Hallo!
Gibt es einen Trick, wie man Tapetenreste, die sich schwer entfernen lassen, problemlos runter kriegt?
Hallo!
Gibt es einen Trick, wie man Tapetenreste, die sich schwer entfernen lassen, problemlos runter kriegt?
Hallo Sabine,
Spüli oder speziellen Tapetenablöser in eine Sprühflasche und dann immer satt drauf. Ist die Oberfläche zu dicht und wasserabweisend mit einer Nadelwalze oder Nadelkratzer nachhelfen, damit die Lösung auch wirklich den Kleister erreicht. Gut einwirken lassen, ggf. ein weiteres Mal einsprühen und dann mit einem breiten flachen Spachtel anfangen möglichst große Stücke abzuschieben.
Gruß vom Wiz, der die Sache gerade an einigen hundert m² hinter sich gebracht hat.
Hallo!
Gibt es einen Trick, wie man Tapetenreste, die sich schwer
entfernen lassen, problemlos runter kriegt?
Moin!
Spüli oder speziellen Tapetenablöser in eine Sprühflasche und
dann immer satt drauf.
Bitte keine Sprühflasche verwenden, bei der man mit jeder Hebelbetätigung einen Strahl herauspumpt. Wesentlich besser sind Pumpsprühkannen geeignet. Die füllt man und danach werden sie mit der eingebauten Pumpe unter Druck gesetzt. Gibt’s eigentlich in jedem Baumarkt und im Gartencenter. Bei den anderen Sprühflaschen ermüdet doch recht schnell der Arm (und man bekommt Unterarme wie Popeye).
Ist die Oberfläche zu dicht und wasserabweisend mit einer Nadelwalze
oder Nadelkratzer nachhelfen, damit die Lösung auch wirklich den
Kleister erreicht.
Ist nach meiner Erfahrung nicht unbedingt notwendig. Selbst wasserabweisende Tapeten nehmen Spüliwasser auf, wenn man ihnen genug Zeit läßt. Einsprühen, 10 Minuten einwirken lassen, nochmal einsprühen (insgesamt ruhig öfter) und dann…
Gut einwirken lassen, ggf. ein weiteres Mal
einsprühen und dann mit einem breiten flachen Spachtel
anfangen möglichst große Stücke abzuschieben.
Wenn es schon mit einem Spachtel sein muß, dann bitte vorsichtig. Nicht in den Putz hacken, sonst darf man die beschädigten Stellen im Putz nachher erstmal zuspachteln, bevor neu tapeziert werden kann.
Ich habe zumeist so gut und lange eingeweicht, daß sich die Tapete ganz ohne Werkzeug abziehen ließ. Wer dabei ganz sachte und mit etwas Gefühl zieht, holt ganze Bahnen von der Wand.
Gänzlich abzuraten von scharfkantigen Werkzeugen ist, wenn der Untergrund kein Putz, sondern beispielsweise Rigips ist. Dort läßt sich die Tapete kaum beschädigungsfrei ablösen. Eine Stachelwalze verbietet sich auch von selbst. Hier hilft nur einweichen, einweichen, einweichen und viel Geduld. Und trotzdem wird die Pappschicht vom Rigips dabei beschädigt.
Interessant deshalb auch die Vorbehandlung der Wand vorm Neutapezieren. Tapetenwechselgrund ist eine feine Sache, wenn man irgendwann nochmal neu tapezieren möchte. Billigste Grundierung ist ein Eimer billigster Wandfarbe. Die hat ganz nebenbei den Vorteil, daß ein gleichmäßig heller Untergrund geschaffen wird, der für helle Vliestapeten sehr ratsam ist.
Munter bleiben… TRICHTEX