Tagesmutter

Ciao bin gelernte Kinderpflegerin möchte gerne als Tagesmutter arbeiten.Habe aber schon einige neg.Infos bekommen was die Bezahlung betrifft denn ich habe keine eigenen Kinder und wollte von dem Geld leben was aber leider so nicht möglich ist Schade…wer hat eine geeignete Idee wie man mit ähnlichen Tätigkeiten seinen Lebensunterhalt verdienen kann? Würde mich freuen…
Gruß Filo

Hallo,
wenn Du als Tagesmutter arbeiten willst, kannst Du Dich ja mal beim Jugendamt melden. Die vermitteln, soweit ich weiss, Tagesmütter. Ab und zu schaut dann das Jugendamt bei Dir vorbei und prüft, ob es den Kleinen auch gut bei Dir geht.
Dort erfährst Du wohl auch alles Wissenswerte in Sachen Bezahlung und Betreuung.

Gruss
Sina

Hallo,

wenn Du als Tagesmutter arbeiten willst, kannst Du Dich ja mal
beim Jugendamt melden. Die vermitteln, soweit ich weiss,
Tagesmütter. Ab und zu schaut dann das Jugendamt bei Dir
vorbei und prüft, ob es den Kleinen auch gut bei Dir geht.

Naja, das ist aber nicht überall so!

Dort erfährst Du wohl auch alles Wissenswerte in Sachen
Bezahlung und Betreuung.

Sie hat schon Recht! Leben kann sie von den paar Euros nicht! Das ist allenfalls ein zusätzliches Taschengeld!

Gruss
Renate

hi filo,
ich bin alleinerziehende mami,
damals gabs nur 10 monate erziehungsurlaub. ich hatte mich wegen ner tagesmutter ans jugendamt gewandt. was einem da angeboten wurde war unterste kanone. das konnte ich mir nicht leisten. die damen haben nur kohle gemacht. die kiddies lagen in windeln auf dem kalten boden und …ich kanns nicht beschreiben. ich hab mir dann privat ne liebe mutti gesucht. ne art oma. das hat toll geklappt.
ich hoffe du prostituierst dich nicht fürs jugendamt.
anders kann mans nicht nennen.
alles liebe
anteff

Hallo Filo!

Meine beiden Söhne waren respektive 2 Jahre/3 Jahre bei Tagesmüttern vom 11. bzw. 2. Lebensmonat an. In beiden Fällen waren dies Mütter mit eigenen Kindern, die die 5 DM/Stunde (52 Wochen im Jahr), welche wir vereinbart hatten, als zusätzliches Geld „einnahmen“, dafür aus meiner Sicht allerdings mehr geleistet haben, als ich ihnen je hätte zahlen können, denn schließlich ging es um meine Kinder.

Bei meiner Suche nach Tagesmüttern sind mir jedes Mal eine Reihe von verschiedenen Arten von Tagesmüttern untergekommen, auch solche, die meinten (Verheiratet mit einem leitenden Angestellten eines Krankenhauses), sie müssten doch wenigstens so viel bekommen wie eine Raumpflegerin, immerhin sei dieser Job verantwortungsvoller.

Verantwortungsvoller ohne Zweifel. Aber Tagesmutter ist eigentlich kein Job, um davon leben zu können, sondern eine Form, sich etwas hinzuzuverdienen, wenn man eigentlich nicht im landläufigen Sinne „arbeiten“ gehen kann. Für Frauen, die zu Hause bleiben wollen/müssen und KInder so sehr lieben, dass sie zu den eigenen noch fremde aufnehmen können, auf der einen Seite und für Frauen, die ihre Kinder gut aufgehoben wissen wollen/müssen, dafür aber nicht ein „richtiges Gehalt“ aufbringen können, auf der anderen Seite.

Wie gesagt, ich selbst als „Arbeitgeberin“ finde 5 DM/Stunde (auch wenn das mehr ist als damals das Jugendamt für eine Tagesmutter veranschlagt hat (500 DM/Monat bei einer Betreuungszeit von bis zu 10 Std. täglich, 5 Tage die Woche) für die Arbeit auch zu wenig, aber mehr war einfach nicht drin. Ich habe versucht, das ein bißchen abzumildern, indem ich den Schnitt der betreuten Stunden tatsächlich 52 Wochen im Jahr gezahlt habe, obwohl die Kinder in den Ferien natürlich gar nicht zur Tagesmutter gingen. Auf diese Weise konnten die Mütter mit dem Geld rechnen, es war nicht „variabel“.

Aber um auf dich zurückzukommen. Ich denke, man kann schon davon leben. Wenn du als Kinderpflegerin 4-5 Kinder unterschiedlichen Alters aufnimmst und so glaube ich zumindest, für jedes Kind einen bestimmten Betrag steuerfrei ausgezahlt bekommst.

So eine Tagesmutter habe ich auch mal „besichtigt“. Sie hatte allerdings 7 oder 8 Kinder, was ich zu viel fand und auch zu viele zu kleine dabei. Ihr eigener Sohn (damals ca. 3) war damit völlig überfordert. Und die Etagenwohnung, in der das ganze stattfand, war mir dafür auch nicht ausreichend groß. Aber die Frau hat bei im Schnitt 500 DM pro Kind mehr als ihr Mann verdient.

Also wenn ich du wäre, würde ich mal meine Wohnung in Augenschein nehmen, eine Kosten/Nutzen-Rechnung oder wie das heißt aufmachenauch Rente, Sozialversicherung, Haftpflicht nicht vergessen), die Marktüblichen Preise sondieren (die Preise des Jugendamtes gelten auf dem freien Markt i.a. nicht) (und dann schauen…
Gruß
Susanne

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