TAE-Dose hinter Versorgungsklappe, Wohnung komplet

Hallo liebes Forum,

ich habe eine Frage, die mir bisher niemand beantworten konnte. Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen.

Folgende Fakten:

  • Kernsanierter Altbau, Erstbezug
  • in jedem Zimmer finden sich neben den Steckdosen RJ45-Buchsen
  • Die TAE-Dose ist allerdings hinter einer Versorgungsklappe im Hauswirtschaftsraum
  • Ich gehe davon aus (weiss es aber nicht genau), dass dort natürlich auch eine RJ45-Buchse, quasi als Zugang liegt

Meine Frage ist also: Was hat sich der Konstrukteur dabei gedacht? Hat jemand von Euch schon einmal von einer solchen Konstruktion gehört? Wie funktioniert das?

Ich habe in meiner alten Wohnung folgendes Equipment:

  • Splitter
  • NTBA
  • ISDN/DSL/Entertain - Vertrag beim magenta-T
  • Speedport 920 V Router, der per RJ45 mit dem NTBA verbunden ist
  • ISDN-Telefon, das per RJ45 mit dem Router verbunden ist
  • Anloges Fax, das per „TAE-Stecker“ am Router hängt
  • PC, der per LAN mit dem Router verbunden ist
  • WLAN vom Router für WLAN-bedürftige Heimelektronik

Wie würde ich denn so etwas in der o.a. Anlage anstöpseln? Splitter und NTBA an TAE-Dose, soweit so gut - und dann?

Verteile ich „ISDN“ über das LAN-Netz und schließe den Router in einem beliebigen Raum an?

Oder muss ich den Router auch in der Nähe der Versorgungsklappe aufbauen, um das LAN in der Wohnung zu verteilen? Dann müsste ja das Fax und die Telefonbasis im Hauswirtschaftsraum stehen…

Wer kann mir helfen???

Danke

Schildmann

  • Kernsanierter Altbau, Erstbezug
  • in jedem Zimmer finden sich neben den Steckdosen
    RJ45-Buchsen

Netzwerkdosen?
Mach mal ne Plastikabdeckung ab.
Sind es Dosen aus Kunststoff oder aus Metall?
Letzteres sind Netzwerkdosen, gerne auch als „Cat5“ Dosen bezeichnet.

  • Die TAE-Dose ist allerdings hinter einer Versorgungsklappe
    im Hauswirtschaftsraum
  • Ich gehe davon aus (weiss es aber nicht genau), dass dort
    natürlich auch eine RJ45-Buchse, quasi als Zugang liegt

Wenn es vernünftig gemacht wurde, hat dort jede RJ45 Dose in der Wohnung ihr Gegenstück.
Du kannst über die dann hoffentlich im Stern verlegten Netzwerkkabel Netzwerk, Telefon, ISDN, Fax, … drüber schicken.

Meine Frage ist also: Was hat sich der Konstrukteur dabei
gedacht?

Einfach mal denjenigen fragen!

Hat jemand von Euch schon einmal von einer solchen
Konstruktion gehört?

Google: Strukturierte Verkabelung.

Wie funktioniert das?

Von einem zentralen Punkt liegen sternförmig zu jeder Dose ein oder zwei Netzwerkkabel mit vier verdrillten Aderpaaren.
Am zentalen Punkt setzt man die Technik, also Splitter, NTBA, Telefonanlage, Router,… und schickt von dort die Signal zu den einzelnen Endgeräten. Dazu muss man manchmal passende Adapter kaufen oder sich selber „stricken“. Für einen Telefontechniker mit Netzwerkerfahrung kein Problem. Für einen Netzwerktechniker mit Telefonerfahrung auch nicht…

Wie würde ich denn so etwas in der o.a. Anlage anstöpseln?
Splitter und NTBA an TAE-Dose, soweit so gut - und dann?

Verteile ich „ISDN“ über das LAN-Netz und schließe den Router
in einem beliebigen Raum an?

Vielleicht lässt du dir die vorhandene Verkabelung doch erstmal zeigen und erklären.

Fotos von dem, was hinter der Klappe ist, und von den RJ45 Dosen (OHNE Plastikabdeckung) kannst du ja schon mal machen und die hier verlinken.

Servus!

in jedem Zimmer finden sich … RJ45-Buchsen
TAE-Dose ist hinter einer Versorgungsklappe im Hauswirtschaftsraum
Hat jemand von Euch schon einmal von einer solchen Konstruktion gehört?

Ja ich, nicht nur gehört sonder auch schon gesehen und daran gearbeitet :wink:

Wie funktioniert das?

Zu den RJ45-Dosen sollte hinter der Versorgungsklappe oder anderswo auch ein Patchpanell sein - idealerweise sinnvoll/nachvollziehbar beschriftet. Das sollte der Hausmeister/-verwalter/-elektriker wissen.

Eigentlich brauchst du „nur“

entweder
Splitter und NTBA an der 1. TAE anstöpseln und DSL und den S0-Bus über das Patchpanell in den Raum weiterleiten wo der Speedport stehen soll, DSL an Speedport -> DSL, S0 an Speedport ISDN und das weitere Equipment wie zuvor am SP anstecken.

oder
du leitest das Eingangssignal von der 1. TAE abgehend 5/6 über das Patchpanell in den Raum wo Router und Telefon stehen sollen, montierst dort eine einfache TAE ankommend auf 1/2 -> Splitter -> NTBA => Speedport wie gehabt und kannst das LAN über die vorhandenen RJ45-Dosen und das Patchpanell in jeden beliebigen Raum erweitern.

Ich habe während meiner Außendienstzeit diese Art Verkabelung in allen Neu- und renovierten Altbauten mit gehobener/exclusiver Ausstattung vorgefunden.

es grüßt
karline

Du hast Post…

Du hast Post…

Das ist sehr schade, dass nun vermutlich die genauere Beschreibung der Situation und die Lösung nicht mehr öffentlich im Forum erscheinen.

Du bist sicher bei Karline in guten Händen - aber du hintergehst so den Sinn eines für alle offenen Forums.

Daher meine Bitte an alle:

Bitte behandelt alle Anfragen so weit wie irgend möglich öffentlich im Forum.

  1. Der Fragesteller bekommt so evtl. mehrere mögliche Lösungen.
  2. Zukünftig Hilfesuchende finden evtl. die Lösung dadurch im Archiv.
  3. Wir alle können lernen.
  4. (hier höchstwahrscheinlich nicht der Fall!): Die so nur von einem einzigen in privaten E-Mails präsentierte Lösung könnte abwegig, kompliziert und/oder falsch sein!
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Hallo,

ohne mich hier rechtfertigen zu wollen.

Meine Ausgangsfrage war ausreichend beantwortet worden. Alles weitere sind nun Anschlussfragen und sehr stark im Bereich von „vermutlich“ und „evtl.“ Somit ist jetzt alles Weitere auf jeden Fall OT.

Da ich von anderer Seite ja auch schon auf mehr Fakten und möglichst Bilder hingewiesen bin, habe ich mir gespart, das hier weiter zu diskutieren. Bilder und genaue Fakten kann ich nämlich nach wie vor nicht vorweisen.

Es grüßt

Schildmann