tatsächlicher Stromverbrauch von E-sparlampe

Hallo,

ich habe eine e-sparlampe gekauft und habe gesehen dass sie (wie jede andere normale glühbirne) 220-240V verbraucht. Und dann hab ich mir gedacht ob sie wirklich soviel Volt braucht. Dann hab ich in Wikipedia nach geschaut und dieses Bild gefunden: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/E…

Wird mit (diesen) Kondensatoren die Voltanzahl auf (nur geraten) 12V verringert?
Wenn das das da oben stimmt und nur 12V genutzt werden, könnt ich die Lampe an eine normale 12V Autobatterie hängen?

Ich habe keine Ahnung von Energiesparlampen aber ich vermute dass der Kondensator vor allem genutzt wird um ein Flimmern zu verhindern oder um evtl. (mit anderen Bauteilen) die Spannung gleichzurichten.
Mit 12V hat das nix zu tun…aber ich meine mal im Reichelt Katalog (reichelt.de) spezielle 12V-Energiesparlampen gesehen zu haben.

Hallochen, soweit ich informiert bin, ist der „Spannungsbedarf“ gleich einer normalen Glühlampe. und jetzt der Unterschied:
Eine „normale“ Glühlampe hat egal bei welcher Wattage eine Lichtausbeute von nur ca.5 %. der „Rest“ wird in Wärme umgesetzt.

Bei einer Energiesparlampe wird die aufgenommene Energie über die im Bild gezeigte Elektronik „transformiert“ und ähnlich einem Vorschaltgerät bei einer Leuchtstoffröhre ein spezielles Gas inm Glaskörper zum Leuchten gebracht.

Der beste Beweis ist anfassen. BLOß NICHT !!!

Jedenfalls ist hier eine wesentlich höhere Spannung als nur 12V einzusetzen, um die Leuchte zu aktivieren.

Soweit sind meine Kenntnisse zur E-Sparlampe.
IN wieweit NiedervoltLeuchtstoffröhren arbeiten (Accu-Berieb) entziet sich meiner Kenntnis

v.G joe

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Hallo Julian,

eine Sparlampe ist nichts Anderes als eine Leuchtstoffröhre mit elektronischem Vorschaltgerät.

Der große Elko dient zum Sieben / Puffern der Netzwechselspannung (230 V ~ 50 Hz) nach einem Gleichrichter, lädt sich mit etwa 300 V = auf.

Danach kommen Schalttransistoren die diese Gleichspannung mit etwa 30 kHz zerhacken (kleiner Ringkerntrafo) und damit die Leuchtstoffröhre betreiben.

Gruß
BT

Hallo Jörg,

„Niedervolt“-Leuchtstoffröhren werden genau so angesteuert wie „Hochvolt“-Leuchtstoffröhren, siehe meine Antwort an Julian.
Nur wird bei den „Niedervolt“ die 12Volt-Gleichstrom-Speisung gleich mit einem Zerhacker (ca. 30 kHz) hochtransformiert.

Gruß
BT

Dankeschön für die Antworten. Bin nich gerade gut was elektronik angeht (bin auch ers 14)

Nur noch ein Nachtrag: Die Spannung hat nichts mit der Leistung (die man ja bezahlen muss, bzw. für die man Braunkohle verbrennen muss) zu tun.

Bsp.: Du kannst eine Glühbirne mit 50 Watt im Auto (bei 12 Volt) haben, die genauso effizient ist, wie eine 50 Watt Glühbirne im Haushalt (bei 230 Volt). Bei der Lampe im Auto fließt nur mehr Strom.

Hallo,

das auf dem Link des Ursprungsartikels zu Sehende ist (unter anderem) ein Übertrager. Es ist kein Trafo mit Kondensator (gibt es gar nicht), sondern, je nachdem, wie man es betrachten mag, eine funktionsfähige Platine mit Folienkondensatoren (wenn man davon ausgeht, daß ein Elko kein Folienkondensator ist, was ja den Tatsachen entspricht) oder eine E - Spar - Lampe.

Grüße, Michael.

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Hi Michael,

auf diesem Bild
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/E…
sind ganz deutlich folgende Bauteile auszumachen:
In der Mitte ganz groß schwebend über der Platine: Elko 10 µF 350 V
Links dahinter: Brückengleichrichter B250C
Seitlich rechts vorne: 3,5 mH Drossel
Unter dem Elko: Ringkerntransformator
Seitlich links vorne: 2 Schalttransistoren

Gruß
BT

Hallo; Bt

Richtig.

Was ich mit meinem Artikel ausdrücken wollte, ist Folgendes:

Man kann, wenn man über das Funktionieren der Aufbau - Arten einer Schaltung und das Wirken der Prinzipien, die in der Schaltung vorzufinden sind (Zum Beispiel: „Wo hört der Netzgleichrichter auf und wo fängt der Zerhacker oder Durchflußwandler an“) herzlich wenig aussagen, wenn man, wie Olaf selber ja schreibt, vom Aufbau von Sparlampen wenig versteht.

Wie gesagt: Er hat schließlich selbst geschrieben, daß er nicht viel darüber weiß.

Grüße, Michael.

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Hi Michael,
Auf (…)
BT

Hallo BT; u. Guten Abend zur späten Stunde,

Übrigens: B 380 C 800

heißt der kleine Gleichrichter im DIP - Gehäuse, nicht „B 380“. Aus Deinen anderen Postings schließe ich, daß Du vom Fach bist und das demzufolge eher ein Tippfehler von Dir ist.

Zumindest wissen wir jetzt auf jeden Fall Eines: Die Lstg. - Aufnahme ist nicht eingesetzt.

Grüße, Michael.

Hallo BT;

Ich habe vor vielen Jahren eine, wie soll ich sagen, „Kombi - Lampe“ geöffnet (Werbegeschenk, 7,00 bis 10,25 DM (!) wert), eine batteriebetriebene Kombination aus Leuchstoffröhre und Warnblinker, und erstaunt festgestellt, daß offenbar die Leuchtstoffröhre ohne vorgeschalteten Zerhacker direkt an den 5 Mono - Batterien liegt (Über den Schalter natürlich).

(Allerdings könnte doch ein Zerhacker da gewesen sein, irgendwo an schlecht einsehbarer Stelle an die Leuchtstoffröhrenfassung vielleicht angeschraubt / -drechselt.)

Kann eine Leuchtstoffröhre nicht auch mit 7,5 Volt (hier) zünden / leuchten - Meiner Vermutung nach können das bestimmte Typen.

Grüße, Michael.

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Hi Michael,

sorry dich korrigieren zu müssen.
Der Brückengleichrichter trägt die Aufschrift:

  • GI +
    B 250 C
    800 DM

Übrigens sieht man mittig oberhalb des Elkos einen blauen NTC (Heißleiter), der erklärt, warum eine „Stromsparbirne“ das häufige, kurzzeitige Einschalten nicht so mag…

_ Was Julian betrifft, könnte er durch diesen Thread und eigenes Nachforschen auch etwas dazulernen! _

Ich hab z.B. zwischen meinem 10. und 15. Lebensjahr viel selber gelernt, indem ich alte Röhren-Radios zerlegt und anders wieder zusammen gebaut habe.
Sehr beliebt war da z.B. ein 200 µF / 450 V - Elko, den ich über einen Brückengleichrichter aus der Netzspannung aufgeladen habe, dessen Pole nach einem Schalter in zwei Stecknadeln endeten, die ich durch eine Papierblume gesteckt hatte.
Zwischen die Nadelspitzen kam ein Tropfen Salzwasser.
Wenn man den Schalter schließt, knallt es gewaltig und das Salzwasser spritzt aus der Papierblume…

Gruß
BT

Hallo Michael,

Kann eine Leuchtstoffröhre nicht auch mit 7,5 Volt (hier)
zünden / leuchten - Meiner Vermutung nach können das bestimmte
Typen.

NEIN !!

Leuchtstoffröhren sind Gasentladungslampen.

Bei normalen Leuchtstoffröhren liegt dir Brennspannung bei etwa 1V/cm und die Zündspannung bei etwa dem 5 bis 10 fachen (Mit Vorheizen).

Das nächste Problem ist, dass der Innenwiderstand der Entladungsstrecke sehr klein ist, da braucht man unbedingt noch eine Strombegrenzung.

MfG Peter(TOO)

Hallo Michael,

es erscheint mir zumindest nicht unmöglich, eine Kaltentladung bei niedrigen Betriebsspannungen aufrecht zu erhalten, aber zum Zünden müsste meines Wissens schon ein Impuls von einigen Hundert Volt angelegt werden.

Vielleicht hat hier einer, der sich bis zur Erschöpfung mit so etwas beschäftigt hat, Genaueres dazu.

Alternativbeispiel Blitzentladungslampe:
Da liegen einige Hundert Volt an, erst wenn ein Impuls von einigen Tausend Volt das Gas in der Röhre ionisiert hat, kann der Strom fließen.

Gruß
BT

Lese wahrscheinlich zu schnell?
Hallo,

Hi Michael,
(…) trägt die Aufschrift:

  • GI +
    B
    (…)
    800 DM(…). Übrigens
    sieht man mittig oberhalb des Elkos einen blauen
    NTC (Heißleiter), der
    erklärt, warum eine „Stromsparbirne“ das
    häufige, kurzzeitige Einschalten nicht so mag…

Was Julian betrifft,
(…)

Ich hab z.B.(…)

Gruß

BT

Oh, stimmt: nicht 380V - 250V

Vielleicht könnt ich mich doch etwas näher an den Bildschirm ransetzen.

Grüße, Michael