Tachykardie bei Hündin

Hallo!

Bei unserer Senior-Hündin (12 Jahre; Berner-Sennen-Boxer-Rottweiler-Mischling) wurden vor kurzem Herzprobleme festgestellt, die jetzt mit Medikamenten behandelt werden.
Trotzdem leidet sie noch an tachykardischen Anfällen mit Unruhe, starkem Hecheln und später Apathie. Nach so einem Anfall schläft sie dann erstmal lange und will auch nichts fressen. (siehe auch Posting „Alte Hündin will nicht nicht mehr fressen“)
Besonders das Sommerwetter wirkt sich nicht gerade positiv auf ihren Allgemeinzustand aus…
Habt Ihr Vorschläge / Ideen, was man am besten bei solchen Anfällen machen kann? (der Tierarzt kann da auch nicht viel ausrichten) Hat jemand von Euch vielleicht einen Hund mit ähnlichen Problemen und kann mit Tipps geben??
Wäre schön, wenn Ihr mir helfen könntet!

Es grüßt das
Sternchen

Hallo,

ich kenne mich da nicht mit Hunden aus, hatte aber nach Herzinfarkt selbst Tachykardien. Die wurden mit Betablockern hoher Konzentration behandelt, aber die Nebenwirkungen waren entsprechend, ich wurde regelrecht abgeschaltet. Vielleicht hält dein Tierarzt das deswegen für nicht gerechtfertigt, weil die Lebensqualität so für deine Hündin besser ist, grundsätzlich müssten aber auch Hunde auf Betablocker reagieren.

Für mich waren die Wirkungen unerträglich, ein Zombie wollte ich nicht werden, daher habe ich gegen den Rat der Ärzte die Betablocker nach und nach reduziert bis auf null, und im Verlauf von ein paar Jahren sind die Tachykardien weitgehend verschwunden.

Tachykardien an sich sind auch nicht soo schlimm - es besteht eben nur die Gefahr, dass einmal ein Anfall zum Herzkammerflimmern und damit zum Tod führt. Ich habe eben Risiko und Lebensqualität gegeneinander abgewogen.

Gruss Reinhard

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Hallo Reinhard,

vielen Dank für Deine Antwort. Abgesehen von den Anfällen geht’s dem Hund ja einigermaßen… Also wohl besser nicht „abschalten“.
Das heiße Wetter ist halt auch nicht toll.

Grüße vom
Sternchen

Hallo Sternchen,
für mich hört sich das nach leichten Epileptischen Anfällen an. Einer meiner älteren Kater fängt auch jetzt mit 6 Jahren damit an. Der erste Anfall war zielmlich schlimm, jetzt kommt er zu mir, meist nachts ( er merkt das Stunden vorher ) …wenn ich ihn dann beruhige und ihn streichel geht das ganze ziemlich glimpflich also ohne Krämpfe, ab.
Wie lange zieht sich denn die Hechelei und die anderen Syptome?
Grüße
Margit