plane die anschaffung eines 16-port switches (10/100/1000 -letzteres nur um auf der sichereren seite zu sein) und finde welche für rund 60 euro ungemanaged und welche, die über web-interface gemanaged werden können für 160 euro.
anschließen will ich:
3 voip-endgeräte
2 netzwerkdrucker
5 pc
1 wireless-router
internet kommt über kabelmodem (14000 down / 574 up)
frage nun:
was spräche für die mehrausgabe für einen gemanaged switch?
sollte ich sonst noch was bedenken?
„gemanaged“ heißt gar nichts, marketing-blabla. Es kommt nur auf die Leistungsmerkmale der Geräte an, und DiffServ können nur Layer-3-Switches - die aber sowieso alle automatisch „managebar“ sind.
Einstiegsklasse: D-Link DES-3828; brechen halt unter Last weg (9,5 Mio Pakets/s bei 64 Byte)
Mittelklasse dann so HP ProCurve, 3Com
Oberklasse Cisco, extreme Networks, Juniper
Mit der Aldiklasse (deine 160.-) brauchst du bei VoIP gar nicht erst anfangen. Klar, kann gutgehen, und wen ständige Aussetzer nicht stören…
Mit der Aldiklasse (deine 160.-) brauchst du bei VoIP gar
nicht erst anfangen.
Naja, ich habe das Gefühl, dass das hier beschriebene Gigabit-Heimnetz nicht so am Limit gefahren wird, dass man erst mit QoS VoIP zum Funktionieren bringt, die Engstellen bei VoIP sind in der Regel woanders als am Switch.
Für 160 € sollte man schon einen brauchbaren „ungemanagten“ Switch bekommen, die Vorteile eines gemanagten Switches dürften sich nicht in allzuviel Heimnetzen bezahlt machen.
Wenn jetzt jemand aufstampft und „doch“ ruft: ich habe noch einen 3com SuperStack II 3000 abzugeben - allerdings nur mit 12 Ports und 100 MBit/s.
Naja, ich habe das Gefühl, dass das hier beschriebene
Gigabit-Heimnetz nicht so am Limit gefahren wird, dass man
erst mit QoS VoIP zum Funktionieren bringt, die Engstellen bei
VoIP sind in der Regel woanders als am Switch.
Das kann man aber leider so nicht beurteilen. Sicher, eine hohe Dauerlast ist wohl eher nicht zu erwarten, aber HDTV per multicast streamen und ähnliches fährt Billigswitche an die Wand. Wenn dann grade ein Telefonat läuft, gibt’s halt Jitter und Delays. Noch schlimmer wird es, wenn an einem Kabel 2 Clients hängen und einer davon VoIP machen soll - typischerweise haben VoIP-Endgeräte ja eine Miniswitch dafür eingebaut. Der Burst-Netzwerkverkehr des Rechners haut dann die VoIP-Daten aus der Leitung. Ohne DiffServ und entsprechende Layer-3-Switches funkioniert das einfach nicht. Ergo: Es kommt auf die Netzwerkstruktur an.
Für 160 € sollte man schon einen brauchbaren „ungemanagten“
Switch bekommen, die Vorteile eines gemanagten Switches
dürften sich nicht in allzuviel Heimnetzen bezahlt machen.
Ohne DiffServ/QoS ist es reiner Zufall ob es funktioniert.
Wenn jetzt jemand aufstampft und „doch“ ruft: ich habe noch
einen 3com SuperStack II 3000 abzugeben - allerdings nur mit
12 Ports und 100 MBit/s.
Hab hier noch SS3 3300er und 3900er rumstehen. Aber: Auch die können nicht wirklich mit VoIP (heute faktisch nur noch DiffServ/RFC 3168) umgehen. Allerdings beherrschen sie bedingt IEEE 802.1p. Die SS II können AFAIR nicht mal das, da ist vermutlich heute jeder Billigswitch besser. Wer seine VoIPs in ein VLAN reinquetschen kann und die Switch zumindest 802.1q mit Priorisierung beherrscht, kommt aber auch mit einem Layer-2-Switchs aus, muss sich aber mit VLANs rumprügeln, was bei Normalsterblichen Anwendern i.d.R. wohl eher nicht zu einem funktionierendem Netz führt. Von Problemen mit netzwerkbasierenden TAPI-Anwendungen mal ganz abgesehen.
Fazit: Wer bei VoIP ohne Layer-3-Switches arbeitet, muss entweder auf VLANs ausweichen und zwingend Einzelverkabelung machen oder muss davon ausgehen, daß sein VoIP-Vergnügen eher ernüchternd wird. Wie schon gesagt: Es _kann_ mit etwas Glück gutgehen, aber das ist so nicht zu beurteilen und schon mal gar nicht zu garantieren.
nun habe ich mal mit euren infomationen ein wenig gegoogled und folgendes gefunden: http://www.hardwarehouse.de/catalog/product_info.php…
hat zwar mehr ports als ich suchte, sollte aber nach allem was ich dazu gefunden habe gut voip können!?
jedes gerät einzeln anzuschließen, selbst wenn im einzelnen ein switch darin ist (wie beim telefon sn*m 360) stört mich übrigens nicht. scheint mir mangels anderem bedarf sowieso die sauberste lösung zu sein. aussetzer beim telefonieren würden mich da viel eher stören.
nun habe ich mal mit euren infomationen ein wenig gegoogled
und folgendes gefunden: http://www.hardwarehouse.de/catalog/product_info.php…
hat zwar mehr ports als ich suchte, sollte aber nach allem was
ich dazu gefunden habe gut voip können!?
In der Beschreibung steht zummindest mal, daß das Ding DiffServ-Unterstützung hat - und damit ist es für moderne VoIP-Telefone geeignet - muss nur auch entsprechend konfiguriert werden. Wenn die Telefone weder DiffServ-Unterstützung noch VLAN können - Finger weg und besser Telefone holen.
Von Siemens gibt es zu dem Thema auch eine passable Wiki online. Hab zwar grade keinen Link parat, aber Google sollte da helfen.