Moin,
Das Musikprogramm sollte mit 2/4-Takten (Samba) und 3/4-Takten
(Walzer) zurechtkommen. Hat jemand Erfahrungen gemacht?
die bpm-Funktionen von Software wie „Virtual DJ“ oder „Traktor“ (die beide in dem anderen Antwortposting bereits genannt wurden und für die es jeweils Hardwarekonsolen gibt) dürften für Deine Zwecke ausreichen, denn, wie ich vermute, wirst Du eher selten in die Verlegenheit kommen, von einem Samba zu einm Walzer überblenden zu müssen, stimmts? Mit anderen Worten: genauso, wie Tanzunterricht nach verschiedenen Musik- bzw. Tanzgenres geordnet (die Genres voneinander abgrenzend) verläuft, brauchst Du bzw. das Musikprogramm im Grunde immer nur Musikstücke der gleichen Taktart miteinander zu vergleichen. Einen Walzer mit 120 bpm wirst Du also z. B. in einen Walzer mit 110 bpm überblenden wollen, nicht aber in Samba- oder Salsastücke. Das Problem einer Takterkennung (z. B. 3/4, 2/4 oder 4/4) stellt sich also erstmal gar nicht. Welchem Programm man nun den Vorzug gibt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Einfacher zu bedienen ist sicherlich „Virtual DJ“.
Was für einen PC brauche ich? Wie viel Arbeitsspeicher und
Prozessorleistung wäre empfehlenswert? Ausgänge?
Ein moderner Laptop (z. B. ein Sony Vaio VPC-EB1M1E) dürfte ausreichen, Arbeitsspeicher von 4 GB, Betriebssystem Win 7, Prozessorleistung: alles ab Intel Core 2 Duo ab 2 GHz reicht völlig aus, damit bist Du auf der sicheren Seite. Ich hab Ähnliches, allerdings ohne externe Hardware schon mit einem Pentium IV hinbekommen und das ist fast 7 Jahre her.
Ich brauche so ein großes Rack, bisher konnte ich das
nirgendwo finden. Hat jemand Ideen?
Dann brauche ich natürlich CD-Player, die sich mit dem
Controller steuern lassen.
Es ist die Frage, ob Du wirklich noch CD-Player brauchst. Warum ripst Du die Musik nicht auf eine Festplatte?
Für ganz wesentlich erachte ich in einem Raum, in dem laut Musik gehört und getanzt wird, die Sicherung des Equipments gegen Erschütterungen. Sobald rotierende (!) Festplatten im Spiel sind, sei erwähnt, daß diese eine nur sehr begrenzte Toleranz gegenüber Vibrationen und Erschütterungen haben. Und ein (ach ja, das Rack soll ja auch noch mobil sein, da mit Rollen ausgestattet = weitere Quelle von Erschütterungen!) Rack ist prädestiniert dafür, Schwingungen von Musik aufzunehmen und in Vibrationen (des Metalles, Holzes etc.) umzusetzen. Von möglichen „Ausrutschern“ beim Tanzen, wobei vielleicht mal auf einer Party ein schon leicht alkoholisierter Tänzer aus Versehen das Musik-Rack rammt, ganz abgesehen. Wäre doch zu dumm, wenn dann schlagartig gar keine Musik mehr da wäre (weil: Festplatte kaputt)…
Wenn Du diesbezüglich auf „Nummer sicher“ gehen willst, solltest Du den Laptop mit einer sogenannten „Solid-State-Disk“ („SSD“) ausstatten (eine interne SSD nur fürs System nebst installierter Software), das Abspeichern findet hier nämlich nicht auf rotierenden Scheiben, sondern auf Flash-Memory statt, diese sind unempfindlich gegen Erschütterungen. Außerdem empfehle ich ein Bundle externer SSDs entsprechender Größe, auf denen Du die Musik abspeicherst. Zusätzliche Sicherheitskopien (sog. „Images“) beider Einheiten (interner und externer Speicher) kannst Du natürlich auf normalen HDDs ablegen und diese an sicherem Ort „bunkern“.
Beste Grüße,
Uwe