Huhu!
Hab eben weiter unten den Threat entdeckt und habe noch eine (persönliche) weiterführende Frage. Ich habe mir durchgelesen (dank des Links) was Synästhesie ist und wie es sich auswirkt, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein „Phänomen“ dazu gehört:
Ich habe Sympathien oder Antipathien für Acchorde, wenn ich musiziere. Nicht so sehr im Sinne von „passt/passt nicht“ sondern auch a la „na du kommst aber wirklich häufig dran, räum den anderen Acchorden doch auch mal ein wenig Platz ein“. Ich bin kein professioneller Musikant, ich schreibe keine Musik und habe abgesehen von Glockenspiel im Kindergarten auch nie ein Instrument fachmännisch erlernt (das nur zur Vollständigkeit; die Sympathien wirken sich nicht schöpferisch aus und bekommen dadurch eine Funktion). Kann Sympathie/Antipathie auch als „Sinn“ durchgehen und wäre damit eine Verknüpfung von Hören und …hm… „fühlen“?
Liebe Grüße
Lockenlicht
Hypochondrie die erste 
Hi LadyLockenlicht,
Hab eben weiter unten den Threat entdeckt und habe noch eine
(persönliche) weiterführende Frage. Ich habe mir durchgelesen
(dank des Links) was Synästhesie ist und wie es sich auswirkt,
aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein „Phänomen“ dazu
gehört:
wenn du das hättest, was ich nicht habe, und auch nicht vermisse, wüsstest du das.
Ich habe Sympathien oder Antipathien für Acchorde, wenn ich
musiziere. Nicht so sehr im Sinne von „passt/passt nicht“
sondern auch a la „na du kommst aber wirklich häufig dran,
räum den anderen Acchorden doch auch mal ein wenig Platz ein“.
Ich bin kein professioneller Musikant, ich schreibe keine
Musik und habe abgesehen von Glockenspiel im Kindergarten auch
nie ein Instrument fachmännisch erlernt (das nur zur
Vollständigkeit; die Sympathien wirken sich nicht schöpferisch
aus und bekommen dadurch eine Funktion). Kann
Sympathie/Antipathie auch als „Sinn“ durchgehen und wäre damit
eine Verknüpfung von Hören und …hm… „fühlen“?
Hören und Fühlen ist ein gutes Stichwort, wie auch Sehen und Fühlen. Alle Arten von Sinneseindrücken können Empfindungen auslösen.
Synästhesie ist etwas anderes, was ich mal locker als Macke bezeichne, also als eine nicht weiter tragische, aber bemerkenswerte Besonderheit. Die Verschmelzung/Verwischung von Eindrücken verschiedener Quellen.
Kein „normaler“ Mensch ordnet Düften Farben zu, obwohl beide Empfindungen hervorrufen.
Du scheinst also eher etwas zu suchen.
Gruß, Zoelomat
Misverständnis
Oh da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt.
Ich sehe das nicht als Krankheit an, nicht mal als Beeinträchtigung. Eher als ne „Gabe“.
Insofern kann ich sicher nicht ganz ausschließen, dass ich was suche, wer hätte nicht gern die ein oder andere Spezialität:wink:… Aber in erster Linie war es tatsächlich nur Interesse, ob Sympathie/Antipathie zu den Sinnesreizen gehört.
Meine ganz persönliche Krankheit hab ich schon, mit der bin ich „zufrieden“ und brauch keine weitere. Ne Gabe wäre cool gewesen (und ich hätte vielleicht mal überdacht, eine musikalische Karriere zu starten und groß rauszukommen) aber nützt ja alles nix.
Liebe Grüße
Lockenlich
Hallo Lockenlicht
Tendenziell würde ich sagen nein, keine Synästhesie, sondern einfach ein gutes Gefühl für Musik. Und das ist doch durchaus auch etwas „Besonderes“!
Es gibt zwar die sogenannten Gefühlssynästhesien, bei denen z.B. Gefühle auch farbig oder als Form oder als was-auch-immer wahrgenommen werden. Dasselbe gibt es auch umgekehrt, dass also bestimmte Sinneswahrnehmungen unabhängig von anderen äusseren und inneren Umständen die immer gleichen Gefühle auslösen. Hier wird das Feld aber weit und seeehr schwammig, schliesslich löst jede Wahrnehmung bei jedem Menschen Gefühle aus. Am ehesten könnte man da noch von Synästhesie ausgehen, wenn viele völlig abstruse Verknüpfungen vorhanden sind, die auch aus der Lebensgeschichte der Person nicht erklärbar sind.
Da Gefühle weder zuverlässig reproduziert noch objektiviert werden können, ist das gesamte Feld der Gefühlssynästhesie wissenschaftlich kaum erfass- und erforschbar. Lange wurde sie gar nicht „anerkannt“. Inzwischen bestätigen aber etliche Forscher, dass es hier bei manchen Personen ebenfalls feste Verknüpfungen gibt, die anders organisiert sind und anders ablaufen als beim „normalen“ Gefühlsleben, aber mehr weiss man eigentlich nicht darüber. Eine Verknüpfung zwischen Hör- und Sehsinn lässt sich nun mal viel einfacher mit Tests und bildgebenden Verfahren im Hirn nachweisen (durfte ich gerade kürzlich im Rahmen einer Studie der Universität Zürich über mich ergehen lassen, war ganz witzig).
Bunte Grüsse
Alusru
@Zoelomat: Um deinem Beispiel ein Beispiel zu geben: Schweiss fühlt sich in meiner Nase gelb an, mit kleinen braunen Sprenkeln drin 