Nicht, dass ich in der glücklichen Situation wäre (ich arbeite dran), aber:
Angenommen, ich knacke den Lotto-Jackpot mit 10 Mio Euro (rein fiktive Summe)…
Angenommen, ich lege diese 10 Mio zu 6 % an und höre mit dem Arbeiten auf (bei 600.000 € brutto ist das ja kein Problem)…
Dann bin ich ja nicht selbständig im herkömmlichen Sinne (und selbst, wenn: Da ich garantiert nicht mehr als einen Kunden und garantiert keinen Mitarbeiter über 325€ hätte wäre ich es ja eh nur zum Schein!) - müsste ich dann SV-Beiträge zahlen?!
Auch auf die Gefahr, dass einige von Euch bei dieser Frage schmunzeln - wie sieht hier das SV-Recht aus?
fragt ein momentan in jedem Bereich pflichtversicherter
Guido
Angenommen, ich lege diese 10 Mio zu 6 % an und höre mit dem
Arbeiten auf (bei 600.000 € brutto ist das ja kein Problem)…
Dann bin ich ja nicht selbständig im herkömmlichen Sinne (und
selbst, wenn: Da ich garantiert nicht mehr als einen Kunden
und garantiert keinen Mitarbeiter über 325€ hätte wäre ich es
ja eh nur zum Schein!) - müsste ich dann SV-Beiträge zahlen?!
Hi Guido,
Das sind dann Einkommen aus Kapitalerträgen. Da du dann in jeder Hinsicht über den Beitragsbemessungsgrenzen liegst, kannst du(mussst nicht) dich dann freiwillig versichern!
Ob du nun Privatier bist, oder Selbständiger oder noch Angestellter ist für die SV unerheblich.
Mir ging es hauptsächlich um die RV (die ja auch von Scheinselbständigen gezahlt werden muss).
Worauf ich aber durchaus selbst hätte kommen können, ist die Tatsache, dass Kapitalerträge ja (noch) nicht zum pflichtigen Einkommen zählen…
Danke aber für Deine schnelle Antwort - dann weiß ich ja, dass ich in der nächsten Woche getrost meine Mio anlegen kann (die Hoffnung stirbt zuletzt *g*)