'Suspicious minds' - seltsame Wendung

Hallo zusammen,

beim Anhören des Songs „Suspicious minds“ (im Original von Elvis) fiel mir folgende Wendung auf (im Text fett markiert) - dachte erst, ich hätte das nur falsch gehört, aber auch auf den verschiedenen Lyrics-Seiten im Internet steht das so:

Oh let our love survive
Or dry the tears from your eyes
Let’s don’t let a good thing die

„Let’s don’t…“??? Geht das nur mir so, daß sich bei dieser Wendung die Fußnägel hochrollen? Oder ist das grammatikalisch doch richtig? Was meinen die Muttersprachler dazu?

Danke schön im voraus und viele Grüße
„Raven“

Let us don’t

„Let’s don’t…“??? Geht das nur mir so, daß sich bei dieser

Das ist 'nfach die Kurzfassung. Eben nicht mit dem Hilfsverb wie bei „It’s a long way to Tiparary“, sondern mit dem persönlichen Fürwort „us“.

„Let’s come together“ ist auch so’n Bleispiel.

Gruß

Stefan

Hallo Stefan,

Das ist 'nfach die Kurzfassung. Eben nicht mit dem Hilfsverb
wie bei „It’s a long way to Tiparary“, sondern mit dem
persönlichen Fürwort „us“.

Ja, das war mir klar. Aber auch mit der langen Version paßt das meines Erachtens nicht. „Let us do not“??? Kann das denn stimmen? Nach meinem Sprachgefühl nicht, aber aus dem Grund hatte ich ja speziell die Muttersprachler angesprochen…

Gruß
„Raven“

to do

Ja, das war mir klar. Aber auch mit der langen Version paßt
das meines Erachtens nicht. „Let us do not“??? Kann das denn
stimmen? Nach meinem Sprachgefühl nicht, aber aus dem Grund
hatte ich ja speziell die Muttersprachler angesprochen…

Mein „guts feeling“ sagt mir, dass das i.O. ist. Nur warum. Entweder weil das „to do“ wg. der Verneinung nötig ist.

Auch ist es zur Bekräftigung möglich ein „to do“ in einen Satz einzuschieben.

„Yes, I do know this is bullshit.“

Gruß

Stefan

Hallo, Raven,
„Don’t let a good thing die“ ist eine fest gefügte Redewendung („was Gutes versauen“).

Nun wird zur Verstärkung und Bekräftigung vor diese fest gefügte Wendung einfach ein „Let’s“ gesetzt.

Gruß
Eckard

ot
Hallo,

„guts feeling“
Nur der Ordnung halber: gut feeling (kein s), war wahrscheinlich nur ein Vertippsler deiner seits.

agt mir, dass das i.O. ist. Nur warum.

Entweder weil das „to do“ wg. der Verneinung nötig ist.

Gruß
Elke

Hi,

das don’t hat da tatsächlich ncihts zu suchen, es muss heißen „Let’s not let…“. Obwohl es umgangssprachlich so, wie es Elvis singt, schon möglich ist.
Siehe: http://www.cnn.com/2008/LIVING/wayoflife/05/27/o.let…
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,978…

google: 7,5 Mio vs 1000 für let’s not

Es handelt sich hier um einen verneinten Infinitiv (let … not let die), der genauso funktioniert wie

I can let you go home. – I cannot let you go home.

Dafür eine Quelle zu suchen ist müßig :smile:

Die Franzi

Hi!

http://en.wikipedia.org/wiki/Poetic_license

Das meine ich als Muttersprachlerin dazu.

Liebe Grüße
Siân

Hallo Eckard,

„Don’t let a good thing die“ ist eine fest gefügte Redewendung
(„was Gutes versauen“).

Ja, den Ausdruck kenne ich. Mir ging es rein um das „let’s don’t“.

Nun wird zur Verstärkung und Bekräftigung vor diese fest
gefügte Wendung einfach ein „Let’s“ gesetzt.

Schön und gut, aber grammatikalisch paßt das ja nu’ offensichtlich überhaupt nicht, wie mir mein gut feeling wohl schon richtig suggerierte… (siehe Sians Post).

Gruß
„Raven“

Hi Franzi,

das don’t hat da tatsächlich ncihts zu suchen, es muss heißen
„Let’s not let…“.

Genau das hat mein Bauchgefühl mir auch gesagt. Komisch, daß das in dem Songtext nicht korrekt ist - von der Silbenzahl etc. würde es ja passen.

Es handelt sich hier um einen verneinten Infinitiv (let …
not let die),

Wieder was gelernt - ich handhabe mein Englisch (wie auch andere Sprachen) immer rein nach Gefühl und liege damit auch fast immer richtig…

der genauso funktioniert wie
I can let you go home. – I cannot let you go home.

Hm, Elvis würde dann wohl singen „I don’t can let you…“ ;o)

Tjaja, die künstlerische Freiheit… (siehe Sians Post)

Gruß
„Raven“

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Hi Siân,

http://en.wikipedia.org/wiki/Poetic_license

Puh, da bin ich ja froh, daß mein gut feeling mich mal wieder nicht im Stich gelassen hat! ;o)

Viele Grüße und danke,
„Raven“

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Hallo,

„Don’t let a good thing die“ ist eine fest gefügte Redewendung
(„was Gutes versauen“).

Ja, den Ausdruck kenne ich. Mir ging es rein um das „let’s
don’t“.

Nun wird zur Verstärkung und Bekräftigung vor diese fest
gefügte Wendung einfach ein „Let’s“ gesetzt.

Ich glaube, Eckard hatte das so gemeint:
Let’s „don’t let a good thing die“.
Also: fest gefügte Redewendung als Ganzes und ein let’s davor.
Das macht es nicht besser vom Klang her, würde aber die Konstruktion irgendwie erklären (über die künstlerische Freiheit hinaus).

Gruß
Elke

Hi,

Tjaja, die künstlerische Freiheit… (siehe Sians Post)

Jupp, die hat jeder Künstler in jeder Sprache (Goethe durfte ja auch „als wie“ sagen). und wie du richtig beobachtet hast - der Klang erfordert es.

Die Franzi

Hallo,

und wie du richtig beobachtet hast -
der Klang erfordert es.

Eher das Gegenteil:
Let’s dont…
Let’s not …

Wo erfordert der Klang da was?

Gruß
Elke

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Hallo Elke,

und wie du richtig beobachtet hast -
der Klang erfordert es.

Eher das Gegenteil:
Let’s dont…
Let’s not …

Wo erfordert der Klang da was?

Genau das hatte ich gemeint. ;o)

Viele Grüße
„Raven“

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Hi,
es ist ein Lied, und der TExter brauchte noch eine Silbe. Mir fehlt gerade der Fachbegriff dafür. „metrum“ passt glaub ich grad nciht.

Die Franzi

Hallo,

es artet jetzt wahrlich in Krümelk** aus, aber es ist frustrierend mit jemandem zu diskutieren, der immer wieder das Gleiche behauptet ohne die anderen Antworten wirklich zu lesen:

es ist ein Lied, und der TExter brauchte noch eine Silbe. Mir
fehlt gerade der Fachbegriff dafür. „metrum“ passt glaub ich
grad nciht.

Let’s don’t let a good thing die
Let’s not let a good thing die

Wo gibts da denn eine Silbe mehr oder weniger?

Gruß
Elke

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Hi,
es tut mir leid, dass Du so lange nach einem Artikel von mir suchen musstest, um dich über einen Fehler mokieren zu können. Soll ich mehr mit Fehler produzieren?
Du scheinst auch schon richtig darauf gewartet zu haben, „immer wieder das Gleiche“ hast Du geschrieben … dabei hab ich nur dieses eine Mal den Fehler übernommen (nicht mal selber produziert), den Raven gemacht hat.

Wollte Dich nciht vernachlässigen,

Die Franzi

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Hallo,

es tut mir leid, dass Du so lange nach einem Artikel von mir
suchen musstest, um dich über einen Fehler mokieren zu können.

Ich mokiere mich nicht. Es nervt, dass drei Artikel dich auf etwas hinweisen, dass du nicht sehen willst/kannst.

Soll ich mehr mit Fehler produzieren?

Danke, die du so machst, sind schon genug.

Du scheinst auch schon richtig darauf gewartet zu haben,
„immer wieder das Gleiche“ hast Du geschrieben … dabei hab
ich nur dieses eine Mal den Fehler übernommen (nicht mal
selber produziert), den Raven gemacht hat.

Nein, Raven hat ja gerade mir zugestimmt.
Ich habe den Verdacht, du hast den Ablauf der Postings und das Geschriebene in der Reihenfolge immer noch nicht kapiert.

Elke

PS: Sarkasmus steht einem nicht wirklich gut, wenn man im Unrecht ist.

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Hi,

drei Artikel? Klingt ja so als hätte ich einen Fehler zweimal wiederholt … einen hab ich gemacht (mich mit der Zahl der Silben verzählt. „Let’s don’t let a good thing die“ hat tatsächlich so viele wie „Let’s not let a good thing die“.) und das hab ich auch im vorletzten Posting so zugegeben.
Dass es grammatisch korrekt „Let’s not let a good thing die“ heißen muss, hab ich hier in dem Teilthread oben schon geschrieben (und du hast es später auch gesagt), und hab indirekt Sian zugestimmt (ohne ihren Namen hinzuschreiben), dass man es umgangssprachlich so sagen kann - sie hat es dichterische Freiheit genannt.
Was immer noch falsch ist, keine Ahnung.

Die Franzi