Switching Lösung mit 100Base-FX und 100Base-TX

Hallo allesamt,

ich muss ein Netzwerk aufbauen mit den o.g. Sepzifikationen. Es gestaltet sich wie folgt :

3 Standorte (Alle davon ca. 100 m voneinander entfernt, St. 3 wird noch nicht angeschlossen.) sollen mit LWL-Kabel, 100Base-FX miteinander gekoppelt werden.

Es soll so aussehen dass von 1 zu 2 100Base-FX und von 2 zu 3 100Base-FX läuft. Also muss ich in Gebäude 2 2x100Base-FX Ports haben (4 Anschl.)

In den einzelnen Gebäuden soll 100Base-TX, evtl. auch 10Base-TX genutzt werden.
Pro Gebäude 1-2 Server (Alpha mit NT Server) + 5-7 Clients (NT & 98)

Jetzt suche ich nach einer relativ günstigen Lösung, mein Problem: **Soll ich in jedem Gebäude einen Switch benutzen und dann jeweils einen Media-Converter nehmen und in Geb. 2 dann 2 Media-Converter ? Oder soll ich lieber Einen stackable Switch nehmen in den man als Zusatzport eine 100Base-FX Steckkarte steckt ? In Gebäude 2 muesste ich dann ja einen Switch mit 2 Einschüben haben …

Was ist günstiger - und was könnt Ihr mir empfehlen ???**

Gruss
Mathias

Hallo,

Medienkonverter sind auf alle Fälle anfälliger für Störungen als FX-Uplinkports an den Switchen und bilden daher ein immer eine zusätzliche Störungsquelle. Du bräuchtest allerdings auch nicht mehrere Medienkonverter in am Standort2, da es diese auch mit mehreren Ports gibt. Das ganze ist eine reine Kostenfrage oder dessen was erwartet wird. Wie sieht es aus mit einer USV oder Redundance? Warum die Server in den einzelnen Gebäuden verteilen bei einer 100Mbit Anbindung?? Wie sieht es aus mit Klimaanlage für Switche und Server? Pro 5 bis 7 Clients 2 Server?

Gruß Steffen

Meine Lösung
Anhang:

Ich würde an Standort2 einen Serverraum einrichten. Darin müßte sich 10/100Mbit TX Switch mit 2FX Uplinks befinden. An diesen würde ich alle Server mit 100Mbit FD sowie die Clients an die Tx Ports anpatchen. In den anderen Gebäuden reicht ein 10Mbit Switch mit 100 Mbit FX Uplink. In den Serverraum müssen zusätzlich je nach Anspruch und Gegebenheit mehrere USVen sowie eine Klimaanlage.

Gruß Steffen

Hallo MAtthias,

ich würde dir ebenfalls empfehlen in dem zentralen Gebäude 2 einen Serverraum einzurichten. Wir benutzen hier fast ausschliesslich 3com. Von 3com würde ich dir empfehlen, in die Randgebäude je einen 3300er mit 12 Ports und 1 FX Uplink-Modul und in der Zentrale einen 3300er 24 Ports mit 1 FX Dual-Uplink-Modul. Richtig ist, dass auf Temperatur und Ausfallssicherheit geschaut werden sollte.
Das ist zwar eine kostenintensive, aber sehr beständige Lösung, da diese Geräte fast nie ausfallen. Mit Hubs haben wir Probleme, was Ausfall angeht, ebenso mit „Billig“-Zeugs.

Gruss

sascha

Hallo Mathias,

ich muss ein Netzwerk aufbauen mit den o.g. Sepzifikationen.
Es gestaltet sich wie folgt :

3 Standorte (Alle davon ca. 100 m voneinander entfernt, St. 3
wird noch nicht angeschlossen.) sollen mit LWL-Kabel,
100Base-FX miteinander gekoppelt werden.

Es soll so aussehen dass von 1 zu 2 100Base-FX und von 2 zu 3
100Base-FX läuft. Also muss ich in Gebäude 2 2x100Base-FX
Ports haben (4 Anschl.)

Warum 4 Anschlüsse?? Für eine 100Base-Verbindung brauche ich auf jedem Switch genau einen Port.

In den einzelnen Gebäuden soll 100Base-TX, evtl. auch
10Base-TX genutzt werden.
Pro Gebäude 1-2 Server (Alpha mit NT Server) + 5-7 Clients (NT
& 98)

Jetzt suche ich nach einer relativ günstigen Lösung, mein
Problem: **Soll ich in jedem Gebäude einen Switch benutzen
und dann jeweils einen Media-Converter nehmen und in Geb. 2
dann 2 Media-Converter ? Oder soll ich lieber Einen stackable
Switch nehmen in den man als Zusatzport eine 100Base-FX
Steckkarte steckt ? In Gebäude 2 muesste ich dann ja einen
Switch mit 2 Einschüben haben …

Was ist günstiger - und was könnt Ihr mir empfehlen ???**

Als Netzwerktechniker müßtest du eigentlich ein solch einfaches Design beherrschen. Na gut hier ist eine Lehrstunde :wink:

Zum Thema Medienkonverter und 100BaseFX.

Auf welchen Layer arbeitet ein Konverter? (Layer 1 = Repeater).
Was besagt die Repeaterregel für Fast-Ethernet? (max. 1 Class1-Repeater oder 2 Class2-Repeater, Länge der LWL müßte hier unter 160 m liegen).
Kurz gesagt müßtest du 2Port-Switche nehmen, wenn sichergehen willst, die Längen/Zeit-Restriktionen für Fast-Ethernet einzuhalten.

Die eleganteste Lösung ist die Verwendung vierer gleichartiger managebarer standalone Switche mit 12, 16 oder 24 10/100-Ports. 10/100-Hubs lohnen sich wegen des geringen Preisvorteils nicht mehr.
Der vierte Switch dient als Ersatz im Fehlerfall, für Wartung und Reserve.

Beispiele:
Allied Telesyn AT-3724XL
3Com SuperStack II 3300
Cisco Catalyst 3524
Cabletron SmartStack 100
Nortel BayStack450
usw.

Jeder Switch sollte über 2 interne 100BaseFX-Ports verfügen. Das Management dient hauptsächlich dazu die Uplink-Ports manuell auf 100 Mbit/s Full-Duplex festzulegen. Damit ermöglicht man eine maximale Länge von 2 Km für die LWL-Fasern, bzw. für das Budget.

Auch die Serverports sollte man manuell festlegen. Das Autosensing/Autonegotiating ist eine beliebte Fehlerquelle.

Die Switche verbindet man im Dreieck. Dabei kann man die Verbindung von Gebäude 1 zu Gebäude 3 über das Patchfeld im Gebäude 2 führen. Damit erlaubt das Spanning Tree Algorithmus ein Weiterarbeiten, wenn der Switch im Gebäude 2 ausfällt.

Gruß
Carlos

Warum 4 Anschlüsse?? Für eine 100Base-Verbindung brauche ich
auf jedem Switch genau einen Port.

2 Kabel für einen 100FX-Port, da 2 Port’s 4 Kabel/Anschlüsse/Buchsen (SC) ?!

[—]

Die Switche verbindet man im Dreieck. Dabei kann man die
Verbindung von Gebäude 1 zu Gebäude 3 über das Patchfeld im
Gebäude 2 führen. Damit erlaubt das Spanning Tree Algorithmus
ein Weiterarbeiten, wenn der Switch im Gebäude 2 ausfällt.

1
/ \
2 3

Ja nun gut, das ist für die Ausfallsicherheit (das 3 Gebäude ist Privatwohnung, also bei einem Ausfall eher unbedeutend)

[—]

10Mbit Switch mit 100 Mbit FX Uplink. In den Serverraum müssen
zusätzlich je nach Anspruch und Gegebenheit mehrere USVen
sowie eine Klimaanlage.

Gruß Steffen

USV und Klima schon vorhanden …

Hallo,

Medienkonverter sind auf alle Fälle anfälliger für Störungen
als FX-Uplinkports an den Switchen und bilden daher ein immer
eine zusätzliche Störungsquelle.

Warum ? Betrachtest Du als zus. Fehlerquelle das dann bei einem Konverter zus. ein Steckernetzteil, Kabel, mehr Buchsen etc. eine Fehlerquelle darstellen ?

Zum einen aus Erfahrung. Eine Komponente mehr bedeutet immer eine mehr die ausfallen kann. Bei einem Konverter gibt es speziel das Problem, das sie bei Gewitter sehr leicht durch die Überspannung kapput gehen. Konverter die diese anfälligkeit nicht haben kosten viel Geld.

Gruß Steffen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Warum 4 Anschlüsse?? Für eine 100Base-Verbindung brauche ich
auf jedem Switch genau einen Port.

2 Kabel für einen 100FX-Port, da 2 Port’s 4
Kabel/Anschlüsse/Buchsen (SC) ?!

Ach so, bei einem LWL-Patchkabel sind immer 2 Fasern verbunden und ein SC-Port ist auf dem Switch eine Einheit.
Niemand spricht bei einem RJ-45 Port von 8 Ports, weil das kabel 8 Adern hat.

Gruß
Carlos