ich war heute wiedermal auf ne seite eines theoretischen physikers getappst, auf welcher ich zum wiedeholten male gelesen habe, daß teilchen, so diese existieren sollten, welche sich mit mehr als lichtgeschwindigkeit bewegen, sich in der zeit rückwärts bewegen würden.
er hatte das beispiel gebracht, daß es ein paradoxon gäbe, wenn sich zwei leute mit tachyonenpistolen duellieren wöllten. sie könnten sich garnicht erschießen, da sie sich in der vergangenheit treffen würden bzw schießen müßten, wenn sie schon tot wären.
Frage: ist das nun damit zu begründen, was auch in der pisa-studie festgestellt wurde oder bin ich hier ein stück neben meiner mütze? für mich ergibt immernoch alles, was in ner wurzel negativ ist, ein imaginäres ergebnis. also in einer weiteren dimension.
sollte es teilchen geben, welche sich schneller als das licht bewegen, dann können wir sie also deshalb nicht feststellen, weil diese mit keiner form der uns bisher bekannten materie interagieren könnten. in etwas so, als wenn wenn versucht, einen schatten in eine tüte zu packen.
wenn man voraussetzt, daß auch die Zeit gequantelt ist, können Tachionen sehr wohl mit ‚normalen‘ Teilchen interagieren. Ob allerdings ein Informationsaustausch möglich ist (will meinen ein Blick in die Zukunft) wage ich zu bezweifeln. Aber immer vorausgesetzt, die Zeit ist wirklich gequantelt, wofür es meines Wissens bisher noch keine seriöse Beweise gibt.
verstehe erstmal nicht ganz, was gequantelte zeit mit wurzel minus eins zu tun hat, aber unter www.wissenschaft.de stand in den letzten tagen ein beitrag, daß irgendwelche wissenschaftler tatsächlich indizien für eine gequantelte zeit haben.
das muß aber noch lange nicht besagen, daß wir mit diesen teilchen interagieren können. bzw, ob es nachweisbar ist, daß wir mit ihnen interagieren. vieleicht tun wir dies ständig - nur daß es zu keiner beeinflussung kommt oder daß die beeinflussung das darstellt, wie wir die welt eben erleben.
mir kAM ES EIGENTLICH AUF DIE AUSSAGE DRAUF AN; DA? DIE ZEIT FÜR TEILCHEN; DIE SICH SCHNELLER ALS LICHT BEWEGEN; RÜCKWÄRTS VERLÄUFT (gegenüber unserer.)
Die Zeit ist so wie der Raum eine Dimension. Diese kann vom Prinzip her nicht gequantelt sein, da sie keine Energie besitzt. Felder (Materiefelder, also Quarks, Elektronen, … oder Eichfelder, also z.B. elektromagnetische F.) die sich in der Raum-Zeit befinden, werden gequantelt.
Der (mögliche) Befund einer „kleinsten Einheit“ für Raum bzw. Zeit (z.B. Planck-Zeit, ca. 10^-35 s) hat nichts mit Quantelung zu tun, sondern mit den Energien, die diese Einheiten auflösen, d.h. Objekte dieser Größenordnung detektierbar machen können. Bei solchen Energien versagen alle bisher bekannten (Feld-)Theorien (vermutlich auch die Stringtheorie).
ich war heute wiedermal auf ne seite eines theoretischen
physikers getappst, auf welcher ich zum wiedeholten male
gelesen habe, daß teilchen, so diese existieren sollten,
welche sich mit mehr als lichtgeschwindigkeit bewegen, sich in
der zeit rückwärts bewegen würden.
er hatte das beispiel gebracht, daß es ein paradoxon gäbe,
wenn sich zwei leute mit tachyonenpistolen duellieren wöllten.
sie könnten sich garnicht erschießen, da sie sich in der
vergangenheit treffen würden bzw schießen müßten, wenn sie
schon tot wären.
Dieses Paradoxon wird in den Theorien, die Tachyonen enthalten, meistens so aufgelöst, wie Du geschrieben hast:
sollte es teilchen geben, welche sich schneller als das licht
bewegen, dann können wir sie also deshalb nicht feststellen,
weil diese mit keiner form der uns bisher bekannten materie
interagieren könnten.
Dadurch bleibt die Theorie kausal (d.h. Ursache-Wirkung gibt eine Zeitordnung an).
Wenn man auf die Kausalität verzichtet, lässt sich auch eine Theorie konstruieren, in der Tachyonen mit „normaler“ Materie wechselwirken. Diese Theorie ist aber schwach in ihren Vorhersagen und daher ziemlich unbrauchbar.
Es gibt allerdings bei einigen Hochenergieexperimenten Hinweise auf die Existenz von Tachyonen. Diese Hinweise sind auch anders interpretierbar und sehr umstritten, da es noch keine Idee gibt, wie sie in eine Theorie passen könnten (siehe Paradoxon oben).