Liebe/-r Experte/-in,
ich besitze einen Heizölerdtank der ca 30 Jahre alt ist.
Vermutlich ist der Flansch am Domdeckel bald durchgerostet und der Tank damit nicht mehr zu betreiben. Leider wurde der Tank nicht ganz sachgerecht eingebaut und liegt sehr nahe an den Fundamenten der Garage und in großer Tiefe. Ich habe die Sorge das beim Ausgraben die Fundamente und damit das Gebäude zerstört wird. Ich wollte mich informieren ob man den Tank innen so reinigen kann das man ihn danach zb. mit Beton oder Kies ausgiessen kann. Da er Doppelwandig ist könnte ich auch Löcher in die Aussenhülle brennen (bin Heizungsbauer)um so den Zwischenraum ebenfalls zu verfüllen. besteht diese Möglichkeit oder gibts da Probleme mit der Wasserbehörde ?
mfG M. Schulz
Hallo Hr. Schulz, ich habe jetzt schon zweimal versucht umfassend zu antworten. Leider klappt das irgendwie nicht. Ihre Fragen beantworte ich gerne telefonisch unter 09741-910325 oder 0176-19103001
mfg Michael Günther
Vermutlich ist der Flansch am Domdeckel bald durchgerostet und der Tank damit nicht mehr zu betreiben.
1.) Der Domdeckel kann auch separat erneuert werden. Bei Schäden am Domhals könnte evtl. geschweißt werden. Um den Tank selbst anschliessend sicher zu machen (auch um Ihn innen vor Korrosion zu schützen) kann eine Innenhülle eingebaut werden.
innen so reinigen kann das man ihn danach zb. mit Beton oder Kies ausgiessen kann. Da er Doppelwandig ist könnte ich auch Löcher in die Aussenhülle brennen (bin Heizungsbauer)um so den Zwischenraum ebenfalls zu verfüllen. besteht diese Möglichkeit
oder gibts da Probleme mit der Wasserbehörde ?
2.) Zur Stilllegung des Tankes ist es nicht erforderlich, dass dieser ausgegraben wird. Der Tank muss ordnungsgemäß gereinigt werden. Dann wir der Doppelmantel angebohrt und die Leckanzeigeflüssigkeit abgesaugt. Der Zwischenraum ist nicht dick genug um diesen zu verfüllen. Der Abstand beträgt nur 1-2mm. z.B ein 10.000 Ltr. Tank hat ca. 100 Ltr. Leckflüssigkeit im Doppelmantel.
Die Füll- und Entnahmeleitung müssen blindgeschlossen werden. Der Grenzwertgeber muss ausgebaut werden.
Danach muss eine Abnahme durch einen Sachverständigen erfolgen, der diese Stilllegung dann auch an die Wasserbehörde weitermeldet.
Wenn der Tank nicht im befahrbaren Bereich liegt, darf er so im Erdreich verbleiben. Dann tragen Sie jedoch - nach baurecht - das Risiko für einen nicht gesicherten,unterirdischen Hohlraum. Besser ist es die Tankanlage zu verfüllen. In der Regel wird dies mit Steinmehl und einem Silofahrzeug durchgeführt. Durch das Einblasen wird sichergestellt, das der Tank restlos verfüllt wird. Beim Auffüllen mit Sand, per Hand wird der Tank im hinteren Bereich sicherlich nicht genügend gefüllt.
Am besten wenden Sie sich an eine Tankschutz-Fachbetrieb nach WHG §19.
Hallo,
das klingt alles sehr gut und sollte von der Praxis
möglich sein. Löcher brennen, so die Innenwand intakt
ist, halte ich für nicht so sinnvoll.
Der TÜV, der den Tank alle 5 Jahre abnimmt, sollte mit
dem Behördenkram vertraut sein - einfach mal fragen !
Viel Erfolg
Liebe/-r Experte/-in,
ich besitze einen Heizölerdtank der ca 30 Jahre alt
ist.
Vermutlich ist der Flansch am Domdeckel bald
durchgerostet und
der Tank damit nicht mehr zu betreiben. Leider wurde
der Tank
nicht ganz sachgerecht eingebaut und liegt sehr nahe an
den
Fundamenten der Garage und in großer Tiefe. Ich habe
die Sorge
das beim Ausgraben die Fundamente und damit das Gebäude
zerstört wird. Ich wollte mich informieren ob man den
Tank
innen so reinigen kann das man ihn danach zb. mit Beton
oder
Kies ausgiessen kann. Da er Doppelwandig ist könnte ich
auch
Löcher in die Aussenhülle brennen (bin Heizungsbauer)um
so den
Zwischenraum ebenfalls zu verfüllen. besteht diese
Möglichkeit
oder gibts da Probleme mit der Wasserbehörde ?
mfG M. Schulz