Suizidgedanken beim alleingelassen sein vom Partne

Hallo!

Jemand der von seinem Partner verlassen wird, hegt Suizidgedanken, weil er unzufrieden ist, weil er denkt, was er noch auf der Welt soll, weil er denkt, dass ihn eh keiner liebt, weil er denkt, dass ihn sowieso keiner vermisst, weil er denkt, dass er dann keinerlei Probleme mehr hat.

Wenn er alkoholisiert wäre und er z. B. im Besitz einer geladenen Schusswaffe wäre, würde er sich einen Kopfschuss verpassen. Dies „scheitert“ daran, dass er sich nicht, ohne in Gesellschaft zu sein, besaufen würde.
Des Weiteren hat er Angst, dass er diesen Selbstmordversuch überleben würde, er im Rollstuhl landen würde und er nicht mehr Herr seiner Sinne, seines Körpers wäre!
Allerdings könnte er sich auch kein Messer nehmen, selbst nicht im alkoholisiertem Zustand, und könnte sich damit z. B. selbst in den Bauch stoßen.
Eher würde er mehrere Schlaftabletten schlucken und friedlich einschlafen wollen, ohne jemals wieder aufzuwachen!

Könnt ihr mir bitte erklären, was dies bedeuten soll?

Bitte um eure Antworten.

Vielen lieben Dank im Voraus.

Gruß

Hi Jerry,

Könnt ihr mir bitte erklären, was dies bedeuten soll?

Also meine Interpretation wäre: eigentlich ist er sich der Sinnlosigkeit (s)eines Suizids bewusst.

mfg
N.-E. Matze

Hallo,

das klingt nach einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung, wahrscheinlich eine Depression, ausgelöst durch die Trennung vom Partner. Einen Arzt sollte er aufsuchen, bei zunehmen der Suizidgedanken auch stationäre Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik.

Gruß

Tahere

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

das ist nicht so ganz einfach, ich kann nicht erklären, was es bedeutet, weil ich nicht diese Person bin.

Ich kann nur vermuten und von mir aus gehen.

Auch ein Suizid braucht ein gewisses Maß an Mut bzw. Aktivität. Nur zu sagen, ich mag nicht mehr, reicht da halt auch nicht. (aus eigner Erfahrung spreche… da gehört sogar verdammt viel Mut und verdammt viel Feigheit dazu) Mut… jetzt das entsprechende zu tun…
Feigheit… das Leben zu ertragen, oder sogar schätzen zu lernen, im Idealfall sogar lieben zu lernen.
Jeder Mensch geht mal durchs Jammertal, dadurch zu gehen, durch zu kommen und sogar aufrecht, das ist doch auch was. Es geht, nach mießen Zeiten kommen auch mal bessere Zeiten, dennoch mutig zu bleiben, das ist stark.

Würde ich mir das leben nehmen wollen und bräuchte alk dazu, dann würde ich mir die situation schon schaffen.
Aber wozu, morgen sieht der tag wieder besser aus.
Jeder Suizid birgt die Gefahr, dass es nicht so klappt. Dumm gelaufen?

Des Weiteren hat er Angst, dass er diesen Selbstmordversuch
überleben würde, er im Rollstuhl landen würde und er nicht
mehr Herr seiner Sinne, seines Körpers wäre!

Kann ich verstehen, aber ein gewisses Restrisiko bleibt immer. Wenn man wirklich gehen will, dann denkt man daran (aus meiner Erfahrung) überhaupt nicht.

Könnt ihr mir bitte erklären, was dies bedeuten soll?

ich würde sagen, das ist ein Hilferuf. Man will gehen, aber nicht wirklich. Wäre es mein Freund, so würde ich alle Hilfe der Welt anbieten.

Grüße

Sarah

bei diesen 3 Postings
fällt vor allem ihre stereotype Form auf.

Innerhalb weniger Minuten drei verschiedene Personen, aber mit eng verwandten psychischen Erscheinungen?

Handelt sich also um denselben „jemand“?

Wenn ja, warum verheimlichst du dann die in diesem Fall wichtigste Information? (die einen eindeutigen Ratschlag an dich zur Folge haben würde)

Wenn es aber nicht dieselbe Person sein sollte, handelt es sich um Klausuraufgaben in einem Wochenendschnellkurs Psychotherapie?

Gruß

Metapher

Hallo!

Jemand der von seinem Partner verlassen wird, hegt
Suizidgedanken, weil er unzufrieden ist, weil er denkt, was er
noch auf der Welt soll, weil er denkt, dass ihn eh keiner
liebt, weil er denkt, dass ihn sowieso keiner vermisst, weil
er denkt, dass er dann keinerlei Probleme mehr hat.

Wenn er alkoholisiert wäre und er z. B. im Besitz einer
geladenen Schusswaffe wäre, würde er sich einen Kopfschuss
verpassen. Dies „scheitert“ daran, dass er sich nicht, ohne in
Gesellschaft zu sein, besaufen würde.
Des Weiteren hat er Angst, dass er diesen Selbstmordversuch
überleben würde, er im Rollstuhl landen würde und er nicht
mehr Herr seiner Sinne, seines Körpers wäre!
Allerdings könnte er sich auch kein Messer nehmen, selbst
nicht im alkoholisiertem Zustand, und könnte sich damit z. B.
selbst in den Bauch stoßen.
Eher würde er mehrere Schlaftabletten schlucken und friedlich
einschlafen wollen, ohne jemals wieder aufzuwachen!

Könnt ihr mir bitte erklären, was dies bedeuten soll?

Bitte um eure Antworten.

Vielen lieben Dank im Voraus.

Hallo,

ixch kann es Dir zwar nicht erklären, aber wen will dieser Mann strafen ? Seine Umwelt, sich selbst - welch ein Irrtum - wenn er sich und seine Umwelt strafen will - wird er nie wissen wie das Ergebnis sein wird - wenn er stirbt ? Wenn ich wissen will, ob meine Strafe einen Sinn hat, muss ich doch erleben dürfen und können, ob es mir gelungen ist, die Strafe auch zu erfüllen. Wenn eine Strafe keinen Sinn am Ende hat, hat ein SM überhaupt keinen Sinn.

Trotzdem würde ich die Hilfe eiens ambulanten Telefons zuerst mal suchen. Vielleicht muss nur jemand da sei, der sich einmal anhört, warum derjenige trauert.

Soweit die Meinung eines Laien, der die Auffassung vertritt, wenn ich etas tue, muss es einen Sinn haben und zwar so dass ich das Ergebnis selbst sehen kann.

Gruss Günter, ein schönes Wochenende. Morgen scheint die Sonne wieder, es wird vielleicht schneien, aber bald grünt es wieder und es wäre doch schade, wenn jemand dies nicht erleben sollte.

Hallo,
das bedeutet für mich eine Vorwarnung zum Suizid, der evtl. auch ausgeführt wird, wenn er noch tiefer rein rutscht.

Trennungen erleben alle Menschen in verschiedenen Formen und es ist immer schwer, diese zu akzeptieren. Um weiterzuleben ist das aber notwendig!!! Sich deswegen selbstmitleidig in den Kanal des Untergangs zu stürzen ist nicht wirklich eine Lösung. Dadurch erwirbt man kein Leben ohne Probleme, sondern gar keines mehr - dann iss Tod aus Amen Schluss, Fäulnis angesagt.

So und nun ist wichtig, sich zu outen an andere Menschen und deren Trost oder Hilfsbereitschaft anzunehmen, die sicher folgen.
Es gibt immer wieder Menschen im Leben, die einen lieben und vermissen, verlass dich drauf. Es ist wichtig, das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und es auch als Chance zu sehen, Dinge zu machen, die schön sind. Wieder Hoffnung zu hegen, sich Zeit lassen, den Schmerz der Trennung aushalten, jeder Schmerz lässt einmal nach.
Alkohol macht doch nur einen Deppen aus einem Menschen, der eh Probleme hat und vielleicht was tut, was ihm nachher leid tun könnte.
Falls er nicht als Krüppel enden will durch seinen eigenen Tötungsversuch soll er sich doch wenigstens endlich freuen an seiner Gesundheit.

Ich verstehe das als Hilfeschrei eines Menschen, der nicht mehr weiss was er tun soll, weil er meint die momentanen Schmerzen in seinem Leben nicht aushalten zu können und an eine Flucht denkt, die keine ist. Er soll das selbst ernster nehmen, um nicht eine Kurzschlusshandlung zu provozieren und sich ein Herz fassen für sein Leben. Ist doch schade um diesen Erdenmitbürger.

LG Patricia

Handelt sich also um denselben „jemand“?

ja.

Wenn ja, warum verheimlichst du dann die in diesem Fall
wichtigste Information? (die einen eindeutigen Ratschlag an
dich zur Folge haben würde)

ich wollte jedem sachverhalt einen eigenen thread widmen, da sonst nur teilweise auf alle drei eingegangen wird oder evtl. sogar gar nicht (habe leider diese erfahrungen in foren gesammelt, wenn man mehrere dinge miteinander verbindet und danach fragt!).

Hi,

danke für die Antwort

ich wollte jedem sachverhalt einen eigenen thread widmen, da
sonst nur teilweise auf alle drei eingegangen wird

Es sollte aber doch auch dir einleuchtend sein, daß alle drei „Sachverhalte“ zusammen ganz andere Hinweise geben, als die einzelnen?

Zumal sicher auch diese erwähnten „Sachverhalte“ in der gegenwärtigen Verfassung des „jemand“ nicht die einzigen erwähnenswerten sein dürften?

Da dieser „jemand“ sich bedeckt halten möchte habe ich dir in einer Mail geantwortet.

Freundliche Grüße

Metapher

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Hallo!

wenn man tot ist, kann man sich ja nicht mehr freuen das man seine probleme los hat.
probleme können ja nur im leben gelöst werden, da sie ja da auch entstanden sind.

ich empfehle dieser person, das sie mehr nachdenkt um eine perspektive zu finden an der sie dann festhalten kann und soll.

und wenn die einzige perspektive die religion ist, dann soll es eben so sein, was ja auch nichts anderes wie hoffnung ist.

manchmal reicht auch eine weitergabe von verantwortung

gruss umungus

Huhu!

Erstmal: Ich habe den dringenden Verdacht, das du von dir schreibst, (ohne das jetzt genauer begründen zu können, ist so ein Gefühl), und in dem Fall bedeutet das hier-posten einen (berechtigten) Hilferuf.

Ansonsten gibt es ein wirklich sehr nettes Zitat, ich weiß leider nicht mehr, woher es stammt:
Suizid ist eine endgültige Lösung für ein zeitweiliges Problem.

Grüßlis!
Scrabz aka Drache (aka Philipp).