hat jemand links zu dem thema, oder hat jemand seine kinder auch NICHT geimpft?
Erfahrungen, Meinungen sind erwünscht.
ek
hat jemand links zu dem thema, oder hat jemand seine kinder auch NICHT geimpft?
Erfahrungen, Meinungen sind erwünscht.
ek
Hallo, Erwin,
ich denke nicht, dass das ein Tabu-Thema ist.
einen direkten Link habe ich hier http://www.barmer.de/hauptbereiche/gesundheit/impfun…
Wenn Du selbst suchen möchtest (Stichworte „Impfung“ „Kinder“)
dann hier: http://www.google.de/search?hl=de&q=Impfung+Kinder&m…
Vorsicht halte ich für besser als Nachsicht.
Wenn auch jede Impfung ein Gesundheitsrisiko in sich birgt, so ist das doch bei weitem geringer als das Risiko, dass man eingeht, wenn eine Krankheit dann wirklich zuschlägt, gegen die man hätte vorbeugen können.
Grüße
Eckard.
Eltern 10/2001 Impfen - ja oder nein?
Ich wurde als Kind nicht gegen alles geimpft, was auf dem Impfkalender stand, und war deshalb als Erwachsene sehr verärgert über meine Eltern. Man kann ja vieles nachholen lassen. Trotzdem: Ziemlich ärgerlich.
Auch ein Aspekt, den man als Eltern mal durchdenken sollte.
Gruss
Anna
Hallo Erwin
Wollte Dir nur sagen, dass ich voll mit Deiner Meinung einig gehe. Ich würde meine Kinder auch nicht impfen lassen! Aber Du weisst ja wahrscheinlich selber, wie oft man mit dieser Meinung aneckt …
Liebe Grüsse
Moni 
Absolut nicht impfen?!
Ich wurde gegen Tetanus und Röteln geimpft - gegen mehr aber auch nicht.
Tetanus kann ja gefährlich werden, wenn man dagegen nicht geimpft ist, oder?! Beim Spielen holen sich Kinder schnell mal sowas…
Gegen jeden „Kleinkram“ impfen, finde ich allerdings auch nicht gut (der Körper sollte auch lernen, mit Krankheiten fertig zu werden) - ist genauso schlecht wie diese übertriebene Hygiene…
Gruß,
Nina
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Hi erwin,
unsere Kinder sind nur gegen Wundstarrkrampf und Polio geimpft. den Rest haben wir ihnen erspart, ohne bisher irgend ein Problem damit zu haben.
Allerdings sind es auch Dreckkinder, will meinen, sie spielen sommers wie winters bei Wind und Wetter drausen (wenn sie es wollen!), meist im Garten und sehen anschließend entsprechend aus. Aber für solche Fälle haben findige Leute mal die Badewanne und die Waschmaschine erfunden.
Gandalf
Wir haben den klassischen „fünfer“ machen lassen, allerdings nicht schon mit drei Monaten angefangen, sondern erst mit einem Jahr.
Gruß Kubi
Hallo Erwin,
eine durchgemachte Mumps- oder Masernerkrankung kann z. B. beim Kind einen bleibenden Hörschaden hinterlassen, unter anderem.
Ein Kollege meines Mannes ist sehr stark hörbehindert, hat große Probleme trotz Hörgerät. Die Ursache war eine Infektion mit Mumps im Kleinkindalter. Er macht heute mit über 40 Jahren, seiner Mutter noch Vorwürfe deswegen.
Unsere Kinder, die gegen alles, außer gegen Keuchhusten geimpft waren, bekamen natürlich den Keuchhusten. Der Jüngere bekam die Infektion zuerst, er war noch im Krabbelalter. Beide Kinder bekamen gleich die Medikamente, sodass bei dem größeren Dreijährigen ein Ausbruch der Erkrankung verhindert werden konnte. Bei dem Kleineren sah das aber anders aus.
Medikamente bringen die Keuchhustenbakterien zwar zum Absterben, aber deren Toxine wird der Körper nicht so schnell wieder los. Also hustet sich solch ein Kind die Lunge aus dem Leib, und das 6 Monate lang. Das intensive Husten bewegt über das Zwerchfell den Magen, sodass das Kind sich laufend übergibt. Und immer wieder hieß es auch für uns Eltern mitten in der Nacht: Bett frisch beziehen, Kind wieder umziehen, trösten, und hoffentlich wird der andere nicht auch noch wach.
Auch wenn das Kind längst nicht mehr für andere infektiös ist, „bellt“ es noch lange diesen typischen animalischen Keuch-Husten, was äußerst kräftezehrend ist.
Wenn die Mutter dann nicht ein eigenes Auto hat, sondern mit dem Kind Straßenbahn fahren muss, dann drehen sich aber die Köpfe nach ihr und ihrem Kind um, und vorwurfsvolle Blicke sagen ihr, dass die anderen denken, das Kind könne sie doch alle noch anstecken, auch wenn das nicht so ist…
Konstruktive Kritik ist eine Sache, prinzipielle Ablehnung eine andre. Dazwischen gibt es sicher auch noch etwas…
Gruß, Renate
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Hallo
ist es nicht so: Wenn 90% aller Kinder geimpft sind, ist dann die Gefahr für die restlichen 10% diese Krankheiten zu bekommen sehr gering?
Profitieren hier also wenige Nichtimpfer von der Vorsicht der vielen Impfer?
Gruß
Ilona
Ich kenne jemanden, der durch Polio schwer gehbehindert ist - kategorischen Impfgegnern möchte ich empfehlen, sich mal mit einem Betroffenen über Sinn oder Unsinn des Impfens zu unterhalten!
Gruss aus dem Norden
Reinhard Kraasch
Hallo
Hallo zurück
ist es nicht so: Wenn 90% aller Kinder geimpft sind, ist dann
die Gefahr für die restlichen 10% diese Krankheiten zu
bekommen sehr gering?
Profitieren hier also wenige Nichtimpfer von der Vorsicht der
vielen Impfer?
Nicht unbedingt:
Es gibt Krankheiten, die der geimpfte zwar nicht mehr bekommen kann, wohl aber übertragen.
Gruß
HaWeThie
Ich kenne jemanden, der durch Polio schwer gehbehindert ist -
kategorischen Impfgegnern möchte ich empfehlen, sich mal mit
einem Betroffenen über Sinn oder Unsinn des Impfens zu
unterhalten!
Darum geht’s ja. Wollen wir jetzt aufzählen? Ich kenne nämlich auch jemanden, der DURCH eine Impfung eine schwere Krankheit bekommen hat.
Fakten sind doch:
Die Krankheiten, gegen die geimpft wird, sind mehr oder weniger gefährlich.
Durch die Impfungen wird das Risiko, diese zu bekommen, gemindert (oder der Krankheitsverlauf abgeschwächt).
Impfungen werden gerade von kleinen Kindern oft nicht vertragen.
Impfungen haben auch ihre Nebenwirkungen und können selbst Auslöser mehr oder weniger schwerer Krankheiten sein.
Jeder sollte daher selbst abwägen, welche Risiken ihm gefährlicher erscheinen und ob er voll, teilweise oder gar nicht impft.
Gruß Kubi
Polio-Totimpstoff
Hallo,
jetzt nicht mehr -
einmal auf 4,4 Mio. Impfungen oder einmal bei über 15 Mio. Kontaktpersonen - !! (1 : 4.400.000)
Um auch diese Infektionen zu vermeiden, empfiehlt die STIKO (ständige Impfkommission des RKI-Robert-Koch-Institut) seit Jan.98 zur Polio-Schutzimpfung keine Schluckimpfung mit Lebendimpfstoff, sondern nur IPV Injektionsimpfstoff: Totimpfstoff (nach Salk) einzusetzen. Eine Impfpoliomyelitis kann nicht mehr auftreten. Sie wird vor allem in den nordeuropaeischen Laendern und in Kanada seit Jahrzehnten angewandt.
Der 90%igen Impfschutz unserer Bevölkerung hilft in der Tat Epidemien zu vermeiden!
Zur Zeit gibt es in Deutschland nur ca. 15 Neuerkrankungen an Polio pro Jahr. Das ist sehr gering im Vergleich zu der Zeit, als es diese Impfung noch nicht gab:
Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere Personen, die an spinaler Kinderlähmung erkrankt sind, als es die Impfung noch nicht gab. Den meisten sieht man es primär nicht an. Trotzdem leiden sie an Spätfolgen wie zunehmender Muskelschwäche, Müdigkeit, Schmerzen und Atmungsstörungen (Post-Polio-Syndrom).
Und wer einmal (oder öfter) in tropische Länder reisen will, spielt mit seiner Gesundheit, wenn er nicht geimpft ist: Polio, Diphterie, Tetanus wie bei uns und dazu Hepatitis A. Am Anfang steht immer die 3-fach Impfung, später bei den meisten Impfungen nach 10 Jahren, ist immer nur eine Auffrischimpfung notwendig und gesund zu bleiben.
Gruß, Renate
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Das Ganze ist aber kaum rational zu entscheiden, da es um die Abwägung eines vergleichsweise realen und naheliegenden Risikos (nämlich den Nebenwirkungen des Impfens) mit dem in weiterer Ferne liegenden und schwer quantifizierbaren Erkrankungsrisiko geht.
Das ist ähnlich wie mit der Entscheidung „fliege ich oder fahre ich mit dem Auto“. Obwohl objektiv das Autofahren weitaus gefährlicher ist, wird subjektiv das Fliegen als größeres Risiko empfunden.
Meine Anregung diente auch eher dazu, das Erkrankungsrisiko als durchaus real (und in Form von Betroffenen auch anschaulich begreifbar) zu sehen - und nicht in der Weise, wie ich es gelegentlich höre: „Wo gibt es denn heute noch Polio?“
Ein anderes Argument, das hier ja auch schon erwähnt wurde: Dass Polio (bei uns) sehr selten geworden ist, liegt ja gerade am Impfen! D.h. wenn jetzt alle aufs Impfen verzichten würden, läge das Erkrankungsrisiko weitaus höher, und damit wäre dann wiederum die Grundlage für die Entscheidung impfen/nicht impfen eine andere (ohne dass sich an den Impfrisiken etwas ändern würde) …
Darüber hinaus: Den Nutzen der Impfung (in Form des Durchimpfungsgrads) sozusagen einzustecken, das Risiko aber anderen zu überlassen, halte ich für unsozial.
Im manchen Aspekten erinnern mich diese Impf-Überlegungen an die Leute, die nach dem Jahrtausendwechsel meinten „Ist doch gar nichts los gewesen - weshalb die ganze Aufregung?!“. Ja, eben weil sich einige Leute den Kopf zerbrochen haben und etwas unternommen haben, eben deshalb ist „nichts los gewesen“…
Gruß
Reinhard
Ich denke es gibt durchaus sinnige Impfungen (Polio z.B.) aber auch eine Menge unsinniger.
Viele Impfungen müssen in bestimmten abständen immer wieder aufgefrischt werden und eine Menge von den „Kinderkrankheiten“ sind später meist heftiger.
Grade bei Krankheiten die eh nur einmalig auftauchen, ist es besser nicht zu impfen sondern sie einmal durch zu stehen und dann ruhe davor zu haben (ohne diese Impfauffrischungen, die ja nun doch meistens vergessen werden).
Bei vielen Impfungen gibt es kein klares „es ist besser“ oder „es ist schlechter“.
Mach das was für dich vertretbar ist und womit du am besten leben kannst. (bis auf die „pflichtimpfungen“)
Marcel
Das Ganze ist aber kaum rational zu entscheiden, da es um die
Abwägung eines vergleichsweise realen und naheliegenden
Risikos (nämlich den Nebenwirkungen des Impfens) mit dem in
weiterer Ferne liegenden und schwer quantifizierbaren
Erkrankungsrisiko geht.
Na ja, in so weiter Ferne nun nicht unbedingt. Auch kleine Kinder kriegen Kinderkrankheiten…
Das ist ähnlich wie mit der Entscheidung „fliege ich oder
fahre ich mit dem Auto“. Obwohl objektiv das Autofahren
weitaus gefährlicher ist, wird subjektiv das Fliegen als
größeres Risiko empfunden.
Nicht von mir. Aber egal.
Meine Anregung diente auch eher dazu, das Erkrankungsrisiko
als durchaus real (und in Form von Betroffenen auch
anschaulich begreifbar) zu sehen - und nicht in der Weise, wie
ich es gelegentlich höre: „Wo gibt es denn heute noch Polio?“
Das ist ja auch ok. Bevor man die Entscheidung trifft, sollte man sich natürlich ohnehin mit etwas Wissen impfen, und sich die Risiken sowohl von der Krankheit als auch von der Impfung betrachten.
Ein anderes Argument, das hier ja auch schon erwähnt wurde:
Dass Polio (bei uns) sehr selten geworden ist, liegt ja
gerade am Impfen! D.h. wenn jetzt alle aufs Impfen verzichten
würden, läge das Erkrankungsrisiko weitaus höher, und damit
wäre dann wiederum die Grundlage für die Entscheidung
impfen/nicht impfen eine andere (ohne dass sich an den
Impfrisiken etwas ändern würde) …
Tja, manche Krankheiten sind auch so selten geworden, daß die Ärzte nicht mehr so recht wissen, wie sie korrekt behandeln sollen, und dadurch erst wirklich gefährlich!
Darüber hinaus: Den Nutzen der Impfung (in Form des
Durchimpfungsgrads) sozusagen einzustecken, das Risiko aber
anderen zu überlassen, halte ich für unsozial.
Da schießt Du ja wohl über’s Ziel hinaus. Schließlich verlangt ja niemand, daß die anderen sich impfen lassen sollen. Aber soll ich eine Impfung durchführen lassen, die ich nicht als sinnvoll erachte, bloß weil die Anderen es machen? DAS fände ich ziemlich daneben.
Im manchen Aspekten erinnern mich diese Impf-Überlegungen an
die Leute, die nach dem Jahrtausendwechsel meinten „Ist doch
gar nichts los gewesen - weshalb die ganze Aufregung?!“. Ja,
eben weil sich einige Leute den Kopf zerbrochen haben
und etwas unternommen haben, eben deshalb ist „nichts los
gewesen“…
Zustimm.
Und wie gesagt: manchmal ist es schon sinnvoll, manche Impfungen einfach nur später durchzuführen als nach „amtlichem Kalender“.
Gruß Kubi