Syndesmosebandriss?

Hallo zusammen,

ich bin am 26. Januar auf Schnee/Eis ausgeruscht und bin ein paar Tage später zum Arzt, da ich vorher auch garnicht weg gekommen wär, bei dem Wetter. Seid dem 31.1. kann ich den Fuß belasten und konnte sogar ohne Krüken durch die Wohnung gehen.

Ich wurde geröngt…Diagnose Sprunggelenkfraktur (Volkmansches Dreieck) mit Verdacht auf Syndesmosebandriss…Überweisung zum Krankenhaus…da wurd ich nochmal geröngt und eingegipst…mir wurde geraten noch zu einem Chirurgen bei mir in der Nähe zu gehen, damit der eine MRT organisieren kann. 5 Tage später wurd dann MRT gemacht. In der Radiologie hat man mir gesagt, es könnte was gerissen sein, muss aber nicht…also wieder zum Arzt…jetzt kommt der Hammer:

Der hat sich die Bilder garnicht erst angesehen und kam dann direkt mit OP…ich habe dem mehrfach gesagt, dass ich keine Schmerzen habe…das war dem egal…als er gefragt hat, was ich zur Zeit beruflich mache, sagte ich halt arbeitslos…da hat er erstmal nen Vortrag gehalten über das Soziale Deutschland und bla bla bla…der hat dann einfach beim Krankehaus angerufen und hat mich schonmal angemeldet…wobei er nicht vergas zu erwähnen, das ich arbeitslos wäre und von daher auch schwierig, da ich mich gegen eine OP stelle…was geht das den anderen Arzt an, ob ich arbeitslos bin oder nicht.

Ich hab den dann quatschen lassen und bin erstmal nachhause…da ich eh schon son Hals hatte.

Ich werde auch ins Krankenhaus gehen, aber ne OP lass ich nicht machen, da hab ich ja das Recht drauf zu verweigern. Die sollen mir da nen Gehgips machen und fertig…ich lauf seid zwei Wochen fast schmerzfrei rum, anfangs tat es etwas weh, aber das ist ja normal.

Wenn ich wirklich eine Syndesmosebandriss hätte, müsste ich doch tierische Schmerzen haben? Darf sich das Krankenhaus weigern, mir nen Gehgips draufzumachen?

Danke schonmal für den Erfahrungsaustausch.

ich bin am 26. Januar auf Schnee/Eis ausgeruscht und bin ein
paar Tage später zum Arzt, da ich vorher auch garnicht weg
gekommen wär, bei dem Wetter. Seid dem 31.1. kann ich den Fuß
belasten und konnte sogar ohne Krüken durch die Wohnung gehen.

Ich wurde geröngt…Diagnose Sprunggelenkfraktur (Volkmansches
Dreieck) mit Verdacht auf Syndesmosebandriss…Überweisung zum
Krankenhaus…da wurd ich nochmal geröngt und eingegipst…mir
wurde geraten noch zu einem Chirurgen bei mir in der Nähe zu
gehen, damit der eine MRT organisieren kann. 5 Tage später
wurd dann MRT gemacht. In der Radiologie hat man mir gesagt,
es könnte was gerissen sein, muss aber nicht…also wieder zum
Arzt…jetzt kommt der Hammer:

Der hat sich die Bilder garnicht erst angesehen und kam dann
direkt mit OP…ich habe dem mehrfach gesagt, dass ich keine
Schmerzen habe…das war dem egal…als er gefragt hat, was
ich zur Zeit beruflich mache, sagte ich halt arbeitslos…da
hat er erstmal nen Vortrag gehalten über das Soziale
Deutschland und bla bla bla.

Also gut, das hätte er sich sparen können.

…der hat dann einfach beim
Krankehaus angerufen und hat mich schonmal angemeldet…wobei
er nicht vergas zu erwähnen, das ich arbeitslos wäre und von
daher auch schwierig, da ich mich gegen eine OP stelle…was
geht das den anderen Arzt an, ob ich arbeitslos bin oder
nicht.

Versicherungstechnisch geht ihn das schon etwas an. medizinisch gesehen natürlich nicht.

Ich hab den dann quatschen lassen und bin erstmal
nachhause…da ich eh schon son Hals hatte.

Eine wirklich „vernünftige“ Art der Diskussion.

Ich werde auch ins Krankenhaus gehen, aber ne OP lass ich
nicht machen, da hab ich ja das Recht drauf zu verweigern.

Vermutlich werden Sie blitzartig aus dem Krankenhaus rausfliegen - oder anders gesagt. Man wird Sie umgehend höflich hinauskomplimentieren.

Wenn Sie Sich nicht operieren lassen wollen, was soll dann ein Krankenhausaufenthalt?

Die
sollen mir da nen Gehgips machen und fertig…ich lauf seid
zwei Wochen fast schmerzfrei rum, anfangs tat es etwas weh,
aber das ist ja normal.

Wünsche sind Pferde, auf denen wir alle gerne reiten wollen, aber leider funktioniert es nicht.

Wenn ich wirklich eine Syndesmosebandriss hätte, müsste ich
doch tierische Schmerzen haben?

Nein. Sie haben doch schon einen Gips!

Darf sich das Krankenhaus
weigern, mir nen Gehgips draufzumachen?

Sie werden es kaum glauben, aber ja: Das Krankenhaus kann sich weigern. Jeder Arzt kann sich weigern, eine vom Patienten gewünschte Behandlung durchzuführen, wenn er diese für falsch hält. Er muß es sogar tun.

Versicherungstechnisch seh ich da keine Probleme…ich bin Kassenversichert…das ist einfach keine Art mit einem Patienten umzugehen.

Und ob ich nun einen Gips habe oder nicht…ich habe keine Schmerzen, bin ja sogar ein paar Tage nach dem Sturz ohne Krücken gelaufen…ohne Schmerzen und auch als der Arzt im Krankenhaus am Knöchel rumdrückte hatte ich keine Schmerzen.

Mittlerweile ist das Ganze über zwei Wochen her…am nächsten Dientag sogar drei Wochen. Mein Gelenk ist beweglich und weil die Schwellungen weg sind, hab ich auch Luft im Gips…tut nichts weh wenn ich den Fuß bewege.

Und ich verlass mich garantiert nicht auf eine Diagnose, ohne dass ein Arzt sich wichtige Aufnahmen anguckt…

Ich war schon bei einigen Ärzten, zu denen ich aber auch Vertrauen hatte…ich geh ja sogar gerne zu meinem Zahnarzt…und wenn der sagt, das dies und das gemacht werden muss, vertrau ich auch darauf.

Und dem ist es egal ob ich arbeite oder nicht…genauso ist es bei meinem Hausarzt, den ich schon seid gut 15 Jahren kenne…selbst der hat mich noch nie geduzt…aber es gibt eben solche und solche und diesem Arzt werde ich nie wieder gehen…gäbe es ein Portal für Ärzte-Bewertung, bekäme der eine 6-