Es gibt bei Ubuntu keinen root user und dementsprechend auch
kein root Passwort. Das einzige Passwort, was Du brauchst, ist
Dein Userpasswort.
Hallo Fritze,
naheliegend aber falsch.
Jein. Es gibt einen root-User, aber das Konto ist per default nicht
aktiviert. D.h. ganau das hier:
muzel@limux3:~$ su
Password:
root@limux3:/home/muzel# infobash -v3
Host/Kernel/OS "limux3" running Linux 2.6.17-10-generic i686 [
Ubuntu 6.10 ]
...
geht nicht. Allenfalls nachdem Du ein „sudo passwd root“ gemacht
hast, um den root account zu entsperren. Das kann aber zu gewaltigen
Problemen mit dem Ubuntu-Adminkonzept führen. Darum lässt man das
besser bleiben. Wenn man mal eine root-shell braucht, dann tippt
man „sudo -i“ und sein normales Userpasswort ein.
Warum denn? Es kam mir zunächst etwas befremdlich vor, aber es ist
nicht unsicherer, als ein vollständiges „root“ Konzept. Allerdings
ist es für den Anfänger besser geeignet, da er sich nur ein Konto
anlegen und nur ein Passwort merken muss. Ähnlich, wie es bei MacOS X
auch gemacht wird.
Warum denn? Es kam mir zunächst etwas befremdlich vor, aber es
ist
nicht unsicherer, als ein vollständiges „root“ Konzept.
Allerdings
ist es für den Anfänger besser geeignet, da er sich nur ein
Konto
anlegen und nur ein Passwort merken muss. Ähnlich, wie es bei
MacOS X
auch gemacht wird.
Ja,da hast du sicherlich Recht.
Aber das kann auch für einen Anfänger ein Stolperstein sein.Spätestens dann wenn irgendein Programm nach einem root Passwort fragt.
Oder man unter KDE den Systemerwaltungsmodus braucht.
Mir persönlich ist ein richtiger root Account lieber
Genau, und über das Ubuntu-Adminkonzept diskutiert man besser
nicht. Oder?
Selbstverständlich kann man darüber diskutieren. Wieso nicht? Die
dort angesagten Probleme sind aber keine. Für grafische
Benutzeroberflächen gibt es kdesu & Co.
Und es gibt genau Null komma gar keine Gründe dafür, irgend einem
weiteren User die eigenen Accountdaten zu geben, wenn man in
der „sudoers“ Liste steht. Es ist eine Kleinigkeit, diesem Menschen
ein eigenes Benutzerkonto anzulegen, wie es sich gehört.
Um ein opensuse 10.2 einsatztauglich zu machen,
muss man unbedingt
bei der Installation den Punkt
„Enterprise Paketverwaltung“ (sinngemäß)
abwählen,
gibt es eine Möglichkeit das nachträglich zu machen?
Ja, Yast-Paketmanagement:
Suche[zenworks]
alles Gefundene deinstalliern
nach der Installation alle „Beagle“-Prozesse
(top) raussschmeissen und per Paketmanagement
alles mit „Beagle“ und „Kerry“ deinstallieren,
Wie „schmeisse“ ich die Beagle-Prozesse raus?
Ich hatte das so gemeint, dass *nach der Installation*
beagle anfängt, den gesamten Rechner zu indexieren
und für beträchtliche Verzögerungen sorgt. Dann
sieht man den Prozess, der ein initiales flüssiges
Arbeiten einschränkt, natürlich. Man *muss* den
Prozess natürlich nicht abschiessen, nach der
Deinstallation und ggf. Neustart ist er sowieso weg.
3875 root 15 0 76108 12m 5772 S 0.3 0.8 0:24.53 Xorg
Bei mir ist nichts dabei, oder?
$> ps aux | grep beagle
Ich habe jetzt 5 oder 6 x opensuse10.2
komplett installiert und langsam einen „Plan“,
was zu löschen, einzutragen, nachzuinstallieren
ist, verinnerlicht
So bekommt man mit wenigen Handgriffen einen Server
mit Apache 2.2.4/mod_perl 2.0.3/PHP 5.2 aufgesetzt,
das ist fast schon als „Spiel“ zu verstehen. Ein
wahres „Killerspiel“ bezogen auf die anderen Distri-
butionen, die ich in meinem Leben versucht habe
das war das Problem. Denn an anderer Stelle (ich meine, es war hier in diesem Brett) wurde empfohlen, per sudo su passwd das root-Passwort zu erstellen.
Von sudo-i habe ich noch nie gehört. Zu spät, Suse ist jetzt so weit eingerichtet, dass ich nicht mehr neu anfange. Meine Frau bringt mich um, wenn ich noch mehr Stunden mit dem Einrichten verbringe.
Gruss
Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das schöne an dem Wort „stable“ ist, daß es sehr
unterschiedliche Dinge meinen kann. „Stabil“ im Sinne von
Programmen, die nicht abstürzen
ist im Allgemeinen nicht das, was man meint …
Sebastian
Dass Programme abstürzen, lässt sich nie ganz ausschließen. Trotzdem verstehe ich unter einem stabilen System, dass die Fehler insofern beseitigt sind, als dass es nicht zu Systemamstürzen oder irgendwelchen Konflikten zwischen Komponenten kommt.
Von einem stabilen System erwarte ich einfach, dass es ausgereift ist, und sich nicht wie Windows verhält. Das sollte den Nagel auf den Kopf treffen …
Danke, ich habe den Artikel selbst nicht mehr finden können. Ich habe
auch einen Gewöhnugnsprozess durchgemacht, was das sudo vs. root
Konzept betrifft. Daran kannst Du sehen, dass ich mich sachlichen
Argumenten gegenüber nicht länger als unbedingt notwendig
verschließe
Es gibt nur verdammt wenige Fälle, in denen sich ein Nachteil
von „sudo für alle admin Aufgaben“ gegenüber „vollwertige
Root-Accounts“ konstruieren lässt. Alle diese Fälle gehen weit über
das hinaus, was ein Neuling auf einem Einzelplatzrechner mit einem
Linux machen möchte (Wartung per Webmin z.B.).
Ich halte *buntu mittlerweile für die beste verfügbare
Linuxdistribution für Workstations/Einzelplatzrechner. Auf dem Server
empfehle ich nach wie vor ein Debian stable mit komplettem root
account und entsprechenden Möglichkeiten.
Auch die Foren haben sich gewandelt. Seit meinem Erlebnis
damals habe ich mich sehr lange dort rumgetrieben und erstaunlich
freundlichen Service erlebt. Nach wie vor wird aber empfindlich auf
Kritik reagiert. Vielleicht etwas, das Linuxuser insgesamt betrifft,
weil die ewig gleichen haltlosen Vorwürfe mittlerweile diese
reflexartigen Reaktionen hervorrufen.
Nun habe ich Kanotix drauf, und das fliegt heute abend
runter,
da das Projekt lt. Internet eingestellt wird. Schade.
Ich erlaube mir an dieser Stelle als treuer
Kanotix-User den Hinweis, daß
Kanotix eben NICHT eingestellt wurde, sondern zur Zeit
überarbeitet wird. Bitte
die entsprechenden Hinweise auf den Kanotix-Seiten noch
einmal lesen.
Die Basis von Kanotix ist debian, und das gibt es in
mehreren Varianten. Für
debian steht die Version 4.0 an, ist jedoch noch nicht
fertig. Die Entwickler
von Kanotix haben beschlossen, sich auf eine bestimmte
Variante zu
konzentrieren, und zwar die stabilere, wenn ich das
richtig verstanden habe.
Als Alternative mit dem neueren Zweig von debian ist
seit kurzem sidux
erhältlich. Im Prinzip ist das auch ein Kanotix, nur
mit neueren Paketen. Man kann eine
Standard-debian-Installation und auch eine
Kanotix-Installation mithilfe eines Skripts in sidux
umwandeln und so die
neueren und aktuelleren Pakete von debian benutzen.
Noch gibts zwar keine sidux-ISO zum Herunterladen, aber
es kann nicht mehr lange damit dauern. Bis dahin kannst
Du getrost die gegenwärtige RC von Kanotix benutzen
oder (wie ich), die „Easter“-Ausgabe von 2005, mittels
apt-get auf den neuesten Stand gebracht. Inklusive KDE
3.5.5.
Übrigens bin ich erst kürzlich reumütig von OpenSuSE
10.2 zu dieser älteren Distri zurückgekehrt, es hat
sich gelohnt.