Hi,
dann wird es eher schwierig, Zugang zu den gewünschten Informationen zu erhalten. Nicht-Fachleuten dürfen Infos zu verschreibungspflichtigen Präparaten nicht zugänglich gemacht werden.
wie kommst du denn auf die Idee? Später schreibst Du ja selber, Packungsbeilage beorgen, da steht alles drin. Dafür muss man nicht mal extra den Apotheker bitten, man kann googeln: Medikamentenname + Packungsbeilage.dann bekommt man mehrere Links angeboten.
An den UP: Du bekommst nicht „irgendein“ Medikament angeboten, sonern eines, das exakt den gleichen Wirkstoff enthält wie dein bisheriges - nur, dass es eben von einem anderen Hersteller ist. Meine Schilddrüsenhormone bekomme ich mal von dem einen und mal von dem anderen Hersteller, aber es sind immer Schilddrüsnhormone in der verschriebenen Stärke. Die Gegenprobe funktioniert auch, sprich, die Schilddrüsenwerte stimmen, und ich habe keine Nebenwirkungen.
Natürlich bestehen gewisse Unterschiede zwischen deinem „alten“ und dem „anderen“ Medikament, aber das betrifft die Füllstoffe (Deine Tablette besteht ja nicht zu 100% aus Wirkstoff, da sind auch Sachen drin, die das ganze ein bisschen uffüllen und größer machen - die winzige Menge Wirkstoff wäre sonst nicht gut sichtbar und abteilbar. Es ist möglich, dass Dir bei deinem „neuen“ medikament einer der Zusatzstoffe nicht behagt, dass Du Nebenwirkungen bekommst, aber auch das ist selten. Bei meinen Schilddrüsenhormonen ist es egal, von wem sie sind, ich vertrage sie. Bei Ibuprofen vertrage ich alle Hersteller außer Hexal, da kriege ich Blähungen. Aber falls das so sein sollte, kannst du ja in er Aoptheke Bescheid sagen, dann geben die dir einen anderen „Ersatz“, oder dem Arzt, dann setzt er das Kreuz wieder.
Die REgelung gibt es schon lange, dass Krankenkassen nur das Medikament aus der gleichen Wirkstofgruppe bezahlen, das am billigsten ist. Außerdem haben die KRankenkassen mitbestimmten Herstellern Rabattverträge. Aber trotzdem musst du immer den Wirkstoff bekommen, den dir dein Arzt verschreibt.
die Franzi