wie können Ärzte einen Suizidversuch durch einen Medikamentencocktail erkennen? Sieht man das im Blutbild oder im Urin? Oder woran erkennt man einen Suizidversuch?
Keine Panik auf der Titanic, ich habe das natürlich nicht vor! Alles easy! Ich frag nur, weil sich jemand mit einem Medikamentencocktail umbringen wollte, aber dieser Jemand ist nicht gestorben und die Ärzte haben den Suizidversuch nicht erkannt. Ist das normal?
im normalen Blutbild erkennt man es eher nicht (außer Leber-/Nierenfunktion entgleisen usw).
Aber Medis lassen sich im Blut nachweisen, nennt sich dann „Tox-Screen“.
Der wird aber natürlich nicht routinemäßig gemacht -wohl aber wenn der Verdacht besteht eine Person könnte etwas eingenommen haben.
Seltsam finde ich schon, wenn es nicht untersucht wurde…
Aber weswegen war die Person denn im Krankenhaus?
Wegen des Suizidversuchs? Dann wurde auch auf Medis untersucht.
Vielleicht sagt dir die Person auch nicht so ganz die Wahrheit -jemand der versucht sich umzubrinen ist psyichisch ja nun nicht ganz auf der Höhe und hat ein paar Probleme…
man kann das schon nachweisen wenn es die üblichen Ursachen waren!
So z.B. Schmerzmittelmissbrauch und dadurch Atemstillstand!
Bei Paracet. stirbt man bei Missbrauch an Leberversagen ( Leberinsuffizienz).
Aber wer denkt schon daran wenn er ein Medikament gegen Akne , Epilepsie oder Asthma nimmt, dass es da deutliche Nebenwirkungen geben kann bis hin zum Suizid!
Hier nur ein Beispiel http://www.stern.de/gesundheit/gefaehrliches-aknemit…
wie können Ärzte einen Suizidversuch durch einen
Medikamentencocktail erkennen? Sieht man das im Blutbild oder
im Urin? Oder woran erkennt man einen Suizidversuch?
Meist erscheint dieser jemand ja nicht auf wundersame Weise plötzlich im Krankenhaus, sondern wird von irgendwem gefunden und ggf. auch ins Krankenhaus gebracht. An der Auffindesituation lässt sich häufig schon eine Unstimmigkeit oder ein Verdachtsmoment erkennen. Darüberhinaus hat der Patient ja auch irgendwelche Symptome. Da ist jedes Gift (also Medis oder sonstige Substanzen) mehr oder minder spezifisch. Bei vielen auf einmal wird es dann schon kniffliger.
Rettungsdienstlich würde man dann bei einem solchen Verdacht mal nach leeren Medikamentenpackungen schauen oder ggf. Erbrochenes eintüten und mit ins Krankenhaus nehmen. Kommt halt drauf an…
Ich frag nur, weil sich jemand mit einem
Medikamentencocktail umbringen wollte, aber dieser Jemand ist
nicht gestorben
Ist natürlich schön, dass er’s nicht geschafft hat, aber der belegt jetzt ewig lang ein Intensivbett -_-
Wenn es nicht direkt erkannt wurde, ist es umso wichtiger, dass eine vernünftige Therapie der Grunderkrankung (Psychiatrie o.ä.) stattfindet. Ich hoffe, dass das in die Wege geleitet wird.
Seltsam finde ich schon, wenn es nicht untersucht wurde…
Aber weswegen war die Person denn im Krankenhaus?
Wegen des Suizidversuchs? Dann wurde auch auf Medis
untersucht.
Hallo, die Person war wegen komplettem Nierenversagen im Krankenhaus. Und das kam durch die Medikamente. Die Person sagt, dass keiner der Ärzte eine Ursache für das Nierenversagen gefunden hat.
Ist natürlich schön, dass er’s nicht geschafft hat, aber der
belegt jetzt ewig lang ein Intensivbett -_-
Und? Suizidgefährdete sind auch Notfälle.
Wenn es nicht direkt erkannt wurde, ist es umso wichtiger,
dass eine vernünftige Therapie der Grunderkrankung
(Psychiatrie o.ä.) stattfindet. Ich hoffe, dass das in die
Wege geleitet wird.
Nein, leider nicht, da niemand wusste, dass es ein Suizidversuch war.
die Person war wegen komplettem Nierenversagen im
Krankenhaus. Und das kam durch die Medikamente. Die Person
sagt, dass keiner der Ärzte eine Ursache für das
Nierenversagen gefunden hat.
und es hat auch keiner der Ärzte gefragt, ob / welche Medikamente eingenommen worden waren?
Hat die betreffende Person sich nicht dazu geäußert? Will sie ihre Suizid-Absicht verschweigen?
Ja, sind sie.
Da entspringt dann wieder die Grundsatzdiskussion, inwieweit das freier Wille oder krankheitsbedingt ist, die ich hier aber nicht starten will.
Es ist ärgerlich, wenn jemand, der nichts für seinen kritischen Zustand kann, ein Intensivbett nicht bekommt, weil jemand anderes, der seinen Zustand selbst herbeigeführt hat, dieses Bett okkupiert.
Wenn es nicht direkt erkannt wurde, ist es umso wichtiger,
dass eine vernünftige Therapie der Grunderkrankung
(Psychiatrie o.ä.) stattfindet. Ich hoffe, dass das in die
Wege geleitet wird.
Nein, leider nicht, da niemand wusste, dass es ein
Suizidversuch war.
Aber irgendwie muss man es doch erfahren haben, sonst würdest du wohl kaum jetzt darüber sprechen, oder?!
und es hat auch keiner der Ärzte gefragt, ob / welche
Medikamente eingenommen worden waren?
Das weiß ich nicht. Davon hat die Person nichts gesagt.
Hat die betreffende Person sich nicht dazu geäußert? Will sie
ihre Suizid-Absicht verschweigen?
Ja, die Person hat den Suizidversuch leider verschwiegen und hat deshalb auch keine Hilfe bekommen. Wenn sie es gesagt hätte, hätte man sie bestimmt zum Psychologen überwiesen.
Es ist ärgerlich, wenn jemand, der nichts für seinen
kritischen Zustand kann, ein Intensivbett nicht bekommt, weil
jemand anderes, der seinen Zustand selbst herbeigeführt hat,
dieses Bett okkupiert.
Ärgerlich, aber wahr. Es gibt genug Betten und wenn nicht, kann man noch welche kaufen.
Aber irgendwie muss man es doch erfahren haben, sonst würdest
du wohl kaum jetzt darüber sprechen, oder?!
Nein, die Person hat den Suizidversuch verschwiegen. Und die Ärzte sind nicht darauf gekommen, dass eventuell ein Suizidversuch dahinterstecken könnte. Das ist ja das, was mich verwundert. Und ganz ehrlich… Ich finde es schade, weil die Person bestimmt Hilfe bekommen hätte, wenn sie es gesagt hätte. Tja, jetzt lebt sie ein Leben lang mit einer Lüge.