Tagesgeld bei der kaupthing

Wie kommt man jetzt, da die kaupthing-edge verstaatlicht wurde, an sein tagesgeld ran. Auf der homepage gibts keine zugriffsmöglichkeit mehr auf die konten…
und wie bzw. wann würde die berühmt berüchtigte einlagensicherung wirksam werden?

mfg rob

Hallo,

Wie kommt man jetzt, da die kaupthing-edge verstaatlicht
wurde, an sein tagesgeld ran. Auf der homepage gibts keine
zugriffsmöglichkeit mehr auf die konten…
und wie bzw. wann würde die berühmt berüchtigte
einlagensicherung wirksam werden?

da wendest Du Dich am besten an die isländische Einlagensicherung, weil die deutsche dafür nicht zuständig ist.
http://www.sedlabanki.is/?pageid=194

Allerdings scheint sich da wohl derzeit niemand zu melden:
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Kaup…

Gruß
Christian

Hallo,

Hintergrund ist eine Maßnahme der BaFin (www.bafin.de). Nachfolgend die Pressemitteilung. An Dein Geld kommst Du vorerst nicht dran.
Es scheint also doch so zu sein, dass besonders hohe Zinsen nicht ohne ein irgendwie geartetes erhöhtes Risiko zu erhalten sind.

Gruß vom Money-Schorsch

Pressemitteilung der BaFin:

BaFin ordnet Moratorium gegenüber der Kaupthing Bank hf., Niederlassung Deutschland, an
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 09. Oktober 2008 gegenüber der Kaupthing Bank hf., Niederlassung Deutschland, ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Außerdem hat die BaFin der Niederlassung untersagt, Zahlungen entgegenzunehmen, die nicht zur Tilgung von Schulden ihr gegenüber bestimmt sind („Moratorium“).

Die BaFin habe das Moratorium anordnen müssen, um die verbliebenen Vermögenswerte der Niederlassung zu sichern, teilte die BaFin zur Begründung mit. Die Muttergesellschaft, die Kaupthing hf., Island, sei nicht in der Lage gewesen, der Niederlassung weiterhin ausreichend Liquidität zur Verfügung zu stellen. Am Abend des 08. Oktober hatte die isländische Muttergesellschaft bereits den Zugriff auf die Online-Konten der Niederlassung in Deutschland gesperrt, nachdem sie der Kontrolle der isländischen Finanzaufsicht unterstellt worden war.

Die Kaupthing Bank hf., Niederlassung Deutschland, hat derzeit etwa 30.800 Kunden und Einlagenverbindlichkeiten in Höhe von 308 Mio. Euro.

Sie untersteht zwar der isländischen Solvenzaufsicht, da es sich um eine EWR-Niederlassung im Sinne des § 53b Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG) handelt. Dennoch konnte die BaFin nach § 46 KWG das Moratorium anordnen, da die Gefahr bestand, dass die Niederlassung die Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nicht mehr erfüllen konnte.

Die Maßnahmen der BaFin sind sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

Sie untersteht zwar der isländischen Solvenzaufsicht, da es
sich um eine EWR-Niederlassung im Sinne des § 53b Abs. 1
Kreditwesengesetz (KWG) handelt. Dennoch konnte die BaFin nach
§ 46 KWG das Moratorium anordnen, da die Gefahr bestand, dass
die Niederlassung die Verpflichtungen gegenüber ihren
Gläubigern nicht mehr erfüllen konnte.

Was bedeutet das denn?
Ich lese daraus, dass die Einlagen in Deutschland festgefroren sind, um sie nicht nach Island zu verlieren. Ist doch ein „gutes“ Zeichen, oder?
Habe zwar gestern morgen noch online eine Überweisung tätigen können, glaube aber eher nicht, dass die noch raus ging :frowning:

Was bedeutet das denn?
Ich lese daraus, dass die Einlagen in Deutschland festgefroren
sind, um sie nicht nach Island zu verlieren. Ist doch ein
„gutes“ Zeichen, oder?
Habe zwar gestern morgen noch online eine Überweisung tätigen
können, glaube aber eher nicht, dass die noch raus ging :frowning:

Ich vermute dabei das Problem, dass die verflüssigbaren Aktiva, die dem Geld der Sparer gegenüberstehen, nur zu einem Teil bei der deutschen Niederlassung liegen und vieles bei der Muttergesellschaft, dort womöglich in isländischen Kronen statt in Euro. Da kommen die deutschen Institutionen erst mal nicht ran, und mit der Krone geht es zudem rapide bergab. Wann, wie und ob die Auszahlungen der deutschen wieder aufgenommen werden können oder ob und wann eine Entschädigungszahlung erfolgt, ist unklar.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich dort kein Geld mehr habe (bin dem Unglück gerade noch von der Schippe gesprungen).

Viele Grüße,
Sebastian

naja, die haupting hat ja in den vergangenen monaten mit deutlich höheren zinssätzen geworben als alle anderen banken … wer bei sowas nicht stutzig wird, der darf nun auch nicht weinen :wink:

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Hallo,

und wie bzw. wann würde die berühmt berüchtigte
einlagensicherung wirksam werden?

hier gibts den entsprechenden Antrag:
http://www.tryggingarsjodur.is/payments

Gruß
Christian

Hallo!
So ist es:
Legt einen nicht unerheblichen bei eurer Sparkasse an, seid nicht so gierig.
MfG

naja, die haupting hat ja in den vergangenen monaten mit
deutlich höheren zinssätzen geworben als alle anderen banken
… wer bei sowas nicht stutzig wird, der darf nun auch nicht
weinen :wink:

sehr hilfreich, danke…solch sinnlose beiträge kann man sich klemmen

Wenn auch nur ein Leser den Ratschlag beherzigt, dann war er nicht sinnlos. Mehr Rendite ohne mehr Risiko gibts nicht.

Gruß
C.

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Wenn auch nur ein Leser den Ratschlag beherzigt, dann war er
nicht sinnlos. Mehr Rendite ohne mehr Risiko gibts nicht.

…in einem perfekten Markt. Ist der Markt nicht perfekt, etwa durch Informationsgefälle, Trägheit der Teilnehmer, oder bei Tagesgeld ganz wichtig: Werbeaktionen, dann doch. :smile:

Risikoaufschläge sind sicherlich auch ein Faktor bei Privatverbraucher-Sparproduktrenditen, aber nicht der bestimmende. Ergo gibt es - je nach verglichenen Produkten - sicherlich mehr Rendite ohne mehr Risiko.

Grüße,
Sebastian

ganz genau das wollte ich damit nämlich auch bezwecken.
wenigstens du hast es erkannt.
natürlich bringt es denen, die betroffen sind nichts.
aber die, die in zukunft vor der entscheidung stehen werden sich dran erinnern.

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nicht mehr erfüllen konnte.

Was bedeutet das denn?
Ich lese daraus, dass die Einlagen in Deutschland festgefroren
sind, um sie nicht nach Island zu verlieren. Ist doch ein
„gutes“ Zeichen, oder?
Habe zwar gestern morgen noch online eine Überweisung tätigen
können, glaube aber eher nicht, dass die noch raus ging :frowning:

Hallo,

das bedeutet wohl erstmal, dass das BaFin noch Hoffnung hat und jetzt erstmal verhindern will, dass alle Anleger ihre Gelder abholen und die Bank damit in den sicheren Ruin treiben.
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Einlagen dort gem. EU-Recht bis zu 20.000 euro zu 90% staatlich abgesichert.
Allerdings ist der Staat Island derzeit wohl nicht die sicherste Adresse? Aber da wird dann wohl die EU aushelfen müssen, vermute ich mal.
Klar ist: Für die nächste Zeit solltest Du mit diesem Geld erstmal nicht rechnen. Das liegt jetzt erstmal auf isländischem Eis.

Viel Glück! Der Money-Schorsch

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Hi,

in einem perfekten Markt. Ist der Markt nicht perfekt, etwa
durch Informationsgefälle, Trägheit der Teilnehmer, oder bei
Tagesgeld ganz wichtig: Werbeaktionen, dann doch. :smile:

Ich bin ein freier Mensch mit eigenem Urteilsvermögen / Bauchgefühl. Ich bin nicht blinder Sklave von Werbeaktionen. Wenn es anders wäre, müßte ich jeden Tag mehrere Autos, einige REisen, literweise Alkohol, schränkeweise Kleidung, Körbe voller Kosmetik kaufen.
Was meinst Du im konkreten Fall mit Informationsgefälle? Dass Kaupthing potentielle Kunden absichtlich falsch informiert hat? Oder dass alle Beteiligten in unterschiedlichem Maße in der Lage waren (oder eben nicht) die Risiken einzuschätzen, weil nicht jeder alle Informationen besaß? Information ist eine Holschuld, ich muss dafür sorgen, dass ich informiert bin. Umgekehrt kann ich niemanden zwangsinformieren, und ich kann noch weniger dafür sorgen, dass jemand eine Information umsetzt (siehe die Schilder „Rasen betreten verboten“ in Parks, oder die Schilder am gleichen Ort, die Hundebesitzer auffordern, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde aufzusammeln).
Auch an der Trägheit der Teilnehmer ist nicht der Anbieter einer Leistung schuld. Fondsgesellschaft XY ist in guten Zeiten nicht daran schuld, dass ich zu faul bin, ein Geschäft mit ihnen abzuschließen. Bank ABC, bei der ich einen Kredit aufgenommen habe, ist nicht daran schuld, dass ich den nicht mehr zahlen kann, wenn ich zB arbeitslos werde.

Risikoaufschläge sind sicherlich auch ein Faktor bei
Privatverbraucher-Sparproduktrenditen, aber nicht der
bestimmende. Ergo gibt es - je nach verglichenen Produkten -
sicherlich mehr Rendite ohne mehr Risiko.

Von diesem Risiko sprach christian sicher nicht. Ich habe mir übrigens per Zufall Anfang dieser Woche Tagesgeldkonten angesehen, weil ich mir überlege, Endedes Monats eins zu eröffnen. Habe mir verschiedene Tabs geöffnet mit interessant erscheinenden Angeboten - Norisbank, Ing DiBa, Commerzbank, und eben kaupthing. Hab sie alle durchgelesen und verglichen und nach und nach die zugemacht, die aus dem Vergleich rausflogen. Als erstes war Kaupthing zu. Ich dachte mir, hm, die commerzbank ist nicht so klein, bietet aber ca 1,5 Prozentpunkte weniger Zinsen… wie soll das gehen? alle anderen liegen ebenfalls in der Region der Commerzbank. Wieso kann mir eine Bank aus einem so kleinen Land so viele Zinsen bieten? Das verstehe ich nciht. Und was ich nciht verstehe, lasse ich sein. Der Tab Kaupthing war als erster zu.

Die Franzi

Wenn auch nur ein Leser den Ratschlag beherzigt, dann war er
nicht sinnlos. Mehr Rendite ohne mehr Risiko gibts nicht.

…in einem perfekten Markt. Ist der Markt nicht perfekt, etwa
durch Informationsgefälle, Trägheit der Teilnehmer, oder bei
Tagesgeld ganz wichtig: Werbeaktionen, dann doch. :smile:

Klar, unbestritten. Aber die sind dann so ausgestaltet, daß sie als solche erkennbar sind. Wenn jemand dauerhaft einen Zinssatz zahlt, der erheblich über dem Markt liegt, dann hat das seine Gründe. In der Regel den, daß der Schuldner anders nicht billiger an Geld kommt.

Gruß
Christian

Hallo,

das bedeutet wohl erstmal, dass das BaFin noch Hoffnung hat
und jetzt erstmal verhindern will, dass alle Anleger ihre
Gelder abholen und die Bank damit in den sicheren Ruin
treiben.

der BaFin geht darum, daß nicht noch Gelder bei einem KI angelegt werden, das in erheblichen Schwierigkeiten ist. Da es sich bei der deutschen Kaupthing nur um eine Niederlassung handelt, ist eine Einzahlung dort einer Einzahlung bei der isländischen Gesellschaft gleichzusetzen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Einlagen dort
gem. EU-Recht bis zu 20.000 euro zu 90% staatlich abgesichert.

Nein, es sind knapp 21.000 Euro. Das hat mit EU-Recht nichts zu tun, sondern ist eine isländische Regelung. Island ist übrigens nicht in der EU.

Gruß
Christian

in einem perfekten Markt. Ist der Markt nicht perfekt, etwa
durch Informationsgefälle, Trägheit der Teilnehmer, oder bei
Tagesgeld ganz wichtig: Werbeaktionen, dann doch. :smile:

Ich bin ein freier Mensch mit eigenem Urteilsvermögen /
Bauchgefühl. Ich bin nicht blinder Sklave von Werbeaktionen.
Wenn es anders wäre, müßte ich jeden Tag mehrere Autos, einige
REisen, literweise Alkohol, schränkeweise Kleidung, Körbe
voller Kosmetik kaufen.

Das ist aber ganz schön schwarz-weiss :wink:. Marketing durch Werbung funktioniert doch im Allgemeinen ganz gut. Nur anders als von dir beschrieben.

Was meinst Du im konkreten Fall mit Informationsgefälle? Dass
Kaupthing potentielle Kunden absichtlich falsch informiert
hat? Oder dass alle Beteiligten in unterschiedlichem Maße in
der Lage waren (oder eben nicht) die Risiken einzuschätzen,
weil nicht jeder alle Informationen besaß?

Vor allem letzteres. Ein Markt, in dem die Rendite ansonsten gleicher Anlagen alleine vom Risiko abhängt, existiert ja u.a. nur unter der theoretischen Annahme, dass alle Marktteilnehmer gleich gut (perfekt) informiert sind. Weil die Teilnehmer dann nur die Angebote mit dem bestmöglichen Risiko/Renditeverhältnis annehmen. Das ist im Privatkundenmarkt ganz und gar nicht so, und gerade bei Spareinlagen wird wegen der Einlagensicherung unter „normalen“ Verhältnissen der Riskikogedanke kaum berücksichtigt.

Information ist
eine Holschuld, ich muss dafür sorgen, dass ich informiert
bin.

Ich wollte dem Privatanleger in keinster Weise Vorwürfe machen oder eine moralische Aussage treffen. Es ist einfach so, dass Privatanleger nicht perfekt informiert sein können. Weder wählen sie (in der Regel) unter allen Angeboten (viele bleiben halt bei ihrer Stammbank und denken, das passt schon so – Stichwort auch „Trägheit“), noch werden Ausfallrisiken von einlagegesicherten Spareinlagen für Privatkunden von Ratingagenturen und Co bewertet, afaik.

Auch an der Trägheit der Teilnehmer ist nicht der Anbieter
einer Leistung schuld.

Das sagt doch auch keiner?? Ich würde auch nicht sagen, dass die Teilnehmer „schuld“ sind. Sondern der Markt ist halt einfach nicht so beschaffen wie der modellhafte aus den Theorien der Wirtschaftslehre. Laut derer könnten sich ja nur risikoadäquate Angebote behaupten und der Zins ließe folglich den direkten Rückschluss aufs Risiko zu.

Risikoaufschläge sind sicherlich auch ein Faktor bei
Privatverbraucher-Sparproduktrenditen, aber nicht der
bestimmende. Ergo gibt es - je nach verglichenen Produkten -
sicherlich mehr Rendite ohne mehr Risiko.

Von diesem Risiko sprach christian sicher nicht.

Von welchem jetzt, und von welchem dann?

Als erstes war Kaupthing zu. Ich dachte mir, hm,
die commerzbank ist nicht so klein, bietet aber ca 1,5
Prozentpunkte weniger Zinsen… wie soll das gehen?

Sowas kann bei einem subventionierten, zeitlich beschränkten Werbeangebot natürlich gehen. Deshalb habe ich das als „marktverzerrenden“ Punkt mitaufgezählt.

Grüße,
Sebastian

Wenn auch nur ein Leser den Ratschlag beherzigt, dann war er
nicht sinnlos. Mehr Rendite ohne mehr Risiko gibts nicht.

…in einem perfekten Markt. Ist der Markt nicht perfekt, etwa
durch Informationsgefälle, Trägheit der Teilnehmer, oder bei
Tagesgeld ganz wichtig: Werbeaktionen, dann doch. :smile:

Klar, unbestritten. Aber die sind dann so ausgestaltet, daß
sie als solche erkennbar sind. Wenn jemand dauerhaft einen
Zinssatz zahlt, der erheblich über dem Markt liegt, dann hat
das seine Gründe. In der Regel den, daß der Schuldner anders
nicht billiger an Geld kommt.

Im Prinzip ja. Du meinst damit Kapitalmarktzinsen, die Schranken bzw. Anpassungssdruck für den Privatanlegermarktzins bewirken.

Im Privatanlegermarkt selbst gibt es ja „den Markt“ ja nur in gewissem Umfang. Wenn eine Sparkasse ein Tagesgeldkonto mit 1,75% offeriert und eine andere eines mit 2,5% Verzinsung, dann führt diese eklatante und recht sicher nicht risikobedingte Zinsdifferenz nicht von heute auf morgen zu einer vollständigen Verlagerung des Kundenstamms. Es können also Angebote gleichen Risikos und unterschiedlichen Zinses koexistieren. D.h. es ist für den Privatanleger durchaus „mehr Zins ohne mehr Risiko“ möglich. In welcher Situation es so ist, dass mehr Zins tatsächlich nur noch durch mehr Risiko zu erkaufen ist, ist für ihn schwer zu erkennen, da der Zins ja nicht den direkten Rückschluss erlaubt. Im Gegensatz zum Kapitalmarkt ist der Risikobezug des Zinssatzes durch den imperfekten Markt praktisch stark „verschwommen“. Das meinte ich.

Grüße,
Sebastian

Hi,

ich kann mich dir hier anschließen. Ist ja jetzt auch ein ausführlicheres Psoting gewesen :smile:

Das ist aber ganz schön schwarz-weiss :wink:. Marketing durch
Werbung funktioniert doch im Allgemeinen ganz gut. Nur anders
als von dir beschrieben.

Ich habe eher auf die Unterstellung (sei sie auch nur von mir gefühlt gewesen) reagiert, dass man automatisch etwas kauft, was man in der WErbung sieht, und sich ja gar nicht wehren kann. Natürlich kenne ich Waren auch / im Wesentlichen / oft / meistens …, weil ich sie aus der Werbung kenne. Aber ich bin nicht total abhängig davon. Ich habe meinen eigenen Geschmack (Gala Kaffee werde ich nciht mehr kaufen, weil er mir nicht schmeckt, so schick die werbung auch ist … ähnlich mit Almighurt), meine eigenen Bedürfnisse (mir fehlen vor allem das Geld, aber auch der Bedarf nach einem Auto, selbst mit genügend Geld würde ich mir keines kaufen, weil die laufenden Kosten für ein eAuto höher sind als meine an Bus-, Bahn- und Taxikosten) - da geht so eine Werbung ziemlich an mir vorbei. Ich finde die spot teilweise unterhaltam, teilweise nicht, und gut ist. Mir ist natürlich bewußt, dass ich das Produkt trotzdem kenne, und einem Produkt misstrauen (im allerweitesten Sinne) würde, das mir nicht bekannt ist, egal, wie gut es ist.
Vielleicht reagiere ich ja an der Stelle so heftig, weil ich jedes Schuljahr mit meinen Schülern das thema WErbung behandeln muss (im Englischunterricht), und die sind alle der Meinung, dass wir gar keine Werbung brauchen, gutes spricht sich rum, und sie kaufen eh nur was sie kennen (sic!!) und wwas ihnen schmeckt / gefällt, Werbung sollte, wenn sie überhaupt existiert, nur neutrale informationen über Menge und Preis enthalten (wenn man ihnen dann aber die Flyer der Supermärkte anbieten, verziehen sie das Gesicht)

Im weiteren sprichst du mir aus der Seele. Ich fände es halt schön, wenn Otto Normalverbraucher sich der grenzen seiner Kenntnisse bewußt wäre ud innerhalb derer handelt. Zu einem faulen Kredit gehören ja imer zwei - jemand der ihn haben will und einer der ihn hergibt. Unfair finde ich auch immer dieses Geschrei „Die Bank hat mich beschisssen!“ Es gibt für mich in der Situation viele verschiedene Schuldige.
ich mache auch be weitem nicht alles richtig, und irre mich lieber auf der sicheren SEite. Dadurch werden sicher keine Probleme verursacht. Außer, dass ich keine Eigentumswohnung habe … aber das ist auch nur mein Problem, und ob es ein Problem ist … nun ja.
Sorry dass das jetzt n bisschen konfus war :smile:

Die Franzi

AN ALLE BESSERWISSER, IM NACHHINEIN SIND ALLE IMMER SCHLAUER!! KÖNNT IHR EUCH VIELLEICHT EINFACH DER FRAGE ANNEHMEN, OHNE DIESE PRIMATEN-KOMMENTARE??? ich bin ebenfalls betroffen, mit genau 20.000.-€ meine gesamten Ersparnisse.

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