Hallo, wie verhält es sich bei folgendem Problem: In ziemlicher Nähe einer WG muss die Bahn Bauarbeiten an einer Eisenbahnbrücke durchführen. Zunächst sind dieses nur kleine Bauarbeiten, teilweise beginnen diese aber auch spät Abends oder Nachts. Nach einigen Monaten finden diese Bauarbeiten sogar vom frühen Abend eines Freitages durch das ganze Wochenende hindurch statt. An Schlaf ist für die Anwohner kaum zu denken. Das Wissen über diese Bauarbeiten besteht allerdings nur durch einen Artikel, der zufällig im Internet gefunden wurde. Die Anwohner der WG wurden weder darüber informiert, dass eine Sanierung der Brücke stattfindet, noch darüber, dass teilweise Nachts oder auch das ganze Wochenende hindurch lautstark gearbeitet wird. Somit gab es für diese auch keine Möglichkeit, sich so lange „auszuquartieren“. An wen könnten sich die betroffenen Personen in diesem Fall wenden?
Hallo milkshake!
Zu der rechtlichen Frage kann ich leider nicht viel sagen, jedoch verute ich, dass derartige Lärmbelästigungen durch notwendige Arbeiten hingenommen werden müssen.
Allerdings kann ich Dir erklären, WARUM diese Arbeiten vorzugsweise nachts und am Wochenende stattfinden. Um die Arbeiter nicht zu gefährden, darf kein Verkehr auf den Brücken sein, die saniert werden. Daher werden Strecken gesperrt. Das passiert natürlich nachts oder am Wochenende, weil dort entweder gar kein Verkehr wegen Betriebspause ist oder aber das geringere Fahrgastaufkommen z.B. mit Bussen gewuppt werden kann. Die Arbeiter und die Bauleitung haben ganz schön Streß, die Arbeiten jeweils bis Betriebsbeginn erledigt zu haben. Es gibt richtig Ärger, wenn die Strecken (unter anderem für Deinen morgendlichen Weg zu Arbeit) nicht wieder freigegeben werden können. Und: Es kostet das Bauunternehmen richtig Geld!
Natürlich ist für die Betroffenen der Lärm sehr ärgerlich.
Viele Grüße
Inge
(mein Tipp: Oropax)
Hallo milkshake!
Zu der rechtlichen Frage kann ich leider nicht viel sagen,
jedoch verute ich, dass derartige Lärmbelästigungen durch
notwendige Arbeiten hingenommen werden müssen.
schade 
Allerdings kann ich Dir erklären, WARUM diese Arbeiten
vorzugsweise nachts und am Wochenende stattfinden. Um die
Arbeiter nicht zu gefährden, darf kein Verkehr auf den Brücken
sein, die saniert werden. Daher werden Strecken gesperrt. Das
passiert natürlich nachts oder am Wochenende, weil dort
entweder gar kein Verkehr wegen Betriebspause ist oder aber
das geringere Fahrgastaufkommen z.B. mit Bussen gewuppt werden
kann. Die Arbeiter und die Bauleitung haben ganz schön Streß,
die Arbeiten jeweils bis Betriebsbeginn erledigt zu haben. Es
gibt richtig Ärger, wenn die Strecken (unter anderem für
Deinen morgendlichen Weg zu Arbeit) nicht wieder freigegeben
werden können. Und: Es kostet das Bauunternehmen richtig Geld!
dem ist ja nicht so… auf der Brücke gibt es zwei Gleise und an einem Gleis wird gearbeitet, bzw. dieses wurde entfernt um irgendwas zu bauen…, das andere Gleis wird aber noch genutzt, sowohl Tags als auch Nachts fährt die Bahn dort regelmäßig. Auch die Bauarbeiter arbeiten rund um die Uhr, d.h. Tags und Nachts. Da ist nichts mit Schienenersatzverkehr. Auch ist es verständlich, dass vor allem Brücken regelmäßig saniert werden müssen. Was allerdings so überhaupt nicht verständlich ist, dass es für Person A und B keinerlei Benachrichtigung gab. Es wurden sogar im Treppenflur des Hauses Messgeräte aufgestellt, ohne die Anwohner zu informieren!
Natürlich ist für die Betroffenen der Lärm sehr ärgerlich.
Viele Grüße
Inge
(mein Tipp: Oropax)
Viele Grüße
Inge
Danke trotzdem für die schnelle Antwort 
(mein Tipp: Oropax)
Die wurden auch schon benutzt, leider befindet sich der Lärm & Flutlichter direkt vor dem Fenster, auch kommt es häufig zu starken „Vibrationen“ sodass Oropax nur geringfügig helfen.
Zum Bau oder Umbau von Straßen und Schienenwegen habe ich folgendes gefunden:
http://www.lfu.bayern.de/laerm/doc/verkehr_erschuett…
Wenn nach Fertigstellung weiterhin eine Lärmbelästigung vorliegt -->
Hallo milkshake!
Zu der rechtlichen Frage kann ich leider nicht viel sagen,
jedoch verute ich, dass derartige Lärmbelästigungen durch
notwendige Arbeiten hingenommen werden müssen.schade
Allerdings kann ich Dir erklären, WARUM diese Arbeiten
vorzugsweise nachts und am Wochenende stattfinden. Um die
Arbeiter nicht zu gefährden, darf kein Verkehr auf den Brücken
sein, die saniert werden. Daher werden Strecken gesperrt. Das
passiert natürlich nachts oder am Wochenende, weil dort
entweder gar kein Verkehr wegen Betriebspause ist oder aber
das geringere Fahrgastaufkommen z.B. mit Bussen gewuppt werden
kann. Die Arbeiter und die Bauleitung haben ganz schön Streß,
die Arbeiten jeweils bis Betriebsbeginn erledigt zu haben. Es
gibt richtig Ärger, wenn die Strecken (unter anderem für
Deinen morgendlichen Weg zu Arbeit) nicht wieder freigegeben
werden können. Und: Es kostet das Bauunternehmen richtig Geld!dem ist ja nicht so… auf der Brücke gibt es zwei Gleise und
an einem Gleis wird gearbeitet, bzw. dieses wurde entfernt um
irgendwas zu bauen…, das andere Gleis wird aber noch genutzt,
sowohl Tags als auch Nachts fährt die Bahn dort regelmäßig.
gleiche Richtung?
Auch die Bauarbeiter arbeiten rund um die Uhr, d.h. Tags und
Nachts. Da ist nichts mit Schienenersatzverkehr. Auch ist es
verständlich, dass vor allem Brücken regelmäßig saniert werden
müssen. Was allerdings so überhaupt nicht verständlich ist,
dass es für Person A und B keinerlei Benachrichtigung gab. Es
wurden sogar im Treppenflur des Hauses Messgeräte aufgestellt,
ohne die Anwohner zu informieren!
Keine Ahnung, wie es auf genau dieser Baustelle aussieht und wie es dort läuft. Ich kenne es nur von mehreren Baustellen der Bahn, zu denen mein Mann als Bauleiter nachts immer muss und genauso wenig begeistert ist… Dort werden tagsüber übrigens oft die Arbeiten gemacht, wegen derer dann nicht gesperrt werden muss oder bei sehr umfangreichen Arbeiten eben doch Tag und Nacht gesperrt wird.
Wie dem auch sei, die Arbeiten werden letztlich notwendig sein. Die Anwohner würden vermutlich mit einer Benachrichtigung auch nicht besser schlafen (: aber vermutlich etwas weniger sauer sein.
Viele Grüße
Inge
Hi,
dem ist ja nicht so… auf der Brücke gibt es zwei Gleise und
an einem Gleis wird gearbeitet, bzw. dieses wurde entfernt um
irgendwas zu bauen…, das andere Gleis wird aber noch genutzt,
sowohl Tags als auch Nachts fährt die Bahn dort regelmäßig.
Auch die Bauarbeiter arbeiten rund um die Uhr, d.h. Tags und
Nachts.
Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine relativ wichtige Strecke und die Bauarbeiten müssen so schnell wie möglich abgewickelt werden. Da muß man halt rund um die Uhr arbeiten.
Da ist nichts mit Schienenersatzverkehr.
Das ist nicht gesagt. Wenn ein Gleis gesperrt ist, sinkt die Kapazität einer zweigleisigen Strecke auf weniger als die Hälfte. Vermutlich werden die Züge, die keine Pendler oder Schüler transportieren, durch Busse ersetzt.
Natürlich ist für die Betroffenen der Lärm sehr ärgerlich.
Vermutlich ist das im Interesse der Allgemeinheit hinzunehmen.
Gruß S (kein Anwalt)
Guten Tag,
bevor jetzt noch weiteres wenig hilfreiches kommt:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/nachtbaustelle-der-…
oder auch:
http://www.moeller-bahn.de/?show=ZmOp
Gruß
Testare_
Guten Tag,
bevor jetzt noch weiteres wenig hilfreiches kommt:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/nachtbaustelle-der-…
oder auch:
http://www.moeller-bahn.de/?show=ZmOp
so, so. Hilfreich also… Du weisst aber schon, dass das hier ein ganz anderer Fall ist, oder?
Hast Du mal eine Druckhupe (bei nächtlicher Stille) gehört? Und das 47 mal in einer Nacht.
Ob Dein Kommentar nun so viel hilfreicher ist, als unsere, ich weiss es ja nicht…
Gruß Inge
Hallo,
so, so. Hilfreich also…
Nein. „Wenig hilfreich“ hatte ich geschrieben.
Du weisst aber schon, dass das hier
ein ganz anderer Fall ist, oder?
So? Was genau ist denn anders bei
„An Schlaf ist für die Anwohner kaum zu denken.“?
Ob Dein Kommentar nun so viel hilfreicher ist, als unsere, ich
weiss es ja nicht…
wenn die Nutzung einer Wohnung eingeschränkt ist, kann man die Miete mindern. Und das ganz unabhängig davon, ob der Vermieter was dafür kann, ob es sich um eine ‚wichtige Strecke‘ handelt oder was genau den Lärm verursacht. Die Mietsache ist nicht so nutzbar wie vertraglich abgemacht, also muss der Mieter auch nicht zahlen, was vertraglich abgemacht ist. Immerhin geht es ja nicht um eine Kleinigkeit.
Ob dann der Vermieter seinen Schaden von der Bahn ersetzt bekommt, ist ganz allein sein Problem.
Dein Kommentar ist ganz einfach falsch.
Gruß
Testare_
Hallo,
so, so. Hilfreich also…
Nein. „Wenig hilfreich“ hatte ich geschrieben.
richtig, und damit so hingestellt, dass Deines selbstverständlich das einzig hilfreiche ist…
Du weisst aber schon, dass das hier
ein ganz anderer Fall ist, oder?So? Was genau ist denn anders bei
„An Schlaf ist für die Anwohner kaum zu denken.“?Ob Dein Kommentar nun so viel hilfreicher ist, als unsere, ich
weiss es ja nicht…wenn die Nutzung einer Wohnung eingeschränkt ist, kann man die
Miete mindern. Und das ganz unabhängig davon, ob der Vermieter
was dafür kann, ob es sich um eine ‚wichtige Strecke‘ handelt
oder was genau den Lärm verursacht. Die Mietsache ist nicht so
nutzbar wie vertraglich abgemacht, also muss der Mieter auch
nicht zahlen, was vertraglich abgemacht ist. Immerhin geht es
ja nicht um eine Kleinigkeit.
Ob dann der Vermieter seinen Schaden von der Bahn ersetzt
bekommt, ist ganz allein sein Problem.Dein Kommentar ist ganz einfach falsch.
Nö, ich habe nur erklärt, warum die Arbeiten meist nachts stattfinden. Über die rechtliche Situation habe ich lediglich eine Vermutung abgegeben.
Wenn Du allerdings Deiner Sache so sicher bist, kannst Du ganz sicher Beispiele benennen, bei denen „normale“ (nächtliche) Bauarbeiten an Bahngleisen oder Brücken zu einem finanziellen Ausgleich geführt haben und nicht nur dieses Beispiel, bei dem es um etwas ganz anderes ging. Präzedenzfälle wird es da sicherlich geben (:
Lasse mich gerne überzeugen.
Gruß
Testare_
Hallo,
so, so. Hilfreich also…
Nein. „Wenig hilfreich“ hatte ich geschrieben.
richtig, und damit so hingestellt, dass Deines
selbstverständlich das einzig hilfreiche ist…
Keineswegs. Merger hat unten einen durchaus hilfreichen Link gegeben.
Allerdings ist das ‚muss man halt hinnehmen‘ tatsächlich nicht hilfreich. Und das ist gleich zweimal gekommen.
Dein Kommentar ist ganz einfach falsch.
Nö, ich habe nur erklärt, warum die Arbeiten meist nachts
stattfinden. Über die rechtliche Situation habe ich lediglich
eine Vermutung abgegeben.
Und eben die war nicht hilfreich. Zumal das grad hier im Brett das Thema ist.
Wenn Du allerdings Deiner Sache so sicher bist, kannst Du ganz
sicher Beispiele benennen, bei denen „normale“ (nächtliche)
Bauarbeiten an Bahngleisen oder Brücken zu einem finanziellen
Ausgleich geführt haben und nicht nur dieses Beispiel, bei dem
es um etwas ganz anderes ging. Präzedenzfälle wird es da
sicherlich geben (:
Lasse mich gerne überzeugen.
http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/baulae…
Es kommt nicht darauf an, wer nun den Baulärm verursacht. Geht auch aus dem Gesetz so hervor:
http://dejure.org/gesetze/BGB/536.html
Gruß
Testare_
Dankeschön, die werde ich mir mal anschauen…