Guten Tag,
nach meinem Informationsstand stellen die beiden Dreiecke des Davidsterns - nach oben bzw. nach unten weisend - Erde und Himmel oder Gott und Menschen dar. Das christliche Kreuz kann zum einen als Foltergerät betrachtet werden, zum anderen zeigt es auch die Horizontale - Erde - und die Vertikale - Himmel - wie der Davidstern.
Vielleicht kann diese Interpretationen jemand ergänzen…
Meine eigentliche Frage:Wofür aber stehen Halbmond und Stern beim Islam? Eine deutende Interpretation interessiert mich sehr…
Interessant: Auch die Sufi-Mönche drehen sich bei ihrer Zeremonie mit einer zum Himmel und einer zur Erde gewendeten Handfläche…
neugierig, dalga
Guten Tag,
nach meinem Informationsstand stellen die beiden Dreiecke des
Davidsterns - nach oben bzw. nach unten weisend - Erde und
Himmel oder Gott und Menschen dar.
Je nach gusto:
http://de.wikipedia.org/wiki/Davidstern
Das christliche Kreuz kann
zum einen als Foltergerät betrachtet werden, zum anderen zeigt
es auch die Horizontale - Erde - und die Vertikale - Himmel -
wie der Davidstern.
Auch das ist eine eher willkürliche Interpretation.
Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuz_%28Symbol%29
Meine eigentliche Frage:Wofür aber stehen Halbmond und Stern
beim Islam? Eine deutende Interpretation interessiert mich
sehr…
http://de.wikipedia.org/wiki/Mondsichel
Interessant: Auch die Sufi-Mönche drehen sich bei ihrer
Zeremonie mit einer zum Himmel und einer zur Erde gewendeten
Handfläche…
Das tut nur eine kleine Gruppe von Sufis.
Insgesamt bin ich der Meinung, daß man viele Dinge auch überinterpretieren kann.
Gruß,
Malte
BS"D
Hallo.
nach meinem Informationsstand stellen die beiden Dreiecke des
Davidsterns - nach oben bzw. nach unten weisend - Erde und
Himmel oder Gott und Menschen dar.
Der magen dovid (Davidstern) ist KEIN religiöses Symbol im Judentum. Es steht mittlerweile für jüdisches und wird deshalb in vielen jüdischen Kontexten benutzt, aber eher selten in Religiösen.
Ein richtiges Symbol gibt es hier im Judentum auch nicht, da es eigentlich keinen Abgrenzungs-Bedürfnis gibt, wie bei anderen Relgionen, wo die Zugehörigkeit über alles mitentscheidet. So gibt es im Judentum zwar Kennzeichnen je nach Kontext, aber hier nur um auf den Zweck zu verweisen und wenige um die Zugehörigkeit zu kennzeichnen.
Das einzige was es gibt, um auf den Bund mit G’tt zu verweisen, ist dass wir alles männliche beschneiden lassen. Aber das ist dann als Symbol in der Öffentlichkeit wohl weniger geeignet 
Kol tuw,
Eli
nach meinem Informationsstand stellen die beiden Dreiecke des
Davidsterns - nach oben bzw. nach unten weisend - Erde und
Himmel oder Gott und Menschen dar.
Der magen dovid (Davidstern) ist KEIN religiöses Symbol im
Judentum. Es steht mittlerweile für jüdisches und wird deshalb
in vielen jüdischen Kontexten benutzt, aber eher selten in
Religiösen.
Es gilt aber auch in der esoterischen Tradition, als Siegel Solomons. Das muß sich ja irgendwie auf die kabbalistische Tradition begründen lassen.
gruß
rolf
Judentum?
Hi
da
es eigentlich keinen Abgrenzungs-Bedürfnis gibt, wie bei
anderen Relgionen, wo die Zugehörigkeit über alles
mitentscheidet.
Das einzige was es gibt, um auf den Bund mit G’tt zu
verweisen, ist dass wir alles männliche beschneiden lassen.
Wie habe ich denn das zu verstehen?
Dass ich als Beschnittener einfach gleichberechtigt am Gemeindeleben einer jüdischen Gemeinde ohne Abgrenzungsbedürfnis teilnehmen kann, indem ich auf den Bund mit G’tt verweise, und dass ich nach Israel gehen und dort als religiöser Jude die Staatsbürgerschaft erheischen kann?
Grüße
oranier
Insgesamt bin ich der Meinung, daß man viele Dinge auch
überinterpretieren kann.
Das klingt unnötig abwertend. Eine Interpretation ist eine Interpretation. Jeder Denkwillige wird eine I. im Kontext seiner bisherigen Annahmen und und weiterer I. reflektieren. Ich halte diese Fähigkeit für die höchste menschliche Begabung und meine nicht, dass man dessen zu viel tun kann. Gedankliche Stagnation bedeutet persönliche Stagnation. Und bisher kenne ich nur dieses Leben und habe keinen Grund zur Annahme, dass es noch weitere geben wird - darum genieße ich die Fähigkeit, zu fragen, zu erfahren, zu denken und halt - zu interpretieren. Für mich und meinen Kopf, nicht um die Welt mit meinen vermeintlichen Erkenntnissen zu beglücken. Und, ich wiederhole mich, von diese Art des Denkens kann man imo nict übertreiben. Auch wenn andere die daraus folgenden Einsichten nicht annehmen müssen, mögen, sollen, ist das Refletieren deshalb noch keine „Über“-interpretation.
Hoffe, dir mit diesem Ausbruch noicht auf die Füsse getreten zu haben, aber nicht zu Denken erscheint mir die größte Sünde, um diesen für meinen Sprachgebrauch ungewöhnlichen Terminus im Satze zu führen.
Dalga
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Moin,
Meine eigentliche Frage:Wofür aber stehen Halbmond und Stern
beim Islam? Eine deutende Interpretation interessiert mich
sehr…
Ich hatte mal eine ähnliche Frage gestellt
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
und die darauf folgenden Antworten erhalten.
Gruß
Marion
BS"D
Hallo Rolf.
Es gilt aber auch in der esoterischen Tradition, als Siegel
Solomons. Das muß sich ja irgendwie auf die kabbalistische
Tradition begründen lassen.
Ich bin ja nun nicht als grosser Kabbalist bekannt, würde aber auch hier die übliche Ungleichung „Esoterik Kabbalah“ einsetzen. Nicht alles was so tut, kommt auch aus dem Judentum.
Scholem,
Eli
Dass ich als Beschnittener einfach gleichberechtigt am
Gemeindeleben einer jüdischen Gemeinde ohne
Abgrenzungsbedürfnis teilnehmen kann, indem ich auf den Bund
mit G’tt verweise, und dass ich nach Israel gehen und dort als
religiöser Jude die Staatsbürgerschaft erheischen kann?
umgekehrt wird ein schuh draus.
die beschneidung gilt als zeichen des bundes. du wirst beschnitten wenn du eintrittst bzw. schon drin bist, aber wenn du beschnitten bist, trittst du nicht automatisch ein. dann wären alle moslems ja juden.
gruß
dataf0x
BS"D
Hallo oranier.
Das einzige was es gibt, um auf den Bund mit G’tt zu
verweisen, ist dass wir alles männliche beschneiden lassen.
Wie habe ich denn das zu verstehen?
Dass ich als Beschnittener einfach gleichberechtigt am
Gemeindeleben einer jüdischen Gemeinde ohne
Abgrenzungsbedürfnis teilnehmen kann, indem ich auf den Bund
mit G’tt verweise, und dass ich nach Israel gehen und dort als
religiöser Jude die Staatsbürgerschaft erheischen kann?
Nein, G’tt ging mit Awraham und seinen Nachkommen ein Bund ein und als Zeichen dieses Bundes beschnitt sich Awraham und alle seine Nachkommen auf die dieser Bund überging. Zuerst entschied noch G’tt auf wenn der Bund übergeht, später wurde hierfür das ganze jüdische Volk auserwählt.
Eine Beschneidung sagt aber nichts darüber aus, ob nun jemand zum jüdischen Volk gehört oder nicht.
Scholem,
Eli
Insgesamt bin ich der Meinung, daß man viele Dinge auch
überinterpretieren kann.
Das klingt unnötig abwertend. Eine Interpretation ist eine
Interpretation. Jeder Denkwillige wird eine I. im Kontext
seiner bisherigen Annahmen und und weiterer I. reflektieren.
Ich halte diese Fähigkeit für die höchste menschliche Begabung
und meine nicht, dass man dessen zu viel tun kann. Gedankliche
Stagnation bedeutet persönliche Stagnation.
Ich habe nichts gegen Gedankenspiele. Ich habe auch nichts gegen freies Assoziieren.
Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen „Ach schau, das ist interessant, könnte man auch so oder so verstehen“ und der Überzeugung, das sei auch genau so gemeint gewesen oder da stecke irgendwas bedeutsames dahinter.
Um es platt zu sagen: Manchmal ist ein Pfund Butter einfach nur ein Pfund Butter, selbst, wenn es jemand an die Decke nagelt.
Gruß,
Malte
BS"D
Hallo oranier.
Das einzige was es gibt, um auf den Bund mit G’tt zu
verweisen, ist dass wir alles männliche beschneiden lassen.
Wie habe ich denn das zu verstehen?
Dass ich als Beschnittener einfach gleichberechtigt am
Gemeindeleben einer jüdischen Gemeinde ohne
Abgrenzungsbedürfnis teilnehmen kann, indem ich auf den Bund
mit G’tt verweise, und dass ich nach Israel gehen und dort als
religiöser Jude die Staatsbürgerschaft erheischen kann?
Nein, G’tt ging mit Awraham und seinen Nachkommen ein Bund ein
und als Zeichen dieses Bundes beschnitt sich Awraham und alle
seine Nachkommen auf die dieser Bund überging. Zuerst
entschied noch G’tt auf wenn der Bund übergeht, später wurde
hierfür das ganze jüdische Volk auserwählt.
Eine Beschneidung sagt aber nichts darüber aus, ob nun jemand
zum jüdischen Volk gehört oder nicht.
Hallo Eli,
das war auch nur eine rhetorische Frage. Aber was unklar bleibt: Was heißt dann „ohne Abgrenzungsbedürfnis“? So wie du es schilderst, findet doch eine Abgrenzung statt, und zwar, wenn ich recht sehe, nicht nur gegen andere Religionen, sondern gegen „die Völker“.
Grüße
Oranier