Hallo,
an der Tankstelle meines Vertrauens werde ich ständig gefragt, ob ich den Bon brauche (oder alternativ bei Kartenzahlung: „Ihnen reicht der Zahlungsbeleg?“).
Dient dies nur der Verkürzung des Bezahlvorgangs? Oder erspart sich die Tanke damit die Umsatzsteuer, weil sie mir den Sprit schwarz verkauft?
Hi,
Sprit schwarz verkaufen stell ich mir sehr schwierig vor.
Die Tanke kriegt auf den Tropfen genau Rechnungen über alles was in den Tank reingeht. Wenn sie am Ende vom Jahr beim Finanzamt angeben daß sie mehr eingekauft haben als verkauft wird das wohl leicht Verdacht erregen.
(Auf den Standpunkt das da wohl was ausgelaufen ist sollte man sich nicht stellen wenn man seine Tanke noch weiterbetreiben will )
Bei Gummibärchen und Kondomen würd’s theoretisch gehen.
Bei Gummibärchen und Kondomen würd’s theoretisch gehen.
Genau, Eigenbedarf. Nach einem Jahr 500 Packungen Gummibärchen und 2500 Kondome…
Die vom Finanzamt sind ja nicht blöd. Da müsstest du schon die Quittung vom Einkauf verschwinden lassen und deine Buchhaltung sauber frisieren. Selbst dann ist es nicht sicher, ob sie es nicht merken würden. Schliesslich muss man sich ja auch über Wasser halten können, mit dem Verkauf.
Oder erspart sich die Tanke damit die Umsatzsteuer, weil sie
mir den Sprit schwarz verkauft?
Japp, insbesondere wenn Du mit Karte gezahlt hast, geht das voll gut mit dem Schwarzgeld. Das bucht der böse Tankwart dann nämlich als Spende. Und behauptet parallel dazu, das Benzin sei verdunstet.
ich denke, es dient der Müllvermeidung. Wenn der Tankwart für jeden einen Bon ausdruckt und 40 % ihn nicht mitnimmt, muss er ständig Bons einsammeln und wegwerfen oder die Tanke sieht aus wie ein Sauhaufen.
Mal im Ernst: Wer braucht diese Tank-Bons denn schon, wenn er den Sprit ganz privat kauft?