Ich beobachte auf meiner Windows 2000 Installtion immer wieder ein interessantes Phänomen: ausgestattet mit 512MB Ram ist ausreichend Speicher vorhanden, ein Großteil dieses Speichers wird jedoch stets für den Systemcache (so steht es im Task-Manager) verwendet. Nicht selten verwendet der Systemcache 120MB und mehr Speicher, während der „verfügbare“ Speicher weniger als 10MB ist.
Benötigt eine Applikation mehr Speicher, so sinkt das Systemcache-Niveau und der „verfügbare“ Speicher wird entsprechend größer. Dummerweise ist das mit vielen Plattenzugriffen verbunden, der Rechner hängt dann über einen längeren Zeitraum hinweg ohne wirklich CPU Zeit zu verbrauchen (der Taskmanager läuft weiter).
Frage: Kann man Windows nicht anweisen, weniger Memory für den Systemcache zu verwenden?
Gruß Markus