Südamerika - Handschriftl. Zahlen wie in England?

Hallo,

ich will einen Brief nach Südamerika schicken, habe schon fast die Zieladresse komplett auf den Umschlag geschrieben und da fällt mir etwas ein…Schule, 5. oder 6. Klasse im Englischunterricht - In England sieht die handschriftliche Eins und Sieben ja anders aus!
Die Eins hat keinen Haken und die Sieben sieht so ähnlich aus wie unsere Eins, nur dass der obere Strich exakt waagerecht ist.
Weiß jemand, wie das in Südamerika, speziell Argentinien aussieht?
Nicht, dass der Brief nicht ankommt, weil man dort vollkommen anderen PLZs und Straßennummern interpretiert.

Bin um Hilfe dankbar!

Gruß,
Olaf der gespannt ist, wie lange der Brief wohl brauchen wird

Ziffern der Druckschriften
Örtliche handschriftliche Formen sind kein Maßstab. Überall in der Welt werden die Ziffern der Druckschriften verstanden. Auch in Argentinien erkannt man ohne Zweifel die 1, 4 und 7 (zum Beispiel) einer Arial oder Verdana.

Eigenschaften:
1 Senkrechter Strich, nur ganz kurzer linker schräger Strich, aber unterscheidbar zu einer Serife eines l (kleines L). Der Fuß gehört eigentlich nicht an die Eins, aber ist manchmal hilfreich, um von der Sieben zu unterscheiden (Verdana, Franklin Gothic).
7 Richtig waagerechter oberer Strich und schräger Strich nach links unten, ggf. leichte Kurve zur senkrechten. Wenn der obere Strich leicht nach links fällt und nur kurz ist, dann rätseln Leser, denen die US-amerikanische oder englische Handschrift vertrauter ist, ob eine Sieben oder Eins gemeint ist.
4 Schräger linker Strich, in der Normalform oben geschlossen

Zeichen werden nicht willkürlich gemalt, sondern sie haben »Skelette«, deren Form sie eindeutig zu dem Zeichen machen, das sie jeweils sind. Insbesondere diese Ziffern westarabischen Ursprunges sind weiter weltweit verbreitet und einheitlich, als das lateinische Alphabet.

Mahlzeit,

schreib deinen Brief so, daß er hier verstanden würde - er kommt dort an. Oder auch nicht, aber dann liegt es nicht an den Zahlen :smile:

Gruß

Sancho
porteño

Mahlzeit,

schreib deinen Brief so, daß er hier verstanden würde - er
kommt dort an. Oder auch nicht, aber dann liegt es nicht an
den Zahlen :smile:

Danke sehr, hab’ mich auch noch mal per ICQ (trotz Zeitverschiebung) mit dem Empfänger unterhalten und da wurde mir auch das gleiche mitgeteilt. Aber die ‚1‘ hab ich vom Stil her trotzdem etwas, ähm „englischer“ gehalten, nur mit kurzem Anstrich, man weiß ja nie.

Hab’ ihn übrigens heute zur Post gebracht, Luftpost, 4€ (da Maxibrief und knapp 100 g schwer). Bin wirklich gespannt, ob und wann das Ding ankommt, man hat ja schon aus dem Familienkreis die dollsten Sachen erlebt.