hallo miteinander,
wie formuliert man eine entschuldigung ans opfer korrekt???
danke lg anna
hallo miteinander,
wie formuliert man eine entschuldigung ans opfer korrekt???
danke lg anna
Hallo anna,
wie formuliert man eine entschuldigung ans opfer korrekt???
nun, dies ist eigentlich keine rechtliche Frage in dem Sinne. Das Wichtigste für den Täter ist, sich stets vor Augen zu halten, dass das Opfer vollkommen frei entscheiden kann, ob es dem TAO zustimmen will oder nicht.
Und falls nicht, stehen die Chancen eher schlecht, dass das Verfahren eingestellt wird.
Falls wiederum der Täter ein virales Interesse an der Einstellung haben sollte, wäre es unklug, einfach ein Kärtschen mit nem dicken „sorry“ drauf zu schicken und sich ansonsten zu empfehlen.
Man sollte schon ansatzweise eine gewisse Bereitschaft zur Reue und vor allem Wiedergutmachung erkennen lassen.
Also erst einmal ohne jede Beschönigung die Tat aus Tätersicht schildern. Sich danach im nächsten Absatz zu versuchen, gefühlsmäßig in die Rolle des Opfers hineinzuversetzen.
Dann erst klingt eine anschließend vorgebrachte Entschuldigung einigermaßen glaubhaft.
Schließlich einen realistischen Vorschlag zur überprüfbaren Bereinigung des verursachten Schadens unterbreiten.
Um eine Konfrontation mit dem Opfer von Angesicht zu Angesicht wird der Täter wohl auch nicht herumkommen.
Ich hoffe, ein wenig zum Erkenntnisgewinn beigetragen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Annie
was wenn der täter sich wegen alkohol genuss nicht an die tat erinnert und die schriftliche entschuldigung vom opfer gefordert wird??
das opfer will keine gegenüberstellung, nur geld und die entschuldigung.
wie formuliert man das in etwa???
gldank für die aw
mfg anna
Hallo anna,
der Täter hatte also einen Filmriss? Gut, in aller Regel sind solche Totalfilmrisse eher selten und einigermaßen unwahrscheinlich.
Nicht, dass ich hier irgendwas zu unterstellen trachtete, aber vor Gericht (so es dann zu einer Verhandlung käme) könnte das durchaus ein wenig wie eine Schutzbehauptung aussehen.
Und in dem Brief an das Opfer wohl erst recht. Wie gesagt, wäre ich das Opfer und bekäme eine Entschuldigung mit dem Wortlaut „Ey, sorry, Puppe, ich war so blau, ich weiß gar nichts mehr“, nun, ich würde mir das mit der Zustimmung zum TOA ernsthaft überlegen.
Auch im Zustand von total Oberkanteunterlippe wird man irgendwelche Beweggründe zur Tat gehabt haben. Alkohol enthemmt, will sagen, diese Beweggründe würden meistens auch im nüchternen Zustand als Auslöser wirken, bloß da überlegt man sich das ja meistens zweimal wegen der unangenehmen Folgen.
Überspitzt und sehr vereinfacht ausgedrückt würde jemand, der im Suff seine Frau vermöbelt, sich das Gleiche nüchtern einfach nur nicht trauen.
In deinem Falle weiß der Täter ja schon durch die Ermittlungen, was er angestellt hat und wäre schön doof, wenn er nun völlige Ahnungslosigkeit ob seines Tuns dem Opfer darzulegen versuchte.
Den vorangegangenen Suff natürlich nicht verschweigen, aber ihn auch nicht mit aller Gewalt zur Entschuldigung heranziehen wäre angebracht.
Hoffentlich hilfreich grüßt
Annie
danke für deine antwort, ich gebe dir auch in allen punkten recht, jedoch weiß ich immer noch nicht wie man das schreiben aufsetzten sollte…
bitte gib mir ein beispiel.
lg anna