Man hatte vor sehr langer Zeit einem Schreiner auf sein Angebot eine Anzahlung von 50% gemacht. Seitdem hat dieser Schreiner den Liefertermin für die Möbel immerwieder kurzfristig abgesagt oder Termine vereinbart und gar nicht abgesagt. Gründe dafür waren auch im Nachhinein immer fadenscheinig, wie familiäre Dinge o.ä. Ca. 3/4 Jahr später wurde dann im Herbst 2009 Klage auf Vollstreckung mit Rückzahlung der Anzahlung eingereicht. Der Schreiner meldete dann Insolvenz an. Natürlich gehörte alles eh dem Schwiegervater und die Schreinerei lief auf seine Frau. Die Klage verlief somit nicht erfolgreich und das Geld ist wohl weg.Und auch keine Möbel. Seitdem hat der Schreiner sich immmerwieder gemeldet, ob die MÖbel denn noch gewollt werden, immer wieder erzählt/geschrieben er ist jetzt schon fleissig am Arbeiten und weiter immer wieder Liefertermine genannt, die nie eingehalten wurden.Das „Spiel“ spielt er nun seit 1,5 Jahren. Imerwieder hat man dann doch gehofft/geglaubt, die Möbel werden geliefert.
Leider bis heute nichts. Der Schreiner wurde über myhammer gefunden, wo er auch jetzt wieder sehr aktiv ist mit neuer Schreinerei. Dort wurde nun eine neue Ausschreibung eingestellt mit folgender Ergänzung: „Auf Grund sehr schlechter Erfahrungen mit der Schreinerei xxx („Benutzername“), vormals in Essenbach/Ohu, jetzt in Ergolding, sind wir leider nicht mehr bereit eine Anzahlung zu leisten. Nur mit Bankbürgschaft. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Vor 1,5 Jahren hatten wir die Anzahlung geleistet. Seitdem wurden unzählige vereinbarte Liefertermine kurzfristig oder gar nicht abgesagt von Herrn xxx. Immernoch bekommen wir mails und Anrufe mit neuen Hinhaltungen und Terminsetzungen, die nicht eingehalten werden, aber keine Lieferung. Immerwieder kommt doch noch Hoffnung auf, die aber dann wieder erlischt. Leider ist xxx / Schreinerei xxx kein gutes Beispiel für Handwerker und nicht zu empfehlen. Nun müssen leider andere Gute darunter leiden.“
Nun hat der Schreiner ein Schreiben geschickt, in dem er zur Unterlassung auffordert von haltlosen Erzählungen über ihn und der Mitteilung, dass er strafrechtlich vorgeht. Sicher ist, dass die Erfahrungen der Wahrheit entsprechen, die dort mitgeteilt werden und nicht fiktiv sind.
Dennoch die Frage, ob der Schreiner eine Möglichkeit hat rechtlich vorzugehen und welche Chancen er hat?
Hallo Andrea,
sicher! Wir alle haben das Recht rechtlich vorzugehen. Ob wir dann auch letztendlich Recht bekommen ist eine andere Sache.
Soweit ich mich erinnere, gibt es bei MyHammer Bewertungsmöglichkeiten. Die sollte man nutzen. Subjektive Äußerungen in neuen Ausschreibungen über bestimmte Personen halte ich zumindest für fragwürdig. Könnte doch sehr ins Auge gehen.
Gruß!
Horst
Ach xxxx ist Platzhalter für den Namen des Schreiners, der in myhammer genannt wurde.
Hat er Chancen auf Schadenersatz?
Was die Chancen betrifft, kann das wohl niemand so genau vorhersehen.
Aber er könnte einen Anwalt beauftragen, eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung aufzusetzen. Üblicherweise werden die Kosten dem Abgemahnten in Rechnung gestellt.
Eine Abmahnung ist zwar nicht unbedingt nötig, aber der Beklagte könnte den Klageanspruch sofort anerkennen und sich gegen die Kosten verwahren - eben mit der Begründung, dass er eine Abmahnung sofort anerkannt hätte - mit der Folge, dass der Kläger sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen hätte.
Gruß!
Horst
Was könnte man denn noch tun in einer solchen Situation, um einen Handwerker, der sich so verhält, zu „bestrafen“ bzw ihme das Handwerk zu legen? Das Bedürfnis hat man ja. Oder ist alles sinnlos bzw kostet nur Geld ohne Erfolg?
Weitere Story: Nach ca. 1 Jahr mit immerwieder nicht eingeheltenen Lieferterminen wird Klage auf Vollstreckung eingereicht. Wird nicht weiter verfolgt, da Schreiner Insolvenz anmelde. Fa. läuft auf seine Frau,die auch ein Geschäft hat, Maschinen gehören dem Schwiegervater.
Bezgl Insolvenz wird Antrag gestellt, dass keine Verjährung, da unerlaubte Handlung. Abgewiesen. Das kostet schonmal zusätzlich Geld.
Anzeige wg Betrug wird getätigt. Seitens Schreiner widersprochen.
Danach meldet sich der Schreiner immerwieder, fragt, ob die Möbel noch gewollt werden und dass er ja kein Lügner und Betrüger ist.
Erzählt, er arbeitet fleissig an den Möbeln. Monatelang weitere Lügen. Bis heute werden aber keine Möbel geliefert. (Muss er natürlich auch nicht mehr, da Insolvenz …)
Bei einem Besuch,nach wieder vielen leeren versprochenen Lieferterminen und Aussagen, die Möbel sind schon fast fertig, wird festgestellt, dass es noch gar keine Möbel gibt, die er liefern könnte.
SOmit Lügen, Lügen etc.
Bei myhammer ist dieser Schreiner wieder sehr aktiv.
Man sollte doch Andere vorwarnen, zumindest keine Anzahlung zu machen. Leider ist es anscheinend möglich, so betrügerisch durchs Leben zu gehen, ohne dass etwas passiert…
myhammer agiert nicht.
Dort dann siehe Ursprungseintrag zur Einstellung bei myhammer.
Schreiner schickt selber Schreiben zur Unterlassung von Telefonaten, Besuchen, haltlose Äusserungen in der Öffentlichkeit und teilt mit, dass er rechtliche Schritte eingeleit.
Am Ende des Tages muss man wahrscheinlich noch Schadenersatz oder sonstwas zahlen, und das als Betrogener.
Entweder es ist etwas nicht ordnungsgemäß verlaufen und man kann es beweisen oder man kann gar nichts beweisen und setzt auf Hetzkampagnen.
Im ersteren Fall kann man durchaus sein Recht mit den geeigneten Mitteln durchsetzen. Im letzteren Fall muss man sich nicht wundern, wenn es unangenehm wird.
In beiden Fällen zählt letztendlich die Wahrheit. Und die kann man sich nicht unbedingt selber malen, sondern muss sie auch mal vor Gericht beweisen können, wenn es denn erstmal soweit kommt.
Gruß!
Horst
Beweise ist ja gar kein Problem. Man hat natürlich alles dazu aufbewahrt. Welche Möglichkeiten hätte man denn dann?