Summe Gewinn=Summe Cashflow?

Hi,

im Buch „Planung mit Excel - Kosten, Investition und Finanzierung“ von Dr. Peter Haas (1993) habe ich nämlich folgende Aussagen gelesen, dass
a) die Summe des Gewinns über die gesamte Nutzungsdauer gleich der Summe des Cashflows über die gesamte Nutzungsdauer ist und
b) der letzte Wert des Kapitalwertes gleich der Summe des Cashflows über die gesamte Nutzungsdauer ist

Weil es soll gelten (S.214 im oben genannten Buchs):
Formel 1:
Summe des Gewinns=Summe {Umsatz-(Fixe Kosten + variable Kosten + Abschreibung)}
Formel 2:
Summe Cashflow=Summe (Gewinn+Abschreibung)-Investitionskosten
Wobei die Abschreibung sich errechnet aus:
Abschreibung= Investitionskosten/ Nutzungsdauer

Die Summe der Abschreibungen ergeben die Investitionskosten. In der Formel 2 sieht man, dass die Summe der Abschreibungen sich nach Ende der Nutzungsdauer mit den Investitionskosten aufhebt.

Und das klappt auch schön, wenn man nur materielle Invesitionskosten berücksichtigt, aber wie schaut das aus mit immateriellen Investitionen, wie Schulungskosten, Beratungskosten oder aber auch Kosten für Versuchsmaterialien…

Ist die Aussagen a) und b) dann korrekt order gelten die nur für den Fall von materiellen Investitionsgütern.

Wie unten bereits erwähnt dient die Berechnung dazu der Unternehmensleitung bei der Investitionsentscheidung für eine Ersatzanlage zu helfen.

Dieses Durcheinander kommt mir irgendwie bekannt vor.

Also,
a) ist richtig;
über die gesamte Lebensdauer des Unternehmens entspricht
der gesamtgewinn der Summme der Zahlungsüberschüsse.

b) da haste irgendetwas falsch abgeschrieben.

Eine Investitionsrechnung ist eine mehrperiodige Rechnung;
die baut man sinnvollerweise als reine Zahlungsrechnung
auf; weil die Zahlungen in der Realität anfallen,
dann hat man auch nichts mit Abschreibungen zu tun;
es sei denn man will die Besteuerung auch einbeziehen.

Dieses Durcheinander kommt mir irgendwie bekannt vor.

Also,
a) ist richtig;
über die gesamte Lebensdauer des Unternehmens entspricht
der gesamtgewinn der Summme der Zahlungsüberschüsse.

Und gilt das auch, bei Investitionen in immaterielle Güter, wie Schulungen, Beratungen, etc.?
Denn wenn ja, dann müsste ich die Kosten für immaterielle Güter durch die Nutzungsdauer der Anlage teilen, um die Abschreibung zu erhalten.

b) da haste irgendetwas falsch abgeschrieben.

Eine Investitionsrechnung ist eine mehrperiodige Rechnung;
die baut man sinnvollerweise als reine Zahlungsrechnung
auf; weil die Zahlungen in der Realität anfallen,
dann hat man auch nichts mit Abschreibungen zu tun;
es sei denn man will die Besteuerung auch einbeziehen.

Nein, die Zahlen sind direkt vor mir. Der Betrag des Kapitalwertes entspricht dem der Summe des Cashflows bzw. der Summe des Gewinns.

„Der Betrag des Kapitalwertes entspricht dem der Summe des Cashflows bzw. der Summe des Gewinns.“

das stimmt definitiv nicht; wo soll das stehen.

Hier ein Screenshot des Sheets(S. 217):
http://i51.tinypic.com/6f43cz.jpg

(ja, es isst verwackelt, aber wenn man halbwegs gesunde augen hat, erkennt man es)

… aus dem Buch, das ich bereits genannt habe. Hier das Cover:
http://i52.tinypic.com/hwbio2.jpg

Das Bild des Autors Herr Dr. Haas (Kaufmann)
http://i53.tinypic.com/35d2ays.jpg

Deine Fragen haben immer das Niveau ähnlich:

„Wie macht eine AG eigentlich seine Steuererklärung“

oder

„Was brauche ich alles, um in meinem Hobbykeller eine
Atombombe herzustellen“

Ohne dass man jetzt grundsätzlich eine Kostenrechnung,
eine Bilanzrechnung, und eine reine Investitionsrechnung
(Bewertung der Zahlungen mit dem Zins)
unterscheiden kann, gibt das nichts.

Sorry, aber irgendwo muss man ja anfangen.

Konntest du mit dem Bild was anfangen oder nicht? Der Betrag des Kapitalwertes ist gleich dem des CF und GEwinns. Ich versteh übrigens nicht, warum der Kapitalwert positiv anfängt und dann negativ wird. So wie ich das bisher kenne wird er mit steigendem Gewinn größer…)

PS. Fühle dich bitte nich angegriffen, aber deine Antworten sind auch ähnlich: Du gibts nie konkret eine Antwort, sondern verweist immer auf Ausnahmen und versuchst dann stattdeessen mindestens einen neuen Begirfen in die Diskussion einzubringen. Es kann natürlich sein, dass es nich an dir, sondern am Thema liegt. Wie gesagt, fühle dich bitte nich angegriffen oder so. LG

Zitat:
„Sorry, aber irgendwo muss man ja anfangen.“

Sinnvollerweise am ersten tag des ersten Semesters;
und nicht am 20. Tag des vierten Semesters.

lol…versteh ich nicht… ich studier überhaupt kein BWL/VWL/WiWi… XD

ich eigne mir das extra an. :smiley:

Und jetzt werd mal konkret: Kannst du nun was mit dem Screenshot anfangen oder nicht? Ja, weder Gewinn, CF noch Kapitalwert sind diskontiert. MÜSSEN sie aber IMMER den gleichen Betrag haben? Oder liegt es nur daran, dass es sich um ein materielles und nicht immaterielles Investionsgut handelt?

Versuchs doh mal im Brett „Parawissenschaften“.
Da gibts immer Leute mit hellseherischen Fähigkeiten.

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… also nein.

MÜSSEN sie aber IMMER den
gleichen Betrag haben? Oder liegt es nur daran, dass es sich
um ein materielles und nicht immaterielles Investionsgut
handelt?

Nein, sonst würden sie ja nicht unterschiedlich bezeichnet werden. Der Gewinn ist das, was in der GuV am Jahresende steht. Der Cashflow stellt die tatsächlichen Zahlungsströme dar (dadurch fällt z.B. die Afa raus, das Geld fließt ja nur buchhalterisch).
Den Kapitalwert erhält man aus den abdiskontierten Cashflows.

Ist der erwartete Kapitalwert höher als die Investitionssumme, so „lohnt“ sich das Geschäft. Anderstherum allerdings nicht.

Das Problem bei immateriellen Investitionen ist, dass sich Cashflows nur sehr schwierig einer bestimmten Investition zurechnen lassen. Sie macht daher nur bei messbaren Ausnahmen (IT-Branche, Lizen, Patenten) Sinn, jedoch nicht bei Mitarbeiterschulungen o.ä.

Sollte noch etwas unklar sein, bitte konkret nachfragen.

Greetz
Sheldrick