Surren/Flattern im Ohr

Hallo allerseits,

ich habe seit vorgestern ein Flattern/Summe/Brummen im rechten Ohr, schwer zu beschreiben. Es kommt ca. alle 5 Minuten und dauert so um die 20 Sekunden. Der Ton ist erst ganz leise, steigt dann an (wird aber nie wirklich laut) und hört dann mit einem Schlag auf. Ich hörs auch nur wenns leise um mich herum ist. Vor allem beim Versuch zu schlafen sehr nervig.
Ich war deswegen gestern schon beim Hausarzt, der mich aber nicht richtig ernst genommen hat. Hat mir in beide Ohren geschaut, es ist schonmal nichts drin, was verstopft.

Außerdem fühlt sich das Ohr ganz normal an, wenn der Ton grad nicht da ist, ich höre normal. Ich bin nicht verschnupft, Nebenhöhlen scheinen auch frei und ich war die letzte Zeit auch nicht erkältet. Lauten Tönen war ich auch nicht ausgesetzt.

Ich hab morgen einen Termin beim HNO, mich macht das Geräusch nur richtig wahnsinnig… hab vom HA nur Tabletten mit Ginko als Wirkstoff gekriegt. Geräusch ist aber immer noch da.

vielleicht weiß jemand Rat?
lg, das Äffchen

Hallo,

da könnte sich ein Tinnitus anbahnen.
Du solltest da zügig zum HNO gehen, am besten heute noch.

Gruß
Maja
Tinnitus
http://www.tinnitus-liga.de/index.php
http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Tinnitus/

Gruß
Maja

Die Vorschreiberin hat Recht, es kann sich um einen Tinnitus bzw. einen leichten Hörsturz handeln.

Diagnostisch wird das über einen Hörtest abgesichert.

Solche Problematiken entstehen meistens durch Stress und man vermutet eine Mikro-Durchblutungsstörung im Innenohr als Ursache.

Therapeutisch machen dann folgende Schritte Sinn:

  1. Schonung
  • Stress vermeiden
  • 14-21 Tage Arbeitsunfähigkeit
  • Entspannungsübungen und „einfach abschalten“
  1. Förderung der Durchblutung
  • viel trinken (3-4 l am Tag)
  • gefäßverengende Einflüsse meiden (z.B. Stress, Tabak & Nikotin)
  • ggfls. Infusionstherapie mit NaCl-Lösung
  • ggfls. Einnahme von durchblutungsfördernden Substanzen (wie z.B. Gingko - und ggfls. härteren Präperaten, wie Pentoxifyllin)
  • ggfls. regelmäßige Massagen, Rotlichtbehandlung im Hals/Kopfbereich
  • ggfls. täglich hydrocortisonhaltige Salbe mit einem Q-Tip in den Gehörgang einmassieren (beseitigt ggfls. Schwellungen und entzündliche Prozesse)

Besonders beim erstmaligen Auftreten der Symptome machen diese Schritte Sinn, denn es bestehen gute Selbstheilungschancen innerhalb von 2-3 Wochen.

Liebe Grüße und gute Besserung.

Hallo,

Die Vorschreiberin hat Recht, es kann sich um einen Tinnitus
bzw. einen leichten Hörsturz handeln.

Hätte ich aber bei einem Hörsturz nicht eine merkliche beeinträchtigung beim Hören? Ich kann auf dem Ohr auch ganz normal telefonieren, tut nicht weh garnichts und während dessen merk ich das Geräusch auch nichtmal, nur wenn es ganz ruhig ist

Diagnostisch wird das über einen Hörtest abgesichert.

Solche Problematiken entstehen meistens durch Stress und man
vermutet eine Mikro-Durchblutungsstörung im Innenohr als
Ursache.

Therapeutisch machen dann folgende Schritte Sinn:

  1. Schonung
  • Stress vermeiden

  • 14-21 Tage Arbeitsunfähigkeit

  • Entspannungsübungen und „einfach abschalten“

Genau die hab ich nicht bekommen… mein Hausarzt hat mich nicht krankgeschrieben, obwohl ich ihm gesagt hab, dass ich dadurch nichtmal richtig schlafen kann…
Termin beim HNO hab ich leider doch erst am Donnerstag…

  1. Förderung der Durchblutung
  • viel trinken (3-4 l am Tag)

das werd ich gleich versuchen

  • gefäßverengende Einflüsse meiden (z.B. Stress, Tabak &
    Nikotin)

Rauchen tu ich zum Glück nicht

  • ggfls. Infusionstherapie mit NaCl-Lösung

  • ggfls. Einnahme von durchblutungsfördernden Substanzen (wie
    z.B. Gingko - und ggfls. härteren Präperaten, wie
    Pentoxifyllin)

Ginko nehm ich grad, die hat mir der HA verschrieben

Besonders beim erstmaligen Auftreten der Symptome machen
diese Schritte Sinn, denn es bestehen gute
Selbstheilungschancen innerhalb von 2-3 Wochen.

Liebe Grüße und gute Besserung.

Vielen lieben Dank!

lg, das Äffchen

Hallo allerseits,

die Antwort nochmal fürs Protokoll, falls mal wieder jemand über diesen Artikel stolpern sollte:

ich war beim HNO und es war weder Hörsturz noch Tinitus (Gott sei Dank!!).

Der Übeltäter war ein ganz kleines Haar, das am Trommelfell angewachsen war. Genau das hat dann wirklich ab und zu gefalttert. Das hat der HNO mit Wasserstoffperoxidlösung und einer Ohrenspülung wegbekommen. Vorher gabs noch einen Hörtest, um einen Hörsturz ausschließen zu können.

Jetzt gehts mir besser und dieses schreckliche Geräusch ist endlich, endlich weg!

Danke euch beiden noch, für die Antworten, ich bin froh, dass ihr nicht recht hattet (verständlich, oder?) :smile:

Gruß, das Äffchen

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