Na lass’ uns mal beobachten, wieviele Muslime ihre Vourteile abbauen und in die katholischen Kirchen kommen, die ja schon seit Jahrhunderten mit gutem Beispiel vorangehen und daher fast immer offen sind, und keinen gesonderten „Tag der offenen Kirche“ benötigen.
Ist es nicht schade, daß es einen Tag der offenen Tür braucht, damit die Leute sich mal selbst umsehen und sich was erklären lassen?
In den meisten Gotteshäusern der Buchreligionen (Juden, Christen, Moslem) gibt es Führungen oder die Möglichkeit für alle einfach hinzugehen und am Gottesdienst teilzunehmen/zuzugucken. Nur es gibt auch zahlreiche Hemmungen, Vorurteile, Ängste, Unwissenheit, genauso viele wie es Menschen gibt. Ein Tag der offenen Tür ist die offizielle Einladung für alle Menschen, die sich interessieren und nicht trauen, einfach mal vorbei zu gehen und zu fragen, ob man sich das Gotteshaus ansehen darf und jemand eine kleine Führung machen könnte.
Übrigens macht in Köln auch die VHS Führungen in der Synagoge und in einer der „Bilal“-Mosheen.
Ein Tag der offenen Tür ist doch wesentlich mehr, als daß die Türen unverschlossen sind!
Ich komme gerade aus einem Italien-Urlaub und habe dort verschiedene katholische Kirchen besichtigt, aber natürlich nicht während der Gottesdienste, wenn ich irgendwie den Eindruck hatte, irgendwie stören zu können. Oder wenn ich nicht sicher war, ob meine Kleidung an diesem (heißen) Tag gerade im Sinne der Katholiken dort ist - wobei ich katholisch aufgewachsen bin und die Sitten dort zumindest in Deustchland halbwegs kenne!
Ich habe auch schon im Ausland hin und wieder eine Moschee oder Synagoge besichtigt, wobei die Unsicherheiten in einer nicht vertrauten Religion natürlich wesentlich größer sind: Kann man da einfach rein? Wie muß man (bzw. frau) angezogen sein? Gibt es Zeiten, die den Gläubigen vorbehalten sind? Wie verhält man sich da drin? Eckt man im Zweifelsfall an?
Ich kenne nicht viele Leute, die in einer anderen Religion so einfach unbefangen ohne Einladung reinstolpern würden - und ehrlich gesagt finde ich es auch besser, dort auf Signale zu warten, ob man überhaupt willkommen ist.
Ich kenne nicht viele Leute, die in einer anderen Religion so
einfach unbefangen ohne Einladung reinstolpern würden - und
ehrlich gesagt finde ich es auch besser, dort auf Signale zu
warten, ob man überhaupt willkommen ist.
vielleicht ist reinstolpern besser als draußen warten und sich in der fantasie zusammenreimen, was doch für geheimnisvolle dinge da drinnen sich abspielen mögen. wenn sich jemand falsch benimmt, wird mans ihm schon sagen. wie zb. die zwei israelischen gäste in einer messe, die den ihnen angebotenen becher wein voll freude ganz und gar ausgesoffen haben. kommt halt schon mal vor.
Ein Tag der offenen Tür ist doch wesentlich mehr, als daß die
Türen unverschlossen sind!
Ich habe auch schon im Ausland hin und wieder eine Moschee
oder Synagoge besichtigt, wobei die Unsicherheiten in einer
nicht vertrauten Religion natürlich wesentlich größer sind:
Kann man da einfach rein? Wie muß man (bzw. frau) angezogen
sein? Gibt es Zeiten, die den Gläubigen vorbehalten sind? Wie
verhält man sich da drin? Eckt man im Zweifelsfall an?
Genau um diese Fragen geht es - für den jüdischen Bereich -
auf meiner Seite Synagogen-Survival-Guide:
egal ob es den Dress-Code, Verhalten beim G-ttesdienst, Sicherheitsmaßnahmen geht, dort wird das ganze „Drumherum“ behandelt. Wenn Du Lust hast, dann schau doch einfach mal vorbei.
Da der Text etwas länger ist, kopiere ich ihn nicht hier rein.
hallo Iris
über dein Posting freue ich mich sehr. Gerade dieser Link ist für mich neu und da werde ich mich auch melden.
Doch allgemein zu OFFENEN GOTTESHÄUSERN:
bei uns im Norden, sind sie leider nicht offen. Egal von welcher Richtung, es gibt nur ganz wenige, die man jederzeit besuchen kann.
Ich selbst war schon des öfteren in Situationen, in denen ich einfach einen Ort zum Gebet suchte (ich weiss, man überall beten) aber es ist traurig, wenn man 2 Stunden fährt um ein offenes Gebäude zu finden.
Sicher gibt es für alle, ob Christen, Juden, Moslems genügend Gründe ihre Gebetshäuser verschlossen zu halten – aber ich finde das sehr schade.
Und ehrlich, wenn ich erst klingeln soll, dann vielleicht ein muffiges Gesicht und mich erst erklären muss — nein, dann verzichte ich.
Insofern wünsche ich mir viele TAGE DER OFFENEN TÜREN in allen Gebetshäusern.