Tanzschul-Musiktechnik

Hallo liebe Wissenden,

mein Tanzsportverein will sich technisch aufrüsten, eine neue Beschallungsanlage soll her.
Ich kenne mich mit den ganzen Geräten nur wenig aus, allerdings noch am meisten im Vorstand, und wurde nun mit der Planung und Beschaffung betraut.

Meine Vorstellungen:
Ein größerer „Wagen“ mit Rändern (bis etwa Bauch-/Brusthöhe), abschließbar, quasi als Workstation. Darin enthalten: Laptop mit entsprechender Software, 2 CD-Player, eine Steuereinheit dafür (ich meine sowas: http://www.quickaudio.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_i…), Mischpult, Verstärkereinheit (und im Moment unbedeutender Kleinkrams wie Mikros…).

Meine Probleme:
Ich brauche ein Musikprogramm, dass ich über den Rechner steuern kann, aber auch über so einen Controller, wie oben dargestellt.
Das Musikprogramm sollte mit 2/4-Takten (Samba) und 3/4-Takten (Walzer) zurechtkommen. Hat jemand Erfahrungen gemacht?
Was für einen PC brauche ich? Wie viel Arbeitsspeicher und Prozessorleistung wäre empfehlenswert? Ausgänge?
Ich brauche so ein großes Rack, bisher konnte ich das nirgendwo finden. Hat jemand Ideen?
Dann brauche ich natürlich CD-Player, die sich mit dem Controller steuern lassen.
Mischpult ist unkompliziert, das könnte ich sogar selbst schaffen, ebenso Poweramp.

Ich weiß, ziemlich viel, was ich wissen möchte, aber vielleicht ist ja jemand so lieb und hilft mir. :smile:

Viele Grüße,
der tanzende Kyan

Meine Vorstellungen:
Ein größerer „Wagen“ mit Rändern (bis etwa Bauch-/Brusthöhe),
abschließbar, quasi als Workstation. Darin enthalten: Laptop
mit entsprechender Software, 2 CD-Player, eine Steuereinheit
dafür (ich meine sowas:
http://www.quickaudio.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_i…),
Mischpult, Verstärkereinheit (und im Moment unbedeutender
Kleinkrams wie Mikros…).

Meine Probleme:
Ich brauche ein Musikprogramm, dass ich über den Rechner
steuern kann, aber auch über so einen Controller, wie oben
dargestellt.

Hallo,

dein Link weist auf einen Doppel-CD-Player.
Ich weiß nicht ob es einen Doppel-CD-Player als Hard+Software gleichzeitig gibt.Professionelle DJ-Decks kann man über Hard+Software steuern,kosten aber!
Normalerweise reicht Dir ein Laptop+DJ-Software (in deinem Fall BPM-Studio,Virtual DJ,…etc…sprich 2 Decks)mit mp3s etc... ODER die Hardware Lösung als Doppel-CD-Player mit CDs.

Ich brauche so ein großes Rack, bisher konnte ich das
nirgendwo finden. Hat jemand Ideen?

Such mal nach Rollcase/Rack o.ä…So etwas gibt es bestimmt,mir fällt aber der genaue Name nicht ein.

Dann brauche ich natürlich CD-Player, die sich mit dem
Controller steuern lassen.

Doppel-CD-Player haben eine extrige Steuereinheit.Und was verstehst Du unter Controller.

Tanzclub-CD rein und tanzen,oder was willst Du da großartig mit Controllern steuern?

Jedes in etwa aktuelle Notebook dürfte dafür reichen.

Gruß,Jak

Moin,

Das Musikprogramm sollte mit 2/4-Takten (Samba) und 3/4-Takten
(Walzer) zurechtkommen. Hat jemand Erfahrungen gemacht?

die bpm-Funktionen von Software wie „Virtual DJ“ oder „Traktor“ (die beide in dem anderen Antwortposting bereits genannt wurden und für die es jeweils Hardwarekonsolen gibt) dürften für Deine Zwecke ausreichen, denn, wie ich vermute, wirst Du eher selten in die Verlegenheit kommen, von einem Samba zu einm Walzer überblenden zu müssen, stimmts? Mit anderen Worten: genauso, wie Tanzunterricht nach verschiedenen Musik- bzw. Tanzgenres geordnet (die Genres voneinander abgrenzend) verläuft, brauchst Du bzw. das Musikprogramm im Grunde immer nur Musikstücke der gleichen Taktart miteinander zu vergleichen. Einen Walzer mit 120 bpm wirst Du also z. B. in einen Walzer mit 110 bpm überblenden wollen, nicht aber in Samba- oder Salsastücke. Das Problem einer Takterkennung (z. B. 3/4, 2/4 oder 4/4) stellt sich also erstmal gar nicht. Welchem Programm man nun den Vorzug gibt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Einfacher zu bedienen ist sicherlich „Virtual DJ“.

Was für einen PC brauche ich? Wie viel Arbeitsspeicher und
Prozessorleistung wäre empfehlenswert? Ausgänge?

Ein moderner Laptop (z. B. ein Sony Vaio VPC-EB1M1E) dürfte ausreichen, Arbeitsspeicher von 4 GB, Betriebssystem Win 7, Prozessorleistung: alles ab Intel Core 2 Duo ab 2 GHz reicht völlig aus, damit bist Du auf der sicheren Seite. Ich hab Ähnliches, allerdings ohne externe Hardware schon mit einem Pentium IV hinbekommen und das ist fast 7 Jahre her.

Ich brauche so ein großes Rack, bisher konnte ich das
nirgendwo finden. Hat jemand Ideen?
Dann brauche ich natürlich CD-Player, die sich mit dem
Controller steuern lassen.

Es ist die Frage, ob Du wirklich noch CD-Player brauchst. Warum ripst Du die Musik nicht auf eine Festplatte?

Für ganz wesentlich erachte ich in einem Raum, in dem laut Musik gehört und getanzt wird, die Sicherung des Equipments gegen Erschütterungen. Sobald rotierende (!) Festplatten im Spiel sind, sei erwähnt, daß diese eine nur sehr begrenzte Toleranz gegenüber Vibrationen und Erschütterungen haben. Und ein (ach ja, das Rack soll ja auch noch mobil sein, da mit Rollen ausgestattet = weitere Quelle von Erschütterungen!) Rack ist prädestiniert dafür, Schwingungen von Musik aufzunehmen und in Vibrationen (des Metalles, Holzes etc.) umzusetzen. Von möglichen „Ausrutschern“ beim Tanzen, wobei vielleicht mal auf einer Party ein schon leicht alkoholisierter Tänzer aus Versehen das Musik-Rack rammt, ganz abgesehen. Wäre doch zu dumm, wenn dann schlagartig gar keine Musik mehr da wäre (weil: Festplatte kaputt)…

Wenn Du diesbezüglich auf „Nummer sicher“ gehen willst, solltest Du den Laptop mit einer sogenannten „Solid-State-Disk“ („SSD“) ausstatten (eine interne SSD nur fürs System nebst installierter Software), das Abspeichern findet hier nämlich nicht auf rotierenden Scheiben, sondern auf Flash-Memory statt, diese sind unempfindlich gegen Erschütterungen. Außerdem empfehle ich ein Bundle externer SSDs entsprechender Größe, auf denen Du die Musik abspeicherst. Zusätzliche Sicherheitskopien (sog. „Images“) beider Einheiten (interner und externer Speicher) kannst Du natürlich auf normalen HDDs ablegen und diese an sicherem Ort „bunkern“.

Beste Grüße,
Uwe

Neben einem Sternchen * ein WOW und DANKE! :smile: Daran hatte ich bisher gar nicht gedacht! :smile:

Für ganz wesentlich erachte ich in einem Raum, in dem laut
Musik gehört und getanzt wird, die Sicherung des Equipments
gegen Erschütterungen. Sobald rotierende (!) Festplatten im
Spiel sind, sei erwähnt, daß diese eine nur sehr begrenzte
Toleranz gegenüber Vibrationen und Erschütterungen haben. Und
ein (ach ja, das Rack soll ja auch noch mobil sein, da mit
Rollen ausgestattet = weitere Quelle von Erschütterungen!)
Rack ist prädestiniert dafür, Schwingungen von Musik
aufzunehmen und in Vibrationen (des Metalles, Holzes etc.)
umzusetzen. Von möglichen „Ausrutschern“ beim Tanzen, wobei
vielleicht mal auf einer Party ein schon leicht
alkoholisierter Tänzer aus Versehen das Musik-Rack rammt, ganz
abgesehen. Wäre doch zu dumm, wenn dann schlagartig gar keine
Musik mehr da wäre (weil: Festplatte kaputt)…

Wenn Du diesbezüglich auf „Nummer sicher“ gehen willst,
solltest Du den Laptop mit einer sogenannten
„Solid-State-Disk“ („SSD“) ausstatten (eine interne SSD nur
fürs System nebst installierter Software), das Abspeichern
findet hier nämlich nicht auf rotierenden Scheiben, sondern
auf Flash-Memory statt, diese sind unempfindlich gegen
Erschütterungen. Außerdem empfehle ich ein Bundle externer
SSDs entsprechender Größe, auf denen Du die Musik
abspeicherst. Zusätzliche Sicherheitskopien (sog. „Images“)
beider Einheiten (interner und externer Speicher) kannst Du
natürlich auf normalen HDDs ablegen und diese an sicherem Ort
„bunkern“.

Stimme ich vollkommen zu. Als Alternative zu (teuren) SSDs oder wenn es doch mal klassiches Vinyl (Plattenspieler) sein sollte, kann man auch Sand nehmen. Eine Kiste voller Sand, und das Equipment dann auf eine Steinplatte in den Sand. Das entkoppelt recht gut. Alternativ kann man einen Suspensor-DJ-Tisch kaufen.

Ansonsten finde ich die SSD-Variante besser, auch wenn ich denen im Langzeitbetrieb noch nicht so ganz traue…