheure Menge dabei.
Ueberhaupt: immer gleich das Buero ansteuern, das ausgelegte
Buch lesen, wo jedermann seine Beobachtungen reinschreibt
und wo man erfaehrt, was fuer Sonderveranstaltungen es gibt,
welcher Film abends gezeigt wird (keine Angst: nix hollywood,
das Programm ist immer ein Wildlifefilm), Sitzkissen mitnehmen,
auf den Steinsitzen ist es um diese Jahreszeit noch kalt).
Kauft euch vorher einen Vogelfuehrer (es gibt 2 Standards,
Robertsons und ein anderer), lohnt sich unbedingt, man wird
ganz schnell zum „bird watcher“. Ein Fernglas ist immer gut.
Denkt dran, es ist kein Zoo. Die Viecher sind u.U. weit
weg.
4.:Ist Lesotho in der Jahreszeit bereits befahrbar wegen des
evtl.
Schnees auf den Straßen?
Kein Schnee auf den Strassen im Oktober. ABer die Strassen
sind relativ schlecht.
5.: Wie sieht es mit Moskitos aus? Ist Lariam Einnahme
wirklich
erforderlich?
s.o.
6.:bekommen wir vor Ort Gaskartuschen für Gskocher?
ja-ein. Kriegt man. Aber ob sie zu euren Kochern passen,
weiss ich nicht. Suedafrikaner kochen mit diesen relativ
grossen, dickbauchigen Gasflaschen.
7.: Sind Euro Bar ok, oder sollte es doch lieber Dollar sein?
In den groesseren Staedten ist es kein Problem Euro umzutauschen.
Mit Mastercard/Visacard auch von europ. Banken kommt man auch
weit.
Tc gut
zum umtauschen?
8.:wo kann man am Besten schnocrcheln?
keine Ahnung
Über jeden Tipp bin ich dankbar.
Viel Spass! Have a great time!
Hamba kahle, (=go well)
Elke