Hallo,
eine Pubertierende (16) isst nur fleischlos (!), weigert sich aber standhaft, div. geKOCHTE Gemüse zu essen, z. B. Lauch (überbacken), alle Kohlarten - außer Kohlrabi -, Brokkoli, Kürbis, Zuccini usw. Die Liste der ich-mag-dies-und-jenes-Gemüse-nicht ist laaaaaaaaaaaaang!!! Am liebsten isst sie rohes Gemüse oder auch Äpfel, Bananen, mal ne Kiwi.
m.E. reicht das aber NICHT aus, um sich ausgewogen zu ernähren. Aber Madame weiß es ja besser! Ist ja schon so erwachsen…
Wie reagieren, wenn sie i.d.R. pfopfert: „Pa, weisst genau, dass ich Lauch nicht maaag…“…? Bisher hab ich ihr nur gesagt: „Das ist heut unser Mittagessen.“ Punkt. Bin ein wenig unsicher, ob ich durch mein Nichts-erklären richtig liege? … oder ob die joung lady meint, sie kann (weil ich nix weiter sage) so weitermachen wie bisher?! ?
Genau so ist es mit dem Zimmer - und AUFRÄUMEN!!! Da feeeeeeeeeeehlt ihr doch die Einsicht… Ändert sich nochmal?
eine Pubertierende (16) isst nur fleischlos (!), weigert sich
aber standhaft, div. geKOCHTE Gemüse zu essen, z. B. Lauch
(überbacken), alle Kohlarten - außer Kohlrabi -, Brokkoli,
Kürbis, Zuccini usw. Die Liste der
ich-mag-dies-und-jenes-Gemüse-nicht ist laaaaaaaaaaaaang!!! Am
liebsten isst sie rohes Gemüse oder auch Äpfel, Bananen, mal
ne Kiwi.
Rohes Gemüse ist meist gesünder als gekochtes (Vitamine gehen beim Kochen verloren). So gesehen finde ich es nicht schlimm.
Mein Großer bekommt auch öfter mal das Gemüse roh, was wir anderen gekocht essen.
Wichtig ist, dass sie ansonsten noch andere Dinge zu sich nimmt wie Milch- und Getreideprodukte.
Genau so ist es mit dem Zimmer - und AUFRÄUMEN!!! Da
feeeeeeeeeeehlt ihr doch die Einsicht… Ändert sich nochmal?
Schliesse mich da den Vorrednern an: Wenn sie auszieht, lernt sie´s. Anonsten finde ich: In ihrem Zimmer darf sie´s halten, wie sie will. Dafür darf sonst in der Wohnung aber kein Chaos herrschen und sie soll eben in der sonstigen Wohnung ein wenig mithelfen - und Grenzen gibt´s auch in ihrem Zimmer - keine Essensreste und grossen Staubflocken, weil´s sonst für alle „gesundheitsschädlich“ bzw einfach ekelig wird und sie den Dreck mit rausträgt.
Spätestens wenn die ersten wirklich ernsthaften Beziehungen kommen, wird sie sicher aufräumen
Und zum Essen: Einfach mal zum Ernährungsberater gehen, würd ich vorschlagen. Was der sagt zählt dann - das heisst nicht, dass sie keine Vegetarierin bleiben darf, aber dass sie sich eben ausgewogen ernähren muss - ob das, was sie da momentan tut, darunter fällt, kann ich einfach nicht sagen. Wenn´s gesund ist müsst ihr da ihren eigenen Kopf wohl oder übel akzeptieren - müsst ihr ja nicht immer extra noch was anderes kochen, dass kann sie dann selbst machen.
Genau so eine Phase hatte ich mit 16 auch. Hab dann aber auch ne Menge andere Dinge gegessen, als meine Mutter mich (und meine „Phase“) ernstnahm und mir ein Buch ueber GESUNDE vegetarische Ernaehrung geschenkt hat. Und mich beim Einkaufen hat aussuchen lassen, was ich so an Obst und Gemuese essen wollte. Letztendlich war es eher ein Machtkampt („Ich will selbst entscheiden, was ich meinem Koerper gebe“ „Du, Mutter, bestimmst nicht mehr ueber mich“) als alles andere, aber indem sie mir durch ihre Unterstuetzung quasi den Wind aus den Segeln genommen hat, hab ich mich relativ schnell wieder eingekriegt.
locker bleiben.
Meine Große hatte kurz vor Beginn der Pubertät eine etwa zwei Jahre andauernde Phase, in der sie kein Fleisch gegessen hat. Sonntag Mittag gab es für sie eben dann das, was sie mag. Aber nix extra gekocht, Beispiel: Knödel + Gemüse + Schweinebraten
Tochter hat dann Knödel mit Soße oder manchmal Knödel mit Soße und wenig Gemüse gegessen. Ich habe das kommentarlos akzeptiert und manchmal meinem Mann „gegen das Schienbein gehackt“ damit er nichts sagt. Nach ca zwei Jahren war die Phase vorbei. Null Kommentar ist eben langweilig. Meistens versuchen die Kids ihre Grenzen zu testen, bzw ihre „Macht“ zu demonstrieren.
Wie gesagt ignorier es einfach. Solange sie nicht Magersüchtig oder ähnliches ist, brauchst du dich nicht sorgen.
m.E. reicht das aber NICHT aus, um sich ausgewogen zu
ernähren. Aber Madame weiß es ja besser! Ist ja schon so
erwachsen…
Gegenfrage: Ist sie denn gesund? Oder fehlt ihr irgendwas? Bitte nicht das anführen, was sie sowieso „bekommen hätte“, also die jahreszeitlich übliche Erkältung.
Meine Tochter hatte (weit vor der Pubertät) eine ähnliche Phase. In dieser Zeit war sie die „gesundeste“ der Familie. Irgendwann wurde es auch wieder anders. Geschadet hat es ihr auf keinen Fall.
Gruß
Jörg
PS: ich gehe davon aus, dass der Körper „verlangt“, was er „braucht“.
locker bleiben.
Meine Große hatte kurz vor Beginn der Pubertät eine etwa zwei
Jahre andauernde Phase, in der sie kein Fleisch gegessen hat.
Ich akzeptiere, dass sie sich seit gut 8 Jahren fleischlos ernährt (es gab schon immer Höhen und Tiefen). Es gab Zeiten, wo sie nur Dosengemüse gegessen hat, dann wieder nur rohes Gemüse. Momentan ist Obst* mit Joghurt dran - *aber nicht alles, sondern nur Äpfel (zum Umfallen), Bananen, mal ne Kiwi. Keine Nüsse - dafür gerne Nutella. Ich gönne ihr das alles, habe aber ab und zu das Gefühl, sie isst zu einseitig?!
…und manchmal meinem Mann „gegen das Schienbein
gehackt“ damit er nichts sagt.
Mein Mann kann und will ihre Entscheidung, sich fleischlos zu ernähren, nicht dulden. Ich fürchte, wir werden noch mehr Kapitel dieser Geschichte schreiben. Er bietet ihr schon mal ne Scheibe Leberkäs an oder zwingt sie, wenigstens EINEN Schöpflöffel vom köstlichen Mittagessen (Karotten plus Kohlrabi) zu essen, das Mutter gekocht hat. Sie isst es dann (weil Vater STRENG schaut und spricht) - aber nur mit Widerwillen. … probiert’s natürlich aus, nur die Kartoffeln rauszupicken …
Solange sie nicht Magersüchtig oder ähnliches ist,
brauchst du dich nicht sorgen.
ich denke so wie dein Mann es anpackt ist es genau verkehrt. Dadurch kann sie sich schön ein „Feindbild“ (klingt jetzt etwas extrem) produzieren und darauf provozieren… das heißt um so mehr er sie drängt desto mehr wird sie pimeln.
Zu der ausgewogenen Ernährung: Wie stehts mit ihrer Regelblutung ?(nein, das muss hier nicht beantwortet werden).
Denn, wenn sie weder Hülsenfrüchte, noch Aprikosen, Fisch isst… dürfte ihr Eisenwert nicht so sauber sein, das gibt Menstruationsbeschwerden. Muss aber nicht.
Falls sie welche hat, könntest du damit argumentieren.
Ansonsten stimmt es schon dass rohes Gemüse mehr Vitamine enthält, man sollte nur gucken was. Versucht es doch mal mit Müsli? Ein ausgewogenes Müsli kann schonmal viel ausgleichen.
Mein Mann kann und will ihre Entscheidung, sich fleischlos zu
ernähren, nicht dulden.
dort liegt das eigentliche Problem, es wird zum Machtkampf. Dein Mann will sich unbedingt durchsetzen und die „Marotte“ der Tochter nicht dulden, die Tochter andererseits stellt sich stur.
In dieser Situation ist das wichtigste, dass du mit deinem Mann redest! Er ist erwachsen und sollte begreifen, dass er mit seiner Einstellung das Problem nur verschärft.
Er bietet ihr schon mal
ne Scheibe Leberkäs an oder zwingt sie, wenigstens EINEN
Schöpflöffel vom köstlichen Mittagessen (Karotten plus
Kohlrabi) zu essen, das Mutter gekocht hat. Sie isst es dann
(weil Vater STRENG schaut und spricht) - aber nur mit
Widerwillen.
Ist doch ganz klar, sie kann gar nicht anders handeln, schon rein um das Gesicht nicht zu verlieren. Und irgendwann wird dann ein echter Widerwille daraus. Dann kann es wirklich passieren, dass sie bestimmte Lebensmittel zumindest viele Jahre nicht isst, weil ihr davon schlecht wird.
Noch schlimmer wäre es wenn dein Mann anfängt auf ihr Gewicht zu achten und entsprechende Bemerkungen fallen zu lassen. Rein aus Trotz kann sie dann magersüchtig werden.
Rede mit deinem Mann! Mach ihm ganz deutlich klar, dass er eigentlich eine große Mitschuld an der derzeitigen Situation trägt. Wäre er in den letzten Jahren gelassener gewesen, wäre es durchaus möglich, dass sich das Problem schon lange von selbst gelöst hätte.
Klar da ist viel „hätte“, „könnte“, „würde“ dabei. Dennoch rede mit deinem Mann!
es ist durchaus möglich sich fleischlos und rohköstlich zu ernähren, ohne an Mangelerscheinungen zu erkranken. Es gibt Millionen Menschen, die freiwillig oder aus Not kein Fleisch essen (können) ohne daran zu sterben.
Was bei Deiner Lütten aber wohl wichtiger ist, ist, daß sie mit ihrem Verhalten ihren Herrn Vater mit schöner Vorhersagbarkeit auf die Palme bringen kann.
Und wenn der Herr Papa nicht mehr so anspringt, wird sich das wahrscheinlich schnell geben.
16 ist eine höchst schwieriges Alter, erinnere Dich bitte selber und erinnere Deinen Herrn Gemahl auch daran.
Der Tip ist der einzig Richtige.
Aber welcher Mann / Vater hört auf seine Frau, wenns um die Tochter geht???
Wird nicht einfach werden, den Vater davon zu überzeugen, dass seine Erziehungsmethode grad nicht die Beste ist.
Kenne das.
Männer als Väter von Töchtern - OhGottohGott.
Das gäbe locker drei eigene Themen her.
Hola,
leider IST mein Mann stur und besteht auf seine Einschätzung (sie ernährt sich s. E. falsch). Punkt. !! Genau betrachtet ist ER es, der sich falsch ernährt (jd Tag Fleisch, Wurst, FETT, Bier, Wein) … - ach und er kann wunderbar abtäuschen / totlaufen lassen… Mit Tom reden = Fehlanzeige!! Er steht auf dem Standpunkt.