Tabuthema Miete

Hi,

kann es sein, dass Miete bzw. die Höhe dieser, ein Tabuthema ist? Mir scheint Leute nennen ungern ihre Miete (im selben Haus wohnend) aus Angst dies könnte zu einer Mieterhöhung bei ihnen führen.

Eben recherchierte ich nach unterschiedlich hohen Mieten in Mietshäusern.

Rechtlich können Vermieter scheinbar Miete verlangen wie sie lustig sind, solange sie sich einigermaßen an den Mietspiegel halten, die für mein Stadtviertel um bis zu 50 % differieren.

Folgende Faktoren mögen für die Miethöhe eine Rolle spielen:

  • Quadratmeterzahl
  • Mietdauer
  • Ausstattung (z.B. unterschiedlich modernisiert)

Angenommen jemand zahlt mehr Miete als früher eingezogene MieterInnen bei gleicher Quadratmeterzahl (was noch nachvollziehbar ist), doch auch mehr Miete als in den Jahren des eigenen Mietsverhältnisses nachfolgender MieterInnen und auch neu eingezogener MieterInnen?

Gibt es hier eine rechtliche Grundlage die Miethöhen der unterschiedlichen Mietparteien einsehen zu können?

Nochmal abschließend kann ich verstehen, wenn jemand sagt, ich wohne länger als du hier und zahle deshalb weniger. Doch wieso das auch auf nachfolgende Mieterinnen und vom Vermieter modernisierten Wohnungen zutreffen soll, will mir nicht einleuchten.

Vermieter bezieht sich auf das geschlossene Mietverhältnis und sieht keine Veranlassung für eine Mietanpassung.

Ciao,
Romana

Hallo,

Gibt es hier eine rechtliche Grundlage die Miethöhen der
unterschiedlichen Mietparteien einsehen zu können?

nein, wozu auch?

Gruß

Joschi

Hallo!

Folgende Faktoren mögen für die Miethöhe eine Rolle spielen:

  • Quadratmeterzahl
  • Mietdauer
  • Ausstattung (z.B. unterschiedlich modernisiert)

Die Marktlage spielt eine mindestens so entscheidende Rolle.

Angenommen jemand zahlt mehr Miete als früher eingezogene
MieterInnen bei gleicher Quadratmeterzahl (was noch
nachvollziehbar ist), doch auch mehr Miete als in den Jahren
des eigenen Mietsverhältnisses nachfolgender MieterInnen und
auch neu eingezogener MieterInnen?

Das ist dann eben so. Die mit einem Mieter vereinbarte Miete ist unabhängig von den mit anderen Mietern getroffenen Vereinbarungen.

Gibt es hier eine rechtliche Grundlage die Miethöhen der
unterschiedlichen Mietparteien einsehen zu können?

Was gehen einen Mieter die Mietverträge anderer Leute an?

Vermieter bezieht sich auf das geschlossene Mietverhältnis und
sieht keine Veranlassung für eine Mietanpassung.

Das sieht wohl richtig.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

das liegt einfach daran,das Wohnungen selten soo einfach vergleichbar sind…

Nehmen wir doch einfach mal als Beispiel Berlin-Kreuzberg,Yorckstr.
Ein 10 Parteien-Miethaus…alle Wohnungen haben die gleiche Quadratmeterzahl…

Aber da haben wir im EG links
Aydin Bayram mit Frau …der hat in Absprache mit dem Vermieter
in seiner Wohnung sehr viel auf eigene Kosten verändert…
-neue Fenster
-Rolladen
-abgehängte Decke usw.

Es ist doch wohl verständlich,das dieser eine andere Miete zahlt,als
Yussuf Özil, der im 2.Stock wohnt,und gar nichts selber macht…

Vermieter bezieht sich auf das geschlossene Mietverhältnis und
sieht keine Veranlassung für eine Mietanpassung.

Und ist damit im Recht.

Lg,
M.

Gibt es hier eine rechtliche Grundlage die Miethöhen der
unterschiedlichen Mietparteien einsehen zu können?

Gibt es genausowenig wie den anspruch die Steuererklärung und die Lohnabrechnung deines Nachbarn einsehen zu können.

Nebenbei:
Machst du deine Unterschrift unter einem Mietvertrag von deinem Budget abhängig oder davon was die Nachbarn zahlen?

Gruss HighQ

„Wenn Sie diese Wohnung anderswo bei gleicher Ausstattung günstiger sehen, verringern wir Ihre Miete!“

SCNR,
-Efchen

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Hi,

diese Kriterium hatte ich ja miteinezogen:

  • Quadratmeterzahl
  • Mietdauer
  • Ausstattung (gleich ob vom Vermieter oder Mieter geleistet)

Verständlich ist, das MieterInnen die am längsten den Mietvertrag haben, am wenigsten bezahlen.

Man stelle sich vor, jemand zieht bei ca. halber Zeit der Gesamtmiethzeit des Hauses ein und macht wie die „alten“ MieterInnen einiges selbst, modernisiert auf eigene Kosten.

Dennoch zahlen andere MieterInnen die später in unterschiedlichen Wohneinheiten im gleiche Haus einziehen, bei denen der Vermieter selbst renoviert, weniger, und zwar zwischen 30 - 170 €.

Ciao,
Romana

Hi,

ist es Dir möglich, die Frage auch mal aus Sicht von Mietern zu betrachten?

Oder soll die Antwort nur Deine Unwissenheit verschleiern?

Also, wenn es auch nicht gerecht ist, dass mittellange MieterInnen mehr zahlen wie nachfolgende und neue MieterInnen, so ist denoch bei gleicher oder gar besserer Ausstattung anderer Wohnungen, gerechtfertigt, hat eine Mietpartei (aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer) mehr zu bezahlen? Und dagegen ist nichts machbar auser auszuziehen.

Das wäre dann auch nicht in meinem Sinne gewesen, doch die Antwort wäre wenigstens verständlicher gewesen als Zynismus.

Würde jemand in einer Gaststätte ein Schnitzel mit Kartoffelsalat für 6,90 € bekommen und der Typ am Nachbartisch müsste dafür 10,80 € bezahlen, wäre das Geschrei groß. Achja, das kann ja nicht sein, denn die Preise stehen ja auf der Speisekarte. Hahaha!

Ich finde, dass bei einigermaßen gleichen Kriterien auh die Preise einigermaßen gleich sein sollten. Und hier differieren sie mit den Erstmietern um ca. 200 € monatlich. Selbst nachfolgende bzw. neue MieterInnen bezahlen 30 - 170 € weniger.

Ciao,
Romana

Rechtlich können Vermieter scheinbar Miete verlangen wie sie
lustig sind, solange sie sich einigermaßen an den Mietspiegel
halten, die für mein Stadtviertel um bis zu 50 % differieren.

was heißt wie sie lustig sind?
Dem Vermieter gehört die Wohnung - sie ist sein Eigentum - und mit seinem Eigentum kann man (fast) alles machen was man will.
Der Vermieter könnte die Wohnung auch leerstehen lassen und du hast keinen Anspruch darauf sie vermietet zu bekommen.
Immer noch besteht Vertragsfreiheit - der Vermieter macht ein Angebot und der Mieter nimmt dieses an.

Es gibt sehr großzügige Vermieter die über Jahre keine Miete erhöhen weil sie sich einfach über ihre netten und unkomplizierten Mieter freuen und lieber weniger Miete bekommen und dafür auch weniger Ärger haben -
und es gibt Vermieter die verlangen die höchstmögliche Miete um dann vielleicht kurz nach Mietbeginn schon keine Miete mehr zu erhalten und bis zur Räumungsklage einiges an Geld verloren haben.

Und mein Tipp an alle diejenigen die sich über die Vermieter bzw. die Miethöhe ärgen: selbst eine Wohnung/Haus kaufen und darin wohnen, dann muß man nicht mehr fremden Leuten das Geld in den Rachen werfen.

Bröselchen

Hi,

um bei Deinem Beispiel zu bleiben, was mit meinem kaum was zu tun hat, werden Vermieter wohl aus ihrer Haltung heraus, allgemein Mieten höher oder niedriger halten und nicht eine oder wenige einzelne Wohnungen deutlich teurer als andere.

Andere Aspekte wie Mietdauer, Ausstattung und Quadratmeterzahl wurden schon berücksichtigt.

Ciao,
Romana

Hallo,

es geht abgesehen von deinen schon erwähnten Aspekten - wie immer - um Angebot und Nachfrage, und den Aufwand den man als Vermieter für eine bestimmte Vermietung betreiben muss. Wenn ich fünf Wohnungen aktuell gut und ähnlich vermietet hätte, und mir fällt ein Mieter aus, dann kann es sein, dass sich gleich drei gute Kandidaten auf die erste Anzeige melden, und ich rein wirtschaftlich einfach den nehme, der bereit ist die höchste Miete zu zahlen (und die kann sowohl über der Miete aller anderen Parteien liegen, als auch darunter). Es kann aber auch sein, dass mit eine Partei ganz besonders sympathisch ist, und das ist nicht unbedingt die Partei, die bereit ist, den höchsten Preis zu zahlen. Es kann aber auch sein, dass bevor ich mir den ganzen Streß mit Anzeige und Besichtigungsterminen antue, just in diesem Moment mir ein Kandidat aus dem persönlichen Umfeld benannt wird, der eine akzeptable Miete zahlen kann, und dann verzichte ich auf das ganze procedere, auch wenn ich dadurch vielleicht jemand bekommen hätte, der noch einen Euro mehr den Quadratmeter zahlt.

Und wenn dann übermorgen der nächste Mieterwechsel ansteht, geht das ganze Spiel wieder von vorne los. Während ich gestern sofort den genommen habe, der die Wohnung unbedingt wollte und zwei Euro mehr bezahlt hat, nehme ich heute den besonders sympathischen Kandidaten zum Durchschnittspreis, und in zwei Monaten den aus dem Bekanntenkreis, der eher unterdurchschnittlich zahlen wird, womit ich aber vielleicht eine Dankesschuld abtragen kann, …

Und kein Fall hat mit einem der anderen etwas zu tun, und genauso wenig, wie ich nach dem einen überdurchschnittlichen Zahler alle anderen Mieten einfach mal so auf das Niveau erhöhen kann, kann man auch nicht von mir erwarten, dass ich nach dem einen „Sozialfall“ alle anderen Mieten auf das Nieveau senke.

BTW: Auf wenn wir aus dem Supermarkt alle feste Preise gewöhnt sind, denke mal an Neuwagenrabatte, Lohn- und Gehaltsverhandlungen in nicht tarifgebundenem Umfeld, … genau das selbe Spiel.

Gruß vom Wiz

auch Hi,

ist es Dir möglich, die Frage auch mal aus Sicht von Mietern
zu betrachten?

durchaus… und wenn man das spitz kriegt mag es einen ärgern.
Allerdings sind Wohnungen deutlich schwerer zu vergleichen als SchniPoSa im Restaurant.

Nehmen wir den Neubau in den ich eingezogen bin.
Und da gehts noch vergleichsweise fair zu.

Aber auch da sind auf 4 Stockwerken alle Wohnungen gleich gross und gleich ausgestattet. Trotzdem ist meine Erdgeschosswohnung natürlich die teuerste.
Denn sie hat einen direkten Gartenzugang und ein alleiniges Sondernutzungsrecht.
Die Stück darüber sind günstiger… die ganz oben wegen der Seesicht schon wieder teuerer, als die mittleren.
Trotzdem ist bei allen die Ausstattung ansonsten gleich.

Oder soll die Antwort nur Deine Unwissenheit verschleiern?

Nein, sie war nur die ironische Ergänzung mit der manche Elektronikmärkte Werbung machen.

Also, wenn es auch nicht gerecht ist, dass mittellange
MieterInnen mehr zahlen wie nachfolgende und neue MieterInnen,
so ist denoch bei gleicher oder gar besserer Ausstattung
anderer Wohnungen, gerechtfertigt, hat eine Mietpartei (aus
welchen unerfindlichen Gründen auch immer) mehr zu bezahlen?
Und dagegen ist nichts machbar auser auszuziehen.

So ist es… gerade bei länger stehenden Objekten werden die unterschiede deutlich grösser sein.
Die Gründe dafür sind vielfältig.
Natürlich könnte man vom neu eingezogenen Mieter z.B. mehr verlangen und z.B. aufgrund vorrausgegangener Mieterhöhungen bei anderen Mietern und deren Grenzen vielleicht nicht nachziehen.
Natürlich können individuelle Gründe eine Rolle spielen… z.B. das ein VM lieber einen soliden Mieterv behalten will als ihn zu vergraulen.
Es kann natürlich auch sein dass bei der Neuvermietung das Wohnungsangebot in der Stadt grösser geworden ist und es daher schwerer fällt höhere Mieten durchzusetzen und ja sogar diese vielleicht senken muss. Beim mittellangen Mieter war die Situation vielleicht anders. etc. etc.

Die Gründe sind vielfältig… alleine das Recht auf eine niedrigere Miete oder wenigstens die Pflicht vom neuen wenigstens das selbe zu verlangen gibt es nicht - da gibt es nun mal Vertragsfreiheit.

Das wäre dann auch nicht in meinem Sinne gewesen, doch die
Antwort wäre wenigstens verständlicher gewesen als Zynismus.

Also ich fand es passend…

Würde jemand in einer Gaststätte ein Schnitzel mit
Kartoffelsalat für 6,90 € bekommen und der Typ am Nachbartisch
müsste dafür 10,80 € bezahlen, wäre das Geschrei groß. Achja,
das kann ja nicht sein, denn die Preise stehen ja auf der
Speisekarte. Hahaha!

Und beide essen unter der selben Situation des Anbieters das gleiche.
Abgesehen davon… wieso bekomm ich am Tisch X weil ich öfter mal da bin hinterher noch einen Fernet Branca auf Kosten des Hauses? Sooo gleich geht es da auch nicht immer zu…

Ich finde, dass bei einigermaßen gleichen Kriterien auh die
Preise einigermaßen gleich sein sollten.

Nur ist dein persönliches Empfinden, dass sicherlich jeder hier auch nachvollziehen kann, nicht Mass der Dinge in dieser Geschichte.

Und hier differieren
sie mit den Erstmietern um ca. 200 € monatlich. Selbst
nachfolgende bzw. neue MieterInnen bezahlen 30 - 170 €
weniger.

Ja… das Leben ist ein Arschloch…

Gruss HighQ

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Hallo,

Mietpreise können abhängig sein von:

  • Größe
  • Lage (könnte auch innerhalb des Gebäudes eine Rolle spielen)
  • Etage
  • Ausstattung (neues Bad, auch vermeintlich kleine Abweichunegn können relevant sein)
  • Mietdauer
  • Wirtschaftslage (denn er muss auch kalkulieren was der Markt zum Zeitpunkt der gewünschten Vermietung gerade hergibt, ist die Marktlage gut kann er versuchen die Wohnung zu einem für ihn bessseren Preis anzubieten, ist sie schlecht, dann muss er um konkurrenzfähig zu bleiben wie seine Kollegen mit den Preisen runtergehen. Vergleichen können auch Vermieter über die Anzeigen in Zeitungen/Internetportalen)

Wenn man glaubt, man zahle nicht den richtigen Mietzins, kann man sich einen qualifizierten Mietspiegel für die eigene Wohnung anfertigen lassen…(man kann sich auch einen selbst zusammenbasteln, wenn man sich einen Mietspiegel der jeweiligen Stadt schicken lässt, aber wirklich Aussagekraft hat der dann kaum, er dient dlediglich zur groben Orientierung, was ortsüblich ist.) der kostet natürlich auch etwas.
Hier als Beispiel Essen:
http://essen.de/de/Rathaus/Aemter/Ordner_68/Mietspie…

Gruß
M.

Dennoch zahlen andere MieterInnen die später in

unterschiedlichen Wohneinheiten im gleiche Haus einziehen, bei
denen der Vermieter selbst renoviert, weniger, und zwar
zwischen 30 - 170 €.

Hi,

ich verstehe Deine Verärgerung, aber es ändert nichts am Sachverhalt. Der Vermieter kann seine Wohnungen zu dem Preis vermieten, den er dafür haben möchte.

Wenn er die Wohnung nun für nur weniger vermietet bekommt, weil vielleicht das Wohnungsangebot größer geworden ist, dann kann er das tun. Er ist deshalb nicht gewungen, die bereits vermieteten Wohnungen ebenfalls zu diesem niedrigeren Preis zu vermieten. Selbst wenn er nur aus Lust und Laune die Wohnungen zu einem geringeren Preis vermietet, muß er die anderen Wohnungen nicht zum selben Preis vermieten.

Es gibt auch keinen § der festlegt, daß alle vergleichbaren Wohnungen eines Vermieters zum gleichen Preis vermietet werden müssen.

Ist eben so, diese Dinge können im Zuge der Vertragsfreiheit individuell vereinbart werden.

Gruß
Tina

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Folgende Faktoren hast du noch vergessen:
Leerstandsfaktor
Zickenfaktor

vnA

Hallo,

das Schnitzelbeispiel gibt es durchaus, und finde ich ebenfalls vollkommen gerecht. Viele Restaurants haben Stammkundenpreise/Sammelhefte, … um sich dadurch ein gewisses planbares Grundrauschen gerade im Mittagsgeschäft zu sichern. Warum auch nicht? Zu Projektzeiten in München gab es beim Italiener gegenüber jeden Montag den Espresso für regelmäßige Gäste umsonst, der Thai an der nächsten Ecke spendierte bei vollem Sammelheftchen ein Gratisessen.

Und auch Aktionstage, … sind doch vollkommen üblich. Würdest Du heute zum Restaurant gehen, und die Preisdifferenz zur gestern gegessenen Pizza einfordern, weil der heute Pizzatag hat, und die Pizza gegenüber gestern zwei Euro billiger ist? Was machst Du, wenn am Nebentisch einer einen Rabatt-Coupon aus der letzten Werbung vorlegt, den Du nicht hast, …?

Gruß vom Wiz

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Tach!

Verwechselst Du mich?

ist es Dir möglich, die Frage auch mal aus Sicht von Mietern
zu betrachten?

Ich war noch nie Vermieter.

Oder soll die Antwort nur Deine Unwissenheit verschleiern?

Ich wollte gar nichts verschleiern. Und ich hab auch nicht behauptet, dass ich was Wissenswertes zum Thread beitragen kann.

Also, wenn es auch nicht gerecht ist, dass […]
hat eine Mietpartei […] mehr zu bezahlen?

So eine Aussage schließt Du aus einem kleinen Witzchen?

Ich hab Deinen Einwand jetzt irgendwie nicht verstanden. :smile:

Liebe Grüße,
-Efchen

Hallo!

ist es Dir möglich, die Frage auch mal aus Sicht von Mietern
zu betrachten?

Da gibt es nicht viel aus Mietersicht zu betrachten. Es gibt zwar viele Mieterschutzgesetze, aber keines, daß das vorschreibt, was du möchtest - und es wird vermutlich auch nie so eines geben. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand, wenn man die Frage mal aus allen Sichtweisen betrachtet und nicht nur aus der Sicht des Mieters.

Also, wenn es auch nicht gerecht ist

Das hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Preise schwanken eben. Aktien kosten im Januar 80 Euro, im Februar 100 Euro, im März wieder 80 Euro. Deswegen hat der, der im Februar gekauft hat, auch keinen Anspruch auf Rückerstattung.

Mit Mietpreisen ist es genauso. Der Vermieter hat diverse Einschränkungen, was die Miete betrifft, aber die betreffen nur laufende Verträge. Bei Neuverträgen ist er relativ frei und kann der Marktlage entsprechend agieren. Und das ist auch gut so.

dass mittellange
MieterInnen mehr zahlen wie nachfolgende und neue MieterInnen,

Ja, kann passieren.

Ich finde, dass bei einigermaßen gleichen Kriterien auh die
Preise einigermaßen gleich sein sollten.

Du meinst, sobald ein Vermieter eine Wohnung teurer vermietet, darf er bei den anderen die Miete auch erhöhen, damit sie gleich sind? :smile:)) Spaß beiseite: Wärst Du auch für Gerechtigkeit und Gleichheit, wenn es zum finanziellen Nachteil des Mieters wäre?

Gruß,
Max

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Hallo,
der Mieter kann seine Miete senken, indem er eine preiswertere Wohnung nimmt. Sogar im selben Haus hat es dazu wohl mal die Chance gegeben. War der Mieter zu traege, oder ist die derzeitige Wohnung doch wertvoller oder haette der Vermieter nicht zugestimmt?
Im den ersten beiden Faellen koennte der Mieter in einem netten Gespraech die Miete neu verhandeln, jedenfalls abpruefen, wo die Gruende liegen und was machbar ist.

Gruss Helmut