täglich Abends starke Blähungen

Hallo,
ich bin 24 Jahre und habe schon seit der Kindheit eigentlich täglich Bauchschmerzen. Früher hatte ich frühs nach dem Schälchen Cornflakes mit Milch 5min später Durchfall.
Seit einigen Monaten habe ich überhaupt keinen Durchfall mehr. Morgens eigentlich normalen Stuhlgang, wenn mein Darm so voll ist muss ich meistens Nachmittags/Abends nochmal, da ist es aber immer eher ne Qual das es klappt.
Mittlerweile vertage ich eigentlich Milch auch ohne Durchfall. Nur Kuchen vertrag ich nicht, Quark nur mit Kümmel.

Die Blähungen habe ich auch schon ziemlich lange, egal was ich esse. Fangen Abends ab 18-20Uhr an und sind gegen 24Uhr sehr stark das ich froh bin wenn ich dann im Bett liege. Es macht den Abend/Nacht so laute Geräusche, das hören andere die Kopfhörer aufhaben…
Das geht dann bis zum Morgen(da dann oft Windabgänge, klar muss ja raus sonst würde ich platzen so dick ist da der Bauch), nach dem Toiltte gehen bessert es sich langsam bis Mittag. Über den Tag habe ich nur hier und da mal Bauchschmerzen (wandernd, immer an anderen Stelle)

Die Woche lag ich im KH wegen V. a. Appendizitis, hat sich wieder gebessert. Allerdings habe ich da 2 Tage gar nichts gegessen und seitdem Schonkost. Und auch in der Zeit hatte ich die Blähungen.

Also so richtig an Nahrungsmittelunverträglichkeit glaube ich da nicht.

Was kann denn da noch dahinter stecken, was meine täglichen Blähungen (Abends/Nachts) verursachen?

Danke!

Könnte theoretisch schon eine Lactoseintoleranz sein. Auch wenn du mittlerweile keinen Durchfall nach dem Müsli mehr hast. Gibt es ja auch in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Versuch doch einfach mal ein paar Tage auf Lactose zu verzichten, bzw. kaufe dir lactosefreie Produkte (Milch, Käse, Joghurt) und teste das mal.
Möglich wäre auch eine Histaminintoleranz.
Zitat Wikipedia:
mögliche Histaminquellen
geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien,viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven,Meeresfrüchte,gereifte Käsesorten („Hartkäse“), je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt, Sauerkraut, eingelegte Gemüse, Spinat, Bier, Essig und essighaltige Produkte wie Senf, Rotwein, je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt. Trockene Weißweine enthalten praktisch kein Histamin, Sekt ist ebenfalls zu empfehlen. R. Jarisch warnt hingegen[9] vor französischem Champagner mit seinen 670µg/l Histamin (Champagner wird teilweise aus roten Trauben hergestellt.).
Schokolade: Schokolade enthält zwar kein Histamin, aber die anderen biogenen Amine Tyramin und Phenylethylamin. Diese Amine stammen aus dem Kakao. Bei der Minimierung der Histaminaufnahme durch die Nahrung sind auch Kakaogetränke und Schokolade (in diversen Süßspeisen) zu meiden. Tomaten, Ketchup und Pizza
Andererseits soll es Nahrungsmittel (wie z. B. Ananas, Papayas, Nüsse- und Kakaoprodukte) und Medikamente geben, die den Abbau von Histamin verzögern oder sogenannte Histaminliberatoren (z.B. gehören dazu bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe), die verstärkt Histamin im Körper freisetzen.

Aber alles nur Vermutung meinerseits. Lass das lieber checken.
Grüße
Stephan