Tages versus Nachtcreme

Hallo Wissende,

Was unterscheidet eine Tages- von einer Nachtcreme in ihrer Wirkungsweise?

Mir ist schon aufgefallen, das Nachtcremen eher fettend sind, während Tagescremen mattierend wirken. Hat das eventuell mit der Öffnung von Poren zu tun?

Danke und liebe Grüsse
coco

Hallo Coco,

die Idee ist dass der Körper nachts ja regeneriert.

Pflegephilosophie 1: Nachts keine Creme. Nur reinigen und klären. Nichts soll die Haut von der natürlichen Regeneration abhalten. Bekannte Beispiele dafür: Dr. Hauschka, Martina Gebhardt.

Pflegephilosophie 2: Nachts mittel Cremes die Hautregeneration unterstützen.

Nachtcremes sollen also der Haut alles geben was sie braucht zum regenerieren. Sprich sie sind extrem reichhaltig. Da man ja sich danach zur Ruhe begibt, macht es auch nix wenn die Haut glänzt wie ein geölter Babypopo. :wink:

Eine Tagescreme soll aber nicht nur Feuchtigkeit spenden und UV-Schutz bieten, sondern muss auch kosmetischen Ansprüchen genügen. Sprich den Teint mattieren. Wir sind schliesslich eitel, sonst würden wir ja nicht fleissig cremen. :smile:

Bei sehr trockener Haut, z.B. im Winter oder typbedingt ist rein gar nichts gegen die Anwendung von Nachtcremes am morgen einzuwenden. Die Haut saugt dann selbst reichhaltigste Cremes in nullkommanix auf. Manchmal reicht es auch die Nachtcreme nur an den trockenen Stellen aufzutragen und z.B. auf der meist etwas weniger trockenen T-Zone die Tagescreme zu verwenden.

Ich persönlich benutze nur eine Creme (Tautropfen Ringelblumenbalsam). In der Winterzeit nehme ich sie ganz selten auch abends her. Ansonsten gehöre ich zur o.g. Fraktion 1. *g* Bei trockener Haut nehme ich den Balsam morgens pur, wenn ich ihn in die vom Klären noch feuchte Haut einmassiere, wird das Ergebniss matter. Ach ja für die Augenpartie nehme ich nur morgens eine spezielle Augencreme aus der Wildrosenserie von Lavera.

Fröhliches Probieren!

Karin