Super rezept gegen spritpreise-frust

hi,

was kann man tun, wenn man merkt, wie sehr man der sprit-mafia mit deren freunden, den steuerpolitikern, ausgeliefert ist, weil man ohne gnade abgezockt wird, ABER IRGENDWIE ZUR ARBEIT KOMMEN UND DAHER TANKEN MUSS?

gas geben. vollgas. jede ampel nutzen, um den spass der beschleunigung, die wirkung der energie, die so hyperteuer erkauft werden muss, zu spüren. geniesst das zurückziehen der backen beim spurt, das kitzeln im bauch, die freude, etwas für sein geld zu bekommen. ja, das war teuer, hat aber spass gemacht, statt bei jedem millimeter am gaspedal ans geld zu denken…

ich rüste mein auto gerade mit einem sportfahrwerk aus und lasse das lenkungsspiel beseitigen, damit ich über 180 sachen mehr spass am steuer habe.

leute, brettert euch den frust weg, es funktioniert! nie war energieverbrauch so schön. der mehrverbauch ist den spass wert!!! vergesst das klima, die bundesregierung plant den bau neuer braunkohlekraftwerke, china hat angekündigt, alle fossilen brennstoffe, die sie kaufen können, auch zu verbrennen, also: lasst euch nicht verar…en!

wenn´s nicht so traurig wäre, wäre es vielleicht weniger wahr?

ich rüste mein auto gerade mit einem sportfahrwerk aus und
lasse das lenkungsspiel beseitigen, damit ich über 180 sachen
mehr spass am steuer habe.

wo kann man denn über 180 fahren—nachts auf der A30,wie mein steuerberater und seine kumpel?

Hallo.

Bravo ein (…) - Artikel.

Eindeutig stimmt, daß das Einfrierenlassen der Pauschalkosten, und hierzu werden auch Sprit(s) gerechnet, dem Klima nur wenig nützt.
Und der CO2 - Verminderung gar nichts bringt.

Hinweis an die Bundesregierung: Die erhebliche Überzahl der Äußerungen aus der Bevölkerung, die in den Bereich der Nutzung der gewöhnlichsten Arten von Kohleverbrennung hineinragen - zugegebenermaßen mag dies für die bewährte Braunkohle nicht zutreffen - liegt nur daran, daß Sie als Regierung aufs Vollste respektiert werden und daher man Schwierigkeiten hat, die schmeichelndsten Worte zu finden. Und gucken Sie mal bei 1900 U / min in die hintere Hälfte eines auseinandergesägten Tanks: Sehen Sie, da ist bei 1998er - Autos eine Rostschicht mit Stärke 2 cm und bei vergleichbaren 1936er Modellen eine von gerade einem halben mm Stärke. Offenbar nützt es nichts, den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen, das sie in die Sicherheit des Autos investieren würden. Nähere Erläuterungen, liebe Rot - Schwarzen, unter - oh den habe ich ganz vergessen.

Grüße, Michael.

Hi!

was kann man tun, wenn man merkt, wie sehr man der sprit-mafia
mit deren freunden, den steuerpolitikern, ausgeliefert ist,
weil man ohne gnade abgezockt wird, ABER IRGENDWIE ZUR ARBEIT
KOMMEN UND DAHER TANKEN MUSS?

Was kann man tun?
Vielleicht zunächst einmal eine einigermassen vernünftige Partei wählen?
Es gibt sie noch und sie ist nicht allzu schwer zu finden.

gas geben. vollgas. jede ampel nutzen, um den spass der
beschleunigung, die wirkung der energie, die so hyperteuer
erkauft werden muss, zu spüren. geniesst das zurückziehen der
backen beim spurt, das kitzeln im bauch, die freude, etwas für
sein geld zu bekommen. ja, das war teuer, hat aber spass
gemacht, statt bei jedem millimeter am gaspedal ans geld zu
denken…

Das gefällt mir… :wink:
Man kann allerdings auch ein rollendes Statement der Ablehnung des Ökowahns anschaffen:

http://www.auto-motor.at/Auto/Autos-Neuwagen/Automar…

ich rüste mein auto gerade mit einem sportfahrwerk aus und
lasse das lenkungsspiel beseitigen, damit ich über 180 sachen
mehr spass am steuer habe.

Das geht mit o.g. Wagen auch.
Bei 210 braucht er locker 25 L.

Das macht richtig Freude…

leute, brettert euch den frust weg, es funktioniert! nie war
energieverbrauch so schön. der mehrverbauch ist den spass
wert!!! vergesst das klima, die bundesregierung plant den bau
neuer braunkohlekraftwerke, china hat angekündigt, alle
fossilen brennstoffe, die sie kaufen können, auch zu
verbrennen, also: lasst euch nicht verar…en!

Da hast Du mit Deiner Ironie sogar insoweit Recht, als dass es in Bezug auf das globale Klima gesehen reichlich egal ist, ob die Deutschen nun einen Gesamtflottenverbrauch von 8,21 oder 8,18 Litern erreichen, indem sie das Volk knebeln und individuelle Mobilität, worauf die deutsche Wirtschaft zu mindestens 25% basiert, zu einem Luxus für ein paar Besserverdiener zu machen…

wenn´s nicht so traurig wäre, wäre es vielleicht weniger wahr?

Traurig ist die wirtschaftsfeindliche Haltung und die ökologische Verblendung unserer Berufspolitiker.

Grüße,

Mathias

Hallo alpha,

gas geben. vollgas. jede ampel nutzen, um den spass der
beschleunigung, die wirkung der energie, die so hyperteuer
erkauft werden muss, zu spüren. geniesst das zurückziehen der
backen beim spurt, das kitzeln im bauch, die freude, etwas für
sein geld zu bekommen. ja, das war teuer, hat aber spass
gemacht, statt bei jedem millimeter am gaspedal ans geld zu
denken…

das brauchst du, um dich „anzutörnen“ ?

ich rüste mein auto gerade mit einem sportfahrwerk aus und
lasse das lenkungsspiel beseitigen,

Und du bist sicher, dass das die Fahreigenschaften verbessert ?
Bekanntlicherweise versetzt der Glaube Berge ! Und zudem ist die Unbedarftheit der Leute ein lukrativess Geschäft für die Tuning-Firmen.

damit ich über 180 sachen mehr spass am steuer habe.

Und was machst du mit der Zeit, die du durch die höhere Geschwindigkeit gewonnen hast ?
Erwachsen werden ? Als Kinder frönten wir dem Wettbewerb, wer kann mit seinem Fahrrad, später Moped, am schnellsten durch die Feldmark brettern. Bei letzterem im irrigen Glauben, der entfernte Schalldämpfer erhöhe die erzielbare Endgeschwindigkeit.
Gruß
Karl

hi,

was kann man tun, wenn man merkt, wie sehr man der sprit-mafia
mit deren freunden, den steuerpolitikern, ausgeliefert ist,
weil man ohne gnade abgezockt wird, ABER IRGENDWIE ZUR ARBEIT
KOMMEN UND DAHER TANKEN MUSS?

Hallo!

Mal ein vielleicht etwas blöder Vergleich,
aber es mag mir bitte gestattet sein.

Meine Jugend und Lehrjahre habe ich in der DDR zugebracht.

Damals hat der Benzin genausoviel gekostet, wie heute, wenn man € mit DDR-Mark gleichsetzt.
Ein normaler Arbeiter hat damals auch nicht mehr oder weniger Geld verdient, als ein heutiger unqualifizierter Arbeitssklave, wenn man den Vergleich beibehält.

Allerdings waren alle Kraftstoffe / Mineralöle in der DDR „teuere Importwaren“, mit denen sparsam umzugehen war.

Also wurde angeordnet:
Keine Baufirma durfte ausserhalb des Bezirkes arbeiten, nur mit Sondergenehmigung für Berlin.

Aller Güterverkehr soweit wie möglich auf die Schiene oder Binnenschiff.

Der normale Arbeiter ist in der Regel nicht mit dem Auto / Motorrad zur Arbeitsstelle gefahren, weil das zu teuer und unsinnig war.
Erstens hat man möglichtst in der Fabrik des Ortes gearbeitet,
wo man nach Hause laufen oder mit dem Fahrrad fahren konnte.
Ansonsten waren die Fahrpläne von Bus oder Bahn so abgestimmt, dass es mit den Arbeitszeiten der Betriebe harmoniert hat.

Grössere Betriebe hatten auch eigene Busse, mit denen die Arbeiter von zu Hause abgeholt wurden, und nach Schichtende wieder zurückgebracht wurden.

Zu der Zeit war es für einen normalen Arbeiter schon verdammt teuer, jeden Tag 10 km mit dem Auto zur Arbeit und zurück zu fahren,
und viele hatten ja gar kein Auto…

Ist schon eine verrückte Welt,
in der wir heute leben. Aber die Marktwirtschaft wird´s schon richten,
zumindest wenn das letzte Erdöl verfeuert ist, und der letzte Regenwald zur Ölplantage wurde.

Grüße, Steffen!

Hallo,

ein noch besseres Rezept:

kauf dir ein Liegefahrrad, trainier ein paar Wochen.
Anschließend machst du alle Rennradfahrer in ihren Papageienanzügen platt. Das macht richtig Spaß!

(Ich hatte nur einmal echte Probleme, als ich eine Gruppe von 5 Rennradlern abziehen „musste“. Die haben Windschatten gefahren. Danach hatte ich zwar gewonnen, war aber selber etwas platt)

Gruß, Niels

Hallo,

Damals hat der Benzin genausoviel gekostet, wie heute, wenn
man € mit DDR-Mark gleichsetzt.

Nein, Benzin war in der DDR noch etwas teurer als jetzt (normal 1,50 und Super 1,65).

Ein normaler Arbeiter hat damals auch nicht mehr oder weniger
Geld verdient, als ein heutiger unqualifizierter
Arbeitssklave, wenn man den Vergleich beibehält.

Meine Eltern damals haben ein Vielfaches weniger DDR-Mark verdient, als ich jetzt Euros bekomme. Wirklich teuer ist der Spritpreis also noch gar nicht. Ich sehe allerdings nicht ein, dass die Autofahrer den maroden Staatshaushalt finanzieren. Hier ist noch viel Spielraum für Preissenkungen.

Allerdings waren alle Kraftstoffe / Mineralöle in der DDR
„teuere Importwaren“, mit denen sparsam umzugehen war.

Falsch! Benzin wurde zu einem erheblichen Teil aus Braunkohle hergestellt. Das gleiche Verfahren benutzen heute Choren Industries für seine Biomasse zu Diesel Umwandlung und Siemens Fuel Energie für seine Kohlevergasungsanlagen. Bei Siemens arbeiten an dieser Stelle die ehemaligen DDR-Skillträger. Dieses Verfahren würde sich auch für Müllverwertung benutzen lassen, aber den muss ja das Duale System entsorgen oder er wird einfach verbrannt.

Aller Güterverkehr soweit wie möglich auf die Schiene oder
Binnenschiff.

Das wäre gut, aber die Bahn ist für just-in-time Lieferungen viel zu unfexibel und müsste dafür erst fit gemacht werden.

Der normale Arbeiter ist in der Regel nicht mit dem Auto /
Motorrad zur Arbeitsstelle gefahren, weil das zu teuer und
unsinnig war.

Daran sehe ich, dass der Sprit noch viel Spielraum nach oben hat. Solange noch Tussen mit riesigen Geländewagen oder leicht-LKW’s die übergewichtigen Kinder zur Schule bringen (weil diese zu faul zum Laufen sind oder die Mami Angst vorm Kinderfänger hat) oder 800m zum Friseur fahren, ist der Sprit noch nicht als teuer einzustufen.

Mit freundlichen Grüßen
schubtil

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Hi!

Daran sehe ich, dass der Sprit noch viel Spielraum nach oben
hat. Solange noch Tussen mit riesigen Geländewagen oder
leicht-LKW’s die übergewichtigen Kinder zur Schule bringen
(weil diese zu faul zum Laufen sind oder die Mami Angst vorm
Kinderfänger hat) oder 800m zum Friseur fahren, ist der Sprit
noch nicht als teuer einzustufen.

Dein Wort in Gottes Ohr!

Als Anwohner von Kindergarten und Grundschule habe ich darunter gewaltig zu leiden…

Ich ging damals auf ebendiese Schule und ein mit dem Wagen gebrachtes Kind war eine absolute Seltenheit.

Heute lief eine Klasse vor mir lang, wohl auf dem Weg zum Schulausflug.
Geschätzte 30% der Kinder waren zu fett. Da beult die Wampe schon die Winterjacke aus…

Ich weiß nicht, ob das nun repräsentativ ist, aber auf alle Fälle schadet ein Fußmarsch nicht, auch nicht der Mami. Die beiden begleitenden Mütter waren nämlich auch zu fett… :wink:

Grüße,

M.

hi,

schöner bericht. es ist einfach nett, so effektive energiespar-anordnungen eines staates zu lesen, die real waren…irgendwie unglaublich!

aber wir müssen doch beachten: die ddr hat nicht das klima, sondern nur die sozialistischen ressourcen schonen wollen, die brd und ihre marktwirtschaft will heute einzig das geld im großen stil vom bürger absahnen.

ich wiederhole: das klima interessiert überhaupt niemanden aus den regierungen, weder früher, noch heute, weder im osten, noch im westen, und wenn die merkel mit den großen im fetten strandkorb sitzt, werden geschäfte geplant, kein klimaschutz!!!

ach lass uns doch umziehen ins brett plauderei.