Surren bei Licht und Lautsprecher im Haus in regelmäßigen Abständen

Hallo,
wir sind in ein recht altes Haus „Marke Eigenbau“ eingezogen. Die Elektroinstallationen sind nicht unbedingt das, was dem heutigen Standard entspricht, soviel kann ich sagen. Was mir seit langer Zeit auffällt ist, dass sowohl bei manchen Leuchten als auch bei Lautsprechern und am PC in regelmäßigen Abständen ein kurzes Surren zu hören ist - mal alle 30 Sek., mal alle 5 Minuten. Das nervt natürlich. Auch beim Licht meine ich ein leichtes Flackern wahrnehmen zu können. Ob das alles damit zusammenhängt, dass auch die Geschirrspühlmaschine gelegentlich unter Strom steht weiss ich nicht.
Mich würde nur interessieren, was das Problem sein könnte (Erdung o.ä.).. jeder Elektriker würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Vielleicht langt aber auch nur ein kleiner Trick am Sicherungskasten, um das Problem zu beheben? Vielleicht weiss einer von euch Bescheid, danke!

Hallo,

vielleicht lässt du ein Mal einen Elektriker die Hände über den Kopf zusammenschlagen und dann das ganze ordnungsgemäß verlegen, als dass du hinterher rumheulen musst, dass das Haus abgefackelt ist.

Gruß
Christa

Mieter oder Eigentuemer?

Hallo!

Ja, weiß ich. Daher kann ich mit Gewissheit sagen, dass Ferndiagnosen nichts bringen können und es nur zwei Möglichkeiten gibt:

  1. Es stört Dich weiter nicht, wenn die Bude abfackelt, Du selbst oder Familienangehörige zu Schaden kommen oder verbrennen/an Rauchvergiftung zugrunde gehen. Sieh zu, dass der Schaden im Schlaf auftritt, dann ersparst Du Dir und den Deinen Panik und Schrecken, merkst mit etwas Glück nichts oder nicht so viel.

Oder

  1. Du lässt einen Elektriker gemeint ist wirklich ein Elektriker mit einschlägigem Gesellen- oder Meisterbrief, kein Bekannter, der im Baumarkt in der Elektroabteilung ausgeholfen hat die Sache vor Ort ansehen und machen, was gemacht werden muss, um zu einer sicheren E-Installation zu kommen.

Bei einer verbastelten E-Installation kann es passieren, dass sich ein Elektriker weigert (weigern muss), die Anlage anzufassen und darauf besteht, teilweise oder komplett neu zu installieren.

Anekdote dazu: Schon Jahre bevor Hamburg und Berlin elektrifiziert waren, hatte unser Dorf einen eigenen Generator. Bis heute gibt es in einigen Häusern Reste der über 100 Jahre alten Installationen, z. B. Porzellanisolatoren mit Drähten und Stromschienen am Kellergewölbe, manches mit Geweberesten früherer Isolierung, aber auch Teile, die offensichtlich nie isoliert waren, wo Bewohner eben aufpassen mussten, wo sie hinlangten. Zu DDR-Zeiten kam der Fortschritt in die Häuser, hier und da wurden neue Kabel verlegt, schön isoliert und mit dünnen Aluminiumleitern, die schon beim Angucken brachen. So bat mich eines Tages ein Nachbar, an das vorhandene Geraffel aus Kaiser Wilhelms, Adolfs und Erichs Zeiten einen Durchlauferhitzer anzuschließen. Als auch das angebotene Bier nichts an meiner Weigerung änderte, die museumsreifen Fossilien (für 3 x 400 V!) zu verwenden und ich statt dessen nahe legte, mal über eine neue Installation nachzudenken, musste ich mir anhören, ein Theoretiker und sowieso ein Wessi zu sein, der alles neu machen will, obwohl die alten Sachen doch immer ihren Dienst taten und noch gut seien. Etwas später erfuhr ich, dass der Mann den Durchlauferhitzer selbst angeschlossen hatte und stolz war, ganz ohne neues Material ausgekommen zu sein. Ich hab’ den Mann aber schon lange nicht mehr gesehen… Ach ja, außerdem gibt es gar nicht weit weg eine ausgebrannte Ruine, Der Bewohner hat seine E-Bastelei aber unversehrt überlebt.

Gruß
Wolfgang