unsere 10jährige Tochter bekommt 8 € Taschengeld im Monat. Nun hat mir eine Mutter erzählt, deren Tochter so alt wie unsere ist, dass sie den selben Betrag ihr gibt, sie aber die Tochter davon Geburtstagsgeschenke und Schulmaterial kaufen läßt.
Ich war da bisher großzügiger, und habe ihr das Geld zum Ausgeben nach Gutdünken gelassen.
Wie macht ihr das? Taschengeld, als erzieherische Maßnahme um den Umgang mit Geld zu lernen, oder Taschengeld, um von seinen Geldgebern unabhängig zu sein.
Wie macht ihr das? Taschengeld, als erzieherische Maßnahme um
den Umgang mit Geld zu lernen, oder Taschengeld, um von seinen
Geldgebern unabhängig zu sein.
über Beträge kann und will ich nichts sagen, weil meine beiden erst 3 und 5 sind, aber der Sinn von Taschengeld ist m.E. das Lernen mit einer bestimmten Menge Geld umzugehen. Wenn es weg ist, muß entweder gewartet werden, bis neues da ist oder es muß durch Arbeit oder Anpumpen (nicht mich(!), sondern ev. Oma, Tante, Opa, Onkel …) von anderen mehr Geld beschafft werden.
So war es bei uns und ich glaube, es war auch gut so.
Hallo, Claudia,
Ich habe einen 18jährigen Er hat bis zum 12. Lebensjahr in etwa immer soviel Mark bekommen, wie er alt war, mußte darüber keine Rechenschaft ablegen und auch nichts kaufen, was zum Lebensbedarf gehörte. Danach hat er etwas mehr gekriegt, weil er da dann schon ein wenig spezielle Wünsche hatte, aber dafür mußte er dann auch dazu beitragen, wenn es denn bestimmte Klamotten oder so sein sollten.
Jetzt hat er € 30 pro Monat von uns plus € 10 von den Großeltern plus die Grundgebühr und den Mindestverbrauch für sein Mobilphone. Klamotten und Schulbedarf geht zu unseren Lasten, bei Sonderwünschen hat er seinen Beitrag zu leisten.
Schau mal hier: http://www.wiesonur.de/taschengeld.htm
Grüße
Eckard.
unsere 10jährige Tochter bekommt 8 € Taschengeld im Monat. Nun
hat mir eine Mutter erzählt, deren Tochter so alt wie unsere
ist, dass sie den selben Betrag ihr gibt, sie aber die Tochter
davon Geburtstagsgeschenke und Schulmaterial kaufen läßt.
Ich war da bisher großzügiger, und habe ihr das Geld zum
Ausgeben nach Gutdünken gelassen.
Wie macht ihr das? Taschengeld, als erzieherische Maßnahme um
den Umgang mit Geld zu lernen, oder Taschengeld, um von seinen
Geldgebern unabhängig zu sein.
Ich musste Geburtstagsgeschenke vom Taschengeld kaufen, meine Schulsachen kamen von den Eltern.
Aufteilungsrichtlinie war grob:
Lebensnotwendiges: Eltern
Schönes/Luxus/Wünsche: ich
Wenn ich Mist gebaut habe/hätte, ist/wäre es vom Taschengeld abgegangen
mein sohn ist auch 10 und bekommt 2 euro die woche.
allen kram den er braucht, auch geburtstagsgeschenke (die liegen meist so zwischen 5 und 8 euro) bezahle ich. hat er allerdings einen besonders guten freund, dem er was extra schenken will, dass nicht in den etat passt, dann muss er drauf legen.
ob das richtig ist oder nicht…das ist sicher ansichtssache, aber ich komm gut klar damit und er auch und das ist mir persönlich das wichtigste.
Taschengeld sollte Taschengeld sein, wir haben ja auch unser Taschengeld und geben es nicht für toilettenpapier oder Duschgel aus, dafür ist die haushaltskasse da.
Mein Kind (11) bekommt etwas mehr Geld, 6 euro die woche, dafür gibt es aber nichts extra. süsses, computerspiele etc.
ich meine auch das taschengeld eben auch beides ist, erzieherischer umgang mit geld um fürs leben lernen zu können.
an deiner stelle würde ich das nach deinem eigenen bauch machen und nicht nach anderen schielen denn du musst es schliesslich für dich mit deiner tochter vertreten wie du es händeln wirst.
denke aber das deine netscheidung ganz richtig ist, schulzeug etc. ist sauteuer, da bleibt ja nichts mehr übrig was zum lernen mit geld bleiben könnte
übrigends ist das selbst bei heimkindern so (das weiss ich aus eigener erfahrung) das taschengeld eben taschengeld ist und nicht wirtschaftsgeld das in den "familien"kram fliesst.
ich selber frage z.b meinen sohn auch nicht was er mit dem geld macht, er muss darüber nicht rechenschaft ablegen (es gibt wohl eine reihe verbotener sachen *grins* aber sonst kann er den wöchentlich ausgezahlten betrag in süsses umsetzen und sich den magen verderben (lehrt auch was) oder es sparen.
sein konto zeigt aber das er emsig sparen kann (das ist ganz schön prall)
und das finde ich auch supi denn es zeigt das er begriffen hat das man auch manchmal auf dinge sparen kann.
lieben gruß von
sonja
unsere 10jährige Tochter bekommt 8 € Taschengeld im Monat. Nun
hat mir eine Mutter erzählt, deren Tochter so alt wie unsere
ist, dass sie den selben Betrag ihr gibt, sie aber die Tochter
davon Geburtstagsgeschenke und Schulmaterial kaufen läßt.
Ich war da bisher großzügiger, und habe ihr das Geld zum
Ausgeben nach Gutdünken gelassen.
Wie macht ihr das? Taschengeld, als erzieherische Maßnahme um
den Umgang mit Geld zu lernen, oder Taschengeld, um von seinen
Geldgebern unabhängig zu sein.
ich persönlich finde auch, dass Taschengeld das Geld des Kindes ist, und damit soll und kann es machen, was es will (solange keine Zigaretten o. ä. davon gekauft werden ). Mein Sohn ist acht, wird jetzt neun Jahre alt, er bekommt 1 € in der Woche. Anfangs hat er sich sinnlose Sachen wie Süßigkeiten bekommen, inzwischen spart er aber fleißig.
Dinge wie Schulmaterialien und Geburtstagsgeschenke muss er nicht bezahlen, das fände ich unfair. Auch Kleidung und andere Dinge des Alltags werden aus der Haushaltskasse bestritten, das ist doch kein Luxus oder so.
Ich richte mich nicht nach dem, was andere Eltern ihren Kindern zahlen. Man findet schließlich immer irgendjemanden, der mehr bekommt oder finanziell besser ausgestattet ist. Selbst als Erwachsener hat ja der Nachbar grundsätzlich immer mehr, als man meint, oder *g*?
Ich bekomme, seit ich 10 bin, regelmäßiges Taschengeld.
Von ca. 10 - 12 Jahren waren es 10 DM monatlich, danach 15 DM, ab 15 waren es 20 DM und ab 16 gab’s dann 30 DM.
Im Vergleich zu anderen ist das nicht sonderlich viel (meine Eltern sind nicht etwa finanziell knapp dran, aber es gab eben nicht mehr Taschengeld).
Für gute Noten gab’s dann jeweils für ne 1 zwei Mark und für ne 2 eine Mark (da ich aber immer sehr gute Noten hatte, nur solche geringen Beiträge )
Schulmaterial hab ich bezahlt bekommen, auch Klamotten.
(Hatte nie einen „Klamotten-Tick“ der Art dass es Markenklamotten sein musste oder dass ich übermäßig viel Klamotten haben wollte die ich eigentlich nicht gebraucht hätte).
Bücher (ich lese sehr viel) habe ich normalerweise gezahlt bekommen; bei zu vielen Büchern hab ich mir auch mal welche selber zahlen müssen.
Da ich so gut wie nie ausgegangen bin (ja, solche Jugendlichen soll’s auch geben meine Eltern haben es nicht etwa verboten, aber ich hatte und habe da nicht viel Interesse daran) hat das Taschengeld immer gut ausgereicht; ich hab höchstens 10 Mark durchschnittlich im Monat „verbraucht“.
Heute (ich mache eine Ausbildung) kriege ich noch Taschengeld bis Ende der Ausbildung (15 € Taschengeld monatlich), was aber mehr ein „Kantinen-und-Fahrtkosten-Zuschuss“ ist.
Klamotten krieg ich teilweise noch bezahlt (da machen wir beim Zahlen meistens Halbe-Halbe).
vielen Dank für all die interessanten Beiträge, die mir sehr geholfen bzw. mich bestätigt haben.
zufällig habe ich noch einen Link bei t-online entdeckt: http://karriere.t-online.de/karr/schu/neui/ar/CP/ar-…
nicht uninteressant, gell?
Da unsere ältesten Kinder nur 18 Monate „auseinander“ waren und es halt schwierig ist, bei so geringem Altersunterschied unterschiedlich Taschengeld zu geben, haben wir folgendes eingeführt:
Es gab damals DM 4,00 monatlich pro Schuljahr. d. h. in der 3. Klasse z. B. DM 12,00.
Das hatte auch zur Folge, dass es eine „Lohnerhöhung“ natürlich nur gab, wenn man versetzt wurde.
Schulbedarf mussten unsere Kinder davon nie bestreiten. Stell dir mal vor, sie hätten kein Geld mehr gehabt, hätten sich aber ein neues Heft kaufen müssen. Das brauchen sie dann halt einfach, egal ob Geld da ist oder nicht. Da müssen dann sowieso die Eltern einspringen. Also dann lieber gleich sagen, die Eltern zahlen.