ich synchronisiere meine Dateien mit Unison bzw. Rsync über
WLAN mit einer USB-Festplatte an der Fritz!Box. Auf der Box
ist die Originalfirmware darauf.
Das ganze geht sehr langsam von Statten. Ich frage mich ob es
etwas bringt, wenn ich einen RsyncD daemon auf der Fritz!Box
laufen hätte.
Im Moment ist kein rsyncd im Einsatz. Daher gehe ich davon
aus, dass mein Computer die Hashes für die Rsync-Anweisungen
berechnet. Wenn der rsyncD auf der Fritz!Box die Hashes,
berechnen würde, wäre das bestimmt schneller, weil dieser
nicht über WLAN auf die Dateien zugreifen muss?
Bei Unison kommt es auf die Daten an. Da der erste Abgleich über den Zeitstempel der letzten Änderung erfolgt, werden die Hashes nur bei den Dateien berechnet, die unterschiedlichen Zeitstempel haben. Wenn das sehr große Dateien sind, kann es schon einen Unterschied machen, wo die Hashes berechnet werden.
Hinzukommt welche Rechenleistung die Fritz!Box bietet. Ist sie zu schwach, kann es schneller sein die Daten im LAN (100MBit?) zu übertragen und auf dem Rechner zu verarbeiten als auf die Prüfsummen von der Box zu warten.
Bei Rsync habe ich auf die schnelle keinen Hinweis auf den Ablauf des Vergleichs gefunden, da kann es tatsächlich sein, dass für jede Datei die Blockprüfsummen erzeugt werden, so dass o.a. für alle Files gilt.
Bekommt man auf eine FB mit Original-Firmware so ohne weiteres einen rsyncd drauf? 
cu,
-mju