Tachojustierung / zu große Voreilung wg. kl. Räder

Hallo,

heute hat sich mit Hilfe des Navis meines Gatten mein Verdacht bestätigt, daß mein Audi Coupé vieeeel langsamer fährt, als es anzeigt.
Sicher sind meine Räder Schuld dran.

Wenn das Navi 70 km/h anzeigt, hab ich schon 85km/h auf meinem Tacho.
Und ich wundere mich, daß ich so oft überholt werde, wenn ich vorschriftsmäßig fahre.

Wenn ich also bei verlangten 70 auch nur die auf meinem Tacho angezeigten 70 fahre, grenzt das schon an Verkehrsbehinderung!
Kann ya auch nicht sein, oder?!

Wenn ich nun allerdings eine Tachojustierung auf die kleinen breiten Sommerräder mache, kriege ich beim nächsten Saisonwechsel auf die normalen Winterräder wieder Probleme und muß wieder neu justieren lassen.

Was kann und darf ich tun und was würdet Ihr machen?
Ich möchte ungern immer die angezeigten 85 fahren, wenn 70 erlaubt sind, nur damit ich den Verkehr nicht aufhalte.

/

Fragende Grüße,
m.

Moin auch,

in den Fahrzeugpapieren ist doch eingetragen, welche Reifengrößen aufgezogen werden dürfen. Wie kann es dann sein, dass du kleinere Sommerreifen hast?

fragende Grüße,

Ralph

Die Räder sind eingetragen, keine Bange.
Nur der Tacho ist wohl aktuell nicht drauf eingestellt.

Hallo,

Wenn ich nun allerdings eine Tachojustierung auf die kleinen
breiten Sommerräder mache, kriege ich beim nächsten
Saisonwechsel auf die normalen Winterräder wieder Probleme und
muß wieder neu justieren lassen.

Was kann und darf ich tun und was würdet Ihr machen?
Ich möchte ungern immer die angezeigten 85 fahren, wenn 70
erlaubt sind, nur damit ich den Verkehr nicht aufhalte.

/

Fragende Grüße,
m.

Hi

Mich wundert es jetzt , das der Tüv die kleineren Reifen ohne Tachojustierung überhaupt eingetragen hat.
Ich hatte den Fall wegen Motortuning 2 mal in meinem Autoleben , das ich wegen der Leistungssteigerung andere Reifen fahren musste , die dann nicht den original Querschnitt hatten .
Der TÜV verlangte für die Eintragung eine Tacho-Prüfung .

aber ganz davon abgesehen , kenne ich das von vielen VAG Fahrzeugen , das die Tacho’s auch ohne Reifenänderung „Münschhausen“ Geschwindigkeiten anzeigen.
Selbst fahre ich zur Zeit einen A6 , der kurioserweise in dem Geschwindigkeitsbereich auch schwindelt .
laut Navi 50 zeigt der Tacho 60 , bei 100 laut Navi zeigt der Tacho 110 aber gegen Tachoende , stimmt er fast wieder , bei 240 laut Navi zeigt der Tacho 245 .
wobei der Wagen zwar auch andere Reifen /Felgen als die Original drauf hat , aber der eigentliche Durchmesser der Reifen stimmt .

Aber wie gesagt , bei VAG Fahrzeugen nichts neues , so kenne ich einen Fabia 3 Zylinder Diesel der laut Tacho 185 läuft , einen alten VW Jetta 75 Ps , der 190 geschafft hat , einen VW Bus Diesel T3 44kw der 140 läuft und noch einige mehr .

Toni

Wie die Räder in die Papiere gekommen sind, weiß ich nicht. Jedenfalls standen sie beim Kauf schon drin.
Ich hab von Rädern auch mal so gar keine Ahnung.
Mir sind auch keine weiteren Unterlagen aufgefallen (TÜV-Gutachten dazu oder so). [Das gleiche ‚Problem‘ hab ich bei meinem Sportlenkrad, das ich verkaufen möchte: ist bei mir eingetragen, aber ich habe keine Unterlagen dazu.]
Was kostet denn so eine Anpassung in etwa, weißt Du das?
Gruß,
m.

Hi

ganz aktuelle Preise : NEIN

Im Jahre 1989 kostete es bei einem Kadett E : 120 DM
( geändert von 90 PS auf 138 PS , von 175SR13 auf 195/60HR14 )
Im Jahre 2001 kostete es bei einem VW BUS T4 : 140,- Euro
( geändert von 150 Ps auf 202 PS , von 225R16 auf 245/45R19Z )

gruss

Toni

Hey,
weia, das sind ya ganz schön stolze Preise.
Dann werd ich auf Dauer mal zusehen, daß ich die Räder doch wieder los werde (sind mir eh zu prollig :wink: ).
Dank Dir für Deine Kommentare.
m.

Die Räder sind eingetragen, keine Bange.
Nur der Tacho ist wohl aktuell nicht drauf eingestellt.

Sorry, aber das ist Bullshit
Räder (Felgen und Reifen) sind in ihren Dimensionen so festgelegt,
dass die Geschwindigkeiten des Kombiinstrumentes stimmen. Und genau aus diesem Grund definieren die Hersteller die Rädergrößen (Felegndurchmesser plus Flankenhöhe des Reifens) so wie sie in den Zulassungen stehen.

Dass die Kombiinstrumente abweichende Geschwindigkeiten anzeigen ist ein alter Hut.
Das ist bei allen Herstellern so, weil es weniger Kombiinstrumenthersteller gibt als Autohersteller.
Viele haben daher die gleichen, wenn auch optisch unterschiedlich erscheinenden, Kombiinstrumente.
Falsch montierte Räder kann aber ein Komniinstrument (Tachometer) nicht erkennen.

Die Geschwindigkeitsdifferenz soll, ich betone soll, gewollt sein, damit die Hersteller im Falle eines Nichterreichens der angegebenen Geschwindigkeit das Fahrzeug nicht wandeln müssen, weil der gekaufte Gegenstand eine seiner Eigenschaften nicht erfüllt. Deswegen wird das gerne toleriert.
Wie gesagt ist nur eine der Begründungen.
Rumburak

Hallo,
Tachometer duerfen nicht genau anzeigen, sie muessen vorgehen, also zuviel anzeigen.
Weil nie zu garantieren ist, dass eine Anzeige konstant bleibt, bei unterschiedlichem Luftdruck, verschiedenen Raedern, Schlupf, Durchmesseraenderung wegn sich abfahrendem Profil, werden Toleranzen der Tachoanzeige noetig. Diese Toleranzen muessen oberhalb der tatsaechlichen Geschwindigkeit bleiben. Der Tacho darf nie zuwenig anzeigen, Vorschrift. Ein genauer Tacho ist Stammtischgeschwaetz, er darf nicht in den oeffentlichen Strassenverkehr.
Gruss Helmut

. Ein
genauer Tacho ist Stammtischgeschwaetz, er darf nicht in den
oeffentlichen Strassenverkehr.
Gruss Helmut

Humbug

Taxi’s , diverse Dienstfahrzeuge , sowie Fahrzeuge mit Fahrtenschreiber müssen sogar geeichte Tacho’s haben.
Mein „Sommerspielzeug“ eine ehemaliges Einsatzauto einer Security war auch geeicht , der Tacho geht laut Navi bei 100 km trotzt keiner Eichvorführung seit 2004 , nur äusserst minimal vor .
Die Tachonadel zeigt minimal mehr als 100 an ( ca 102 ) .

Toni

Der Kommentar ist auch bullshit.
m.