wenn eine Schulanfängerin Taschengeld bekommt (wieviel haltet Ihr eigentlich für okay?), darf sie es dann nach Gutdünken ausgeben? Was ist mit Auflagen, das Geld für Klassenfahrten zu sparen (im Bekanntenkreis erlebt)? Das sollte man doch aber trennen, oder …?
irgendwer hatte mal als Faustregel 1 Euro pro Lebensjahr pro Monat bei so einer Diskussion angegeben, wenn die Eltern Schulhefte etc. kaufen und auch mal bei besonderen Anlässen das Kino zahlen - dh das wären dann 7 Euro pro Monat. Für kleine Wünsche reicht das und dann kommen ja immer noch Geldgeschenke der Omas etc. dazu. Mit 7 ist man eh noch nicht voll geschäftsfähig, dh größer Anschaffungen müssen von den Eltern genehmigt werden…für ein Eis oder ein paar Aufkleber reichts aber alle male und man kann sich ja auch als Kind was dazu erarbeiten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass das Geld nicht auf der Straße liegt.
Hallo Tranis,
wir haben mit 1 €/Woche angefangen und für jedes Schuljahr 50 € mehr.
Auflagen gibt es theoretisch keine, aber ich erinnere doch schon mal daran, dass manches doch eigentlich gar nicht benötigt wird (noch Süßigkeiten zuhause, Zeitschrift nur wegen dem Billigspielzeug?) und treffe oft auf Einsicht.
Auflagen nur dann wenn die Höhe des Taschengeldes entsprechend ist und bei älteren Kids (also für Handykarte, gewünschte Nintendo-Spiele u.ä., teure Klamotten/Schuhe)
Grüße
Brösel
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meine Geschwister bekommen momentan 0,50 € (7 Jahre) und 1 € (9 Jahre) in der Woche. Sie dürfen das Geld ausgeben, wofür sie möchten, aber sie sparen momentan auch gerne.
Wenn sie innerhalb eines Monats drei Radiergummis in der Schule verlieren, müssen sie dann doch auch einen von ihrem Geld kaufen, damit sie lernen, besser mit den Sachen umzugehen. Aber sonst gibt es keine Auflagen. Taschengeld ist ja dazu da, damit die Kinder lernen, es sich selbst einzuteilen.
Summe, Zeitraum und Auflagen sollten immer vom Alter abhängen. Für Schulanfänger würde ich wöchentliche Zahlung als angemessen betrachten. Ein Monat ist in dem Alter noch schwer zu überblicken. Die Summe hängt sehr von den Einkommens- und Lebensverhältnissen ab, sollte aber natürlich schon so bemessen sein, dass man hiervon tatsächlich auch Dinge kaufen und trotzdem noch etwas sparen kann. Mit € 0,50 tue ich mich da angesichts aktueller Preise einfach schwer. Das reicht ja oft nicht mal mehr für eine Kugel Eis im Sommer. Und wenn dann von den Eltern ständig „nachgelegt“ werden muss, ist der Sinn der Sache natürlich fraglich. Es bringt doch nichts, rein symbolische Beträge zu zahlen, und dann die tatsächlichen kleinen Freizeitaktivitäten und Anschaffungen regelmäßig zusätzlich zu finanzieren. Dann lieber gleich etwas mehr Geld, was sich die Kleinen tatsächlich selbst einteilen müssen, und mit dem sie wirklich die Chance haben Dinge für sich selbst zu priorisieren und abzuwägen. Unter € 2,-- wöchentlich würde ich da eigentlich nicht anfangen wollen.
Pflichtanschaffungen vom Taschengeld machen in höherem Alter sicherlich zunehmend Sinn, haben meines Erachtens aber im Grundschulalter noch nicht viel verloren. Und selbst dann würde ich Dinge wie Ansparungen auf offizielle Klassenfahrten eher nicht in diesem Bereich sehen.
Etwas anderes sind meiner Meinung nach Dinge, die zu einem von den Eltern geförderten, sinnvollen Hobby gehören. D.h. wenn es da regelmäßige kleinere Ausgaben gibt, dann kann man die natürlich auch mit dem Taschengeld auszahlen, damit die Kleinen dann selbst hierüber verfügen und z.B. Ansparungen vornehmen können.
wenn eine Schulanfängerin Taschengeld bekommt (wieviel haltet
ich denke, dass kommt auf das Kind an. Ist es schnell beim Ausgeben, muß man vielleicht etwas zurückhaltend sein; einem Sparhansel kann man ruhig was mehr geben, damit der Zuwachs auch Spass macht.
Ich denke von 1-4 Euro pro Woche ist gut. (dazu gehörte dann auch, dass die Eltern wohl die Kleidung zahlen, wenn das Kind aber besondere Sachen wollte, dann mußte das gesparte Taschengeld die Differenz ausgleichen … so wurde bei uns gespart und wenn es dann soweit war, war den Kindern das Geld zu schade dafür).
Auflagen keine; bis auf den Radiergummi-Gedanken … den find ich gut.
Ob mehr oder weniger, kann man ja auch am „Verhandlungsgeschick“ der Kiddies festmachen .
ich habe nie Taschengeld bekommen und meine Schwester bekommt auch keins. Wir müssen einfach fragen, wenn wir etwas brauchen. Außerdem gab es immer mal Geld von Omas und Co. Das hat immer gereicht um die wichtigsten Dinge zu bezahlen.
Ich finde es einfach schwierig da eine Summe zu bestimmen, weil betrachtet man die heutigen Preise kann man mit 1,-€ so gar nichts anfangen. Soll das Kind davon dann Besuche im Schwimmbad bezahlen? Süßigkeiten, Spielsachen, Zeitschriften,…? Ich muss sagen das ist echt schwierig und erfordert wohl sehr viel nachdenken. Aber ich denke man sollte auch darauf achten (klar kommt auf die finanziellen Gegebenheiten der Familie an) das nicht riesen Frust entsteht, weil man mit dem wenigen Geld nicht wirklich was anfangen kann.
meine Jungs kriegen von mir einen € pro Lebensjahr im Monat, also 8 und 10 €. Effektiv ist es aber mehr, da ich mit vier Wochen pro Monat rechene und sie somit 2 bzw. 2,5 € pro Woche kriegen.
Mit dem Geld können sie machen was sie wollen, auch den größten Blödsinn davon kaufen.
Schulsachen, Klamotten etc. kriegen siegestellt.
Konterkariert wird diese Politik allerdings von den lieben Verwandten, die bei Besuchen schon mal 10 oder 20 € in die Hand drücken; den Vogel schoß meine Tante ab, die einmal den Jungs jedem einen 100€Schein zusteckte.
Diese Beträge werden aber (meist) abgeknöpft und aufs Sparbuch eingezahlt.
Davon haben sie sich in Absprache mit uns größere Sachen gekauft, letztens einen großen Kettcar, den wir gebraucht von einem Freizeitparkbetreiber gekriegt haben.
Hallo,
meine Kinder 10 und 12 bekommen 2? die Woche, werde wohl in Kürze mal auf 3? erhöhen. Davon kaufen sie sich was sie wollen, Comichefte meistens. Die lieben Verwandten schenken auch immer mal hier und da Geld, das dann aufs Sparbuch kommt, und immer mal wieder was von abgehoben wird.
Die Klassenfahrten hier kosten 150?, also das ist echt viel zu sparen, aber meine ältere Tochter hatte es geschafft. Ich habe die Kosten dann aber trotzdem übernommen.Aber ich fand es toll wie zielgerecht sie vorging und dass sie auch mal auf was verzichtet hat.
Fang doch einfach mal mit 0,50? oder 1? die Woche an, so dass sie sich im Supermarkt mal ne Kleinigkeit kaufen kann.So lernt sie mit Geld umzugehen und auch zu rechnen.Meine Mädels machen jetzt schon intensiv Preisvergleiche.
Gruß,
Claudia
50 Cent natürlich :-o
und sie reichen völlig aus, sind jetzt aktuell 2 €/Woche
Kind spart sich einiges zusammen um sich zwischen den *Geschenktagen* wie Weihnachten/Geburtstag/Ostern auch mal selbst was größeres kaufen zu können.
Notwendige Dinge zahle ich, wozu ich auch ein Eis zähle beim gemeinsamen Ausflug oder auch mal zwischendurch weil es richtig heiß draußen ist. Das 2. Eis muß dann aber selbst bezahlt werden.
Taschengeld für Siebenjährige finde ich übertrieben. Ich habe abgewartet, wann wohl der Ältere danach fragen wird. Da war er dann 12 Jahre, als er das erste Mal den Wunsch nach Taschengeld äußerte. Ab diesem Zeitpunkt gabs dann Taschengeld, gestaffelt - jedes Jahr ein bißchen mehr.
Und wenn die Telefonrechnung ein gewisses Maß nicht übersteigt, wird sie auch übernommen. Schulsachen, Kleidung und andere wichtige Sachen sowieso.
Meine Jungs können gut mit Geld umgehen, sie wissen, was es wert ist. In den Ferien wird auch gejobbt, um sich etwas dazuzuverdienen. Finde ich auch ganz wichtig.