Taschenrechner gesucht (TI 48/49)

Servus!

Ist vielleicht nicht das 100%ig richtige Brett, aber ich denke mein problem passt noch am ehesten hier her:

Ich habe anfang diesen jahres angefangen zu studieren (nachrichtentechnik), und brauche bald einen guten taschenrechner. Ein Prof. hat uns den TI 48 GX empfohlen, der waere das non-plus-ultra, aber das nachfolgermodel TI 49 waere schrott weil er mehr kosten wuerde, im ausgleich dazu langsamer waere und weniger kann.
Am Tag drauf sitzt ein anderer student da und erzaehlt uns das der 49 viel besser waere und der Prof nur nicht will das wir die „erweiterten moeglichkeiten“ ausnutzen, weil man im 49 einfach alles speichern koennte und generell viel leichter zu handhaben waere.

Hat jemand erfahrung mit diesen beiden Taschenrechnern? Welcher ist wirklich empfehlenswert? Die suche im inet hat mich auch nicht wirklich schlau gemacht, da „waschen beide weisser“ als der andere.

Auf modelle anderer firmen wuerde ich nur ungerne ausweichen, da ich vermute das die vorlesungen auf den TI abgestimmt sein werden.

Danke schonmal an dieser Stelle

Bye

Perseus

Hi,

Ein Prof. hat uns den TI 48 GX empfohlen, der
waere das non-plus-ultra, aber das nachfolgermodel TI 49 waere
schrott weil er mehr kosten wuerde, im ausgleich dazu
langsamer waere und weniger kann.

ich glaube, Du meinst wohl eher den HP 48GX,

Am Tag drauf sitzt ein anderer student da und erzaehlt uns das
der 49 viel besser waere und der Prof nur nicht will das wir
die „erweiterten moeglichkeiten“ ausnutzen, weil man im 49
einfach alles speichern koennte und generell viel leichter zu
handhaben waere.

Sicherlich ist der HP49G wohl besser. Mehr RAM, besseres CAS etc. Aber, ich möchte nicht wissen, wie der 48GX zu bedienen ist, wenn der Student meint, der 49G wäre leichter zu bedienen. Das ist nämlich IMHO das große Problem mit dem HP49G. Viele funktionen sind im Rechner nur als Kürzel zu finden, man muß also wissen, was man macht (mit rumprobieren geht fast nichts). Die Tasten sind ziemlich oft belegt, bis zu dreifach und mehr, und die Belegungen für einzelne Zeichen muß man im Handbuch mit der Lupe suchen. Oh, wo ich grad das Handbuch erwähne. Das kann man eigentlich auf den Müll werfen (alle beide). Sie sind sehr unübersichtlich aufgebaut und man findet erst nach langem suchen, was man braucht.(Ich hab drei stunden gebraucht, und rauszufinden, wie man komplexe Zahlen in Versorform eingibt. Ich habs dann durch erfragen rausbekommen.)

Der HP49G hat aber auch den Vorteil, daß er eine ungeheuren Funktionsvielfalt hat. Es gibt allein 3 Möglichkeiten für die Eingabe von Termen (UPN etc.) Und auf dem Handbuch steht nicht umsonst „für alle, die mehr als eine richtige Lösung brauchen“ oder so ähnlich. Diese Vielfalt wird aber, um es nochmal zu sagen, durch eine sehr lange Einarbeitungszeit ziemlich teuer erkauft. In meiner Klasse haben einige ihren HP schon wieder eingemottet, weil sie viel mehr als die Grundrechenarten nur mit mühen zustande bringen, das sie ständig mit dem Rechner ‚kämpfen‘ müssen, und für alles was neu ist sich erst ewig mit dem Handbuch rumplagen müssen.
Hier mal ein Link:
http://products.hp-at-home.com/product_comparison/pr…

Auf modelle anderer firmen wuerde ich nur ungerne ausweichen,
da ich vermute das die Vorlesungen auf den TI abgestimmt sein
werden.

Warum? Wenn Euer Dozent nicht von euch verlangt, daß Ihr Euch alle den gleichen Rechner kaufen sollt, muß man das ja nicht beherzigen. Es gibt ja noch mehr gute Rechner als von HP. z.B. den TI89 von Texas Instruments.(Ich glaube aus dem obigen Text kann man entnehmen, welchen ich für besser halte.) Der ht zwar nicht die Masse an Funktionen wie der HP, kann aber durchaus damit konkurieren. Dazu ist es sehr hilfreich, daß es eine deutschsprachige Menüführung gibt. Damit kann man auch einfach mal im Katalog des Rechners schauen, ob man was passendes findet. Wieder Nachteil ist das Handbuch. Dort ist dann das Menü in Englisch erklärt. In Summe gefällt mir der TI89 doch wesentlich besser, da man ihn intuitiv bedienen kann, was beim HP doch sehr schwer fällt.

Oh,übrigens, wenn die Taschenrechnerwahl nicht festgelegt ist, ist es doch egal was für einen Rechner man nimmt, da das ganze ja nicht in sinnloses abtippen,von dem was der Dozent vorzeigt, ausarten soll.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen

Micha

Hallo,

natürlich wirst Du einen Taschenrechner brauchen. Aber praktisch immer reicht ein einfach zu bedienendes Billigteil mit den Grundrechenarten und Winkelfunktionen. In den meisten Fällen, auch in Klausuren, kannst Du mit einem beliebigen Großrechner auffahren - er wird Dir nichts nützen. Verständnis, der richtige Ansatz und solide Algebra-Kenntnisse sind gefragt; die Zahlentipperei ist dann nur noch Handwerk. Nach den Wiederholung und Vertiefung des Schulwissens sind sehr bald Fourier und Laplace angesagt und dabei kannst Du jeden Taschenrechner eh in Sauer kochen.

Stürze Dich also nicht in hohe Kosten für einen Taschenrechner mit zig-fach belegten Tasten. Du brauchst das ganze Zeug wirklich nicht. Ich hab in einem Zweitstudium Nachrichtentechnik mit Schwerpunkt Regelungstechnik studiert. Das ist mathelastig bis zum Schluß und auch meine Berufstätigkeit ist davon stark geprägt. Taschenrechner? Ja, hab ich auch. Als lange nicht mehr benutztes Spielzeug liegt ein TI59-Fossil herum, programmierbar mit Magnetkarten. Außerdem eine eierlegende Wollmilchsau von HP. Tatsächlich gebrauchen kann ich einen TI36, ein einfaches Ding, das es für ein paar Euro überall gibt. Und während der praktischen Arbeit, die einem nicht unbedingt den Gefallen tut, daß man einen einfachen Tiefpaß zu berechnen hat, sondern sich ein Gebilde ergibt, das sich mit einer DGl mit 17 Variablen beschreiben läßt, ist man mit dem Taschenrechner sowas von geküßt… Da hilft dann nur noch die graphische Lösung am PC.

Gruß
Wolfgang

Hi,

dazu will ich auch mal meinen Senf geben. Sicher, der Taschenrechner ist nur nebensächlich, Aber das Motto ist ja auch nicht „warum leicht, wenn es auch umständlich geht“. Moderne Rechner erleichtern das Leben ziemlich. Man kommt zwar ums Denken nicht drumherum, aber Fehler lassen sich eingrenzen und leichter erkennen. (zum Bsp. beim HP49G kann man die Formel so eingeben, wie sie auf dem Blatt steht, also ordentlich sortiert mit Bruchstrich und so) und auch Fourieranalysen und Laplacetransformationen lassen sich mit Programmen aus dem Internet leicht lösen, so daß man nicht bei jedem Scheiß von ganz unten anfangen muß. Und so ein Taschenrechner hilft sicher auch im Berufsleben weiter. Man sitzt ja schließlich nicht ausschließlich am Rechner, sondern ist auch mal unterwegs.

Oh, eins noch wie rechnet man

 1
------
34+j67

auf dem blatt aus? In meinen Taschenrechner tipp ich das nur ein.(will nicht heißen, daß ich das nicht auch auf dem Blatt kann)

CU Micha

Danke euch beiden!! (oT)
.

Servus!

Ist vielleicht nicht das 100%ig richtige Brett, aber ich denke
mein problem passt noch am ehesten hier her:

Ich habe anfang diesen jahres angefangen zu studieren
(nachrichtentechnik)

ein gutes Fach,

Antal

, und brauche bald einen guten

taschenrechner. Ein Prof. hat uns den TI 48 GX empfohlen, der
waere das non-plus-ultra, aber das nachfolgermodel TI 49 waere
schrott weil er mehr kosten wuerde, im ausgleich dazu
langsamer waere und weniger kann.
Am Tag drauf sitzt ein anderer student da und erzaehlt uns das
der 49 viel besser waere und der Prof nur nicht will das wir
die „erweiterten moeglichkeiten“ ausnutzen, weil man im 49
einfach alles speichern koennte und generell viel leichter zu
handhaben waere.

Hat jemand erfahrung mit diesen beiden Taschenrechnern?
Welcher ist wirklich empfehlenswert? Die suche im inet hat
mich auch nicht wirklich schlau gemacht, da „waschen beide
weisser“ als der andere.

Auf modelle anderer firmen wuerde ich nur ungerne ausweichen,
da ich vermute das die vorlesungen auf den TI abgestimmt sein
werden.

Danke schonmal an dieser Stelle

Bye

Perseus