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Die Lauwerksbuchstaben kannst Du erst einmal getrost vergessen. Solche Sachen braucht nur Windows. Linux ist da viel flexibler und bindet Partitionen direkt in das Filesystem ein.
Melde Dich als root-User an Deinem System an (siehe unten). Lass Dir alle eingebundenen Filesysteme anzeigen:
#> df -h
Die Ausgabe sollte dann ähnl. der folgenden Ausgabe aussehen:
Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/hda3 9,7G 3,2G 6,0G 35% /
varrun 252M 88K 252M 1% /var/run
varlock 252M 4,0K 252M 1% /var/lock
udev 252M 200K 252M 1% /dev
devshm 252M 0 252M 0% /dev/shm
lrm 252M 19M 234M 8% /lib/modules/2.6.15-26-386/volatile
/dev/hda1 9,8G 7,2G 2,7G 74% /media/hda1
/dev/hda2 9,7G 2,2G 7,0G 24% /media/hda2
/dev/hda5 20G 14G 4,6G 75% /media/hda5
Kannst Du jetzt bereits erkennen, hinter welchem /dev/-Eintrag sich Deine Windows-Partition befindet, vieleicht aufgrund der Partitionsgröße?
Wenn ja, dann notiere Dir z.B. /dev/hda1, wenn Du meinst, dass hinter dieser Partition Dein Windows steckt.
Jetzt schaue Dir einmal die Konfiguration von grub etwas näher an:
#> cat /boot/grub/menu.lst | more
oder mit
#> less /boot/grub/menu.lst
Am Ende von menu.lst sollte dann ein ähnl. Eintrag zu finden sein:
Falls Windows auf /dev/hda1
title Microsoft Windows XP Home Edition
root (hd0,0)
savedefault
makeactive
chainloader +1
ACHTUNG: wenn sich z.B. deine WIN-Partition auf /dev/hda1 befindet, dann musst Du in Grub (hd0,0) konfigurieren. Das ‚a‘ kennzeichnet die erste Harddisk (Grub beginnt bei Null zu zählen) und ‚1‘ ist die erste Partition (Grub beginnt auch hier bei Null!).
Ergänzung: falls Du noch nicht sicher bist, auf welcher Part. Dein Windows liegt, dann schau Dir mal die fstab an:
#> cat /etc/fstab
Findest Du in einer Zeile einen Eintrag ähnl. dem folgenden:
/dev/hda1 /media/hda1 vfat defaults,utf8,umask=007,gid=46 0 1
Immer daran denken: alle Befehle als root-Benutzer ausführen.
#> id
Wechseln zu Benutzer root:
#> sudo su -
MfG Frank
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