Täuschung: Handyvertrag am Telefon verlängert

Hallo,
Ich habe vor ca 6-8 Wochen meinen Vertrag bei Vodafone verlängert. Ich hatte vorher gekündigt und dann mit der Kundengrückgewinnung einen entsprechenden Tarif plus neues Handy ausgehandelt. Bereits bei der ersten Rechnung wunderte ich mich über einen zu hohen Betrag. Da diese Rechnung jedoch noch Anteile meines alten Vertrages beinhaltet hat, habe ich nicht sofort reagiert sondern die zweite Rechnung abgewartet. Dort hat sich herausgestellt dass ich anstatt 40€ auf einmal 50 € bezahlen soll.

Bei der Hotline sagte man mir, man könne mir nicht helfen. Ich habe daraufhin eine schriftliche Beschwerde eingereicht in der ich mich enttäuscht und entsetzt über so ein dreistes Verhalten zeige.

Meiner Ansicht nach besteht in einem solchen Fall die Möglichkeit zur Anfechtung gemäß § 142 BGB. Gemäß § 123 BGB liegt hier der Fall der arglistigen Täuschung vor, da mir falsche Tatsachen vorgespielt worden sind um mich zu einem Vertragsabschluss zu bewegen. Die Frist für Täuschung liegt bei einem Jahr.

Weiß jmd ob die Anfechtung wegen Täuschung auch vor Gericht bestehen kann und ich im Recht bin, oder habe ich einfach nur geblufft?

Ich bin bereits seit Jahren bei Vodafone und habe angekündigt, dass ich unverzüglich meinen Rechtsanwalt informiere und auch nicht davor scheue mich an die Öffentlichkeit zu wenden um Kunden vor solchem Dreisten und Unverschämten Verhalten zu warnen, wenn innerhalb der nächsten 8 Tage keine angemessene Reaktion von Vodafone kommt. Meiner Meinung nach sollte ein Verbraucher vor Gericht in solchen Fällen immer Recht bekommen. Letztlich wurde der Vertragsabschluss ja mit meiner Erlaubnis aufgezeichnet.

Auch wenn es für Vodafone ein sehr großer Aufwand ist, müsste so eine Aufzeichnung am Ende vor Gericht herausgesucht werden?

Danke für eure Meinungen

Grüße

FAQ 1129, noch einer
owt