Taubheitsgefühl:NervenKH oder Folge von Untergew.?

Hallo!

Der Platz unter im Titel-Feld hat nicht ganz gereicht, vollständig
soll die Überschrift heißen:
Taubheitsgefühl: Nervenkrankheit oder Folge von Untergewicht?

Ich bin gerade ziemlich durcheinander. Seit fast fünf Monaten plage
(!) ich mich jetzt mit diesen Symptomem rum und würde gerne wissen,
ob andere Untergewichtige so etwas auch schon einmal erlebt haben:

Auf einem Spaziergang Anfang März spürte ich einen Stich und etwas
länger anhaltenden Schmerz in meinem Kitzler. In den folgenden Tagen
ging das Gefühl in meiner Scheide stetig zurück, ich war sozusagen
live dabei: Erst wich es aus dem Kitzler (ich spürte das auch ohne
ihn berühren zu müssen), dann in der „umliegenden Gegend“ vorne, dann
in der Mitte und schließlich hinten.

Meine Frauenärztin vermutete Stress als Ursache, ich eine
Kortison-haltige Creme, die ich wenige Stunden vor dem Ausbruch
dieses Ganzen ein einziges Mal sehr, sehr dünn in die Scheide
geschmiert hatte. Als das Taubheitsgefühl nach mehreren Wochen nicht
abgeklungen war, verschrieb meine FA mir eine andere Creme
(Östrogen-haltig), die ich mit Hilfe eines Applikators weit in die
Scheide einführen sollte. Einmal passierte es, dass ein Stück recht
kalte (ca. 13 Grad) Creme (ich hatte sie sonst immer auf
Körpertemperatur angewärmt, obwohl das laut Beipackzettel gar nicht
nötig gewesen wäre) ans Ende des Scheiden- oder Harnganges gelangte
und seitdem ist auch innen alles taub: Kein Gefühl mehr beim
Urinieren oder beim Stuhlgang. Der Creme-Hersteller kann sich das
nicht erklären, habe dort schon angerufen.

Ich habe zwar Untergewicht (BMI 17), aber meine Blutwerte sind
wunderbar, somit liegt keine Mangelernährung vor. Wichtig vielleicht
noch: Von einer Heilpraktikerin bekam ich anfangs den Tipp
„Hulahup-Bewegungen“ zu machen, um die Durchblutung im Unterleib
anzuregen, aber anstatt dass dadurch besser wurde, hatte ich während
der Bewegungen das Gefühl da wäre wieder „was gerissen“ in der
Scheidengegend, so als ob die Nerven dort total porös wären. Anfangs
flammte das Gefühl sogar an einigen Stellen wieder auf, aber sobald
ich irgendeine falsche Bewegung machte (zB in ein Loch im Boden trat
oder versehentlich mit dem Fuß irgendwo dran stieß), war es wieder
weg. Und obwohl ich seither wie auf Eiern gehe, ist es - bis auf eine
Stelle hinten links - nicht wiedergekommen. :expressionless:

Im Gesäß habe ich ähnliche Symptome. Erst hatte ich nur das Gefühl,
dass die rechte Pobacke schlaf runterhängt und „kein Leben drin“ ist,
jetzt tut es die Linke auch. (Ist schwer zu beschreiben, sorry.) Und
das rechte Bein fühlt sich irgendwie pelzig an und weniger
durchblutet als das Linke.

Hat vielleicht jemand anderes Untergewichtiges ähliche Erfahrungen
gemacht? Oder ist es eher eine neurologische Angelegenheit? (Dazu
möchte ich kurz noch sagen, dass ich vor ca. 7 Jahren einmal nah an
einer Magersucht vorbeigeschliddert bin (damals wirklich Magersucht,
diesmal psychisch bedingtes Untergewicht), da wog ich noch einige
Kilos weniger und hatte diese Symptome nicht…)

Wäre total dankbar für Antworten! MvG, Mayflower

hi

ob andere Untergewichtige so etwas auch schon einmal erlebt
haben:

vorab ich bin NICHT untergewichtig

Auf einem Spaziergang Anfang März spürte ich einen Stich und
etwas länger anhaltenden Schmerz in meinem Kitzler.

dsa klingt so als hätte eine Nerv eine Fehlfunktion - z.b. durch eine Blockade im LWS bereich

Einmal passierte es, dass ein Stück recht
kalte (ca. 13 Grad) Creme (ich hatte sie sonst immer auf
Körpertemperatur angewärmt, obwohl das laut Beipackzettel gar
nicht
nötig gewesen wäre) ans Ende des Scheiden- oder Harnganges
gelangte
und seitdem ist auch innen alles taub:

klingt imme rnoch nach einem fehlerhaft funktioerendem NErv (um dsa Zeug zu applizieren musstest du dich wohl oder übel rückenmässig verbiegen

Ich habe zwar Untergewicht (BMI 17), aber meine Blutwerte sind
wunderbar, somit liegt keine Mangelernährung vor.

wie mans nimmt

Von einer Heilpraktikerin bekam ich anfangs den Tipp
„Hulahup-Bewegungen“ zu machen, um die Durchblutung im
Unterleib anzuregen,

das klingt NICHT nach einem Durchblutungsproblem

aber anstatt dass dadurch besser wurde, hatte ich
während der Bewegungen das Gefühl da wäre wieder „was gerissen“ in der
Scheidengegend, so als ob die Nerven dort total porös wären.

eine nervliche Fehlfunktion

flammte das Gefühl sogar an einigen Stellen wieder auf, aber
sobald
ich irgendeine falsche Bewegung machte (zB in ein Loch im
Boden trat oder versehentlich mit dem Fuß irgendwo dran stieß), war
es wieder weg.

such dir doch bitte einen guten Chiroprkatiker / Osteopathen / manuellen Therapeuten evtl. in Konmbination mit einem Neurologen um die Reizleitung zu testen

Im Gesäß habe ich ähnliche Symptome. Erst hatte ich nur das
Gefühl, dass die rechte Pobacke schlaf runterhängt und „kein Leben
drin“ ist, jetzt tut es die Linke auch. (

nerven nerven nerven

das rechte Bein fühlt sich irgendwie pelzig an und weniger
durchblutet als das Linke.

dsa klingt schon fast nach einem Bandscheibenvorfall … oder sonstigem Problem mit deiner Reizleitung im BEreich der LWS / des /Beckens

Oder ist es eher eine neurologische Angelegenheit?

yes

(Dazu möchte ich kurz noch sagen, dass ich vor ca. 7 Jahren einmal
nah an einer Magersucht vorbeigeschliddert bin (damals wirklich
Magersucht, diesmal psychisch bedingtes Untergewicht),

das interessiert mich jetzt wirklich : wo ist da der Unterschied ?!?

Gruß H.

Danke, Hexerl, für deine Antwort! (Puh, ich dacht schon meine Frage wär komplett untergegangen.) Danke, danke, danke! :smile:

LWS: Ich war bereits in der Röhre. Mit der Bandscheibe ist nichts. Zu der MRT-Aufnahme von meiner Lende meinte der Orthopäde nur, da wär was, das er nicht deuten könne und dann kam irgendwie nix mehr von ihm. Ich war da auch irgendwie zu perplex und blöd, um nachzuhaken - es war auch glaub ich schon nach Feierabend - werde aber den Neurologen nächste Woche dringend auf dieses „Etwas“ in der Lende anhauen. Achja: Und eine Zyste im rechten Eierstock wurde gesichtet, aber die solle „im Normalfall in dieser Größe keine Probleme bereiten“.

Was meinst du denn mit „nervliche Fehlfunktion“??? Dass die Nerven wohl da sind, aber nicht funktionieren, bzw. anders als sie sollten? (Ich habe teils auch son Gefühl als hätte sich da ein Igel eingenistet, der ab und zu seine Stacheln ausfährt. Dann piekst und sticht es in einem fort und mir wird total eklig zu Mute.)
Du meinst also, wenn der Neurologe nichts findet (hatte diese Woche eine Lumbalpunktion wegen Verdacht auf Nervenentzündung, aber die Beschwerden sind ja lokal begrenzt…) wäre die nächste Station der Chiropraktiker oder der Osteopath oder ein manueller Therapeut?

Ha, in Sachen Magersucht und dem „psychisch bedingtem Untergewicht“ kann ich dir jetzt mal weiterhelfen *freu*. Ich würd es so erklären, dass ersteres wirklich eine Sucht nach der Magerkeit ist, also quasi Untergewicht um seiner selbst willen. Man hungert um dünn zu sein. Auf der anderen Seite gibt es dann das Untergewicht, das als unwillkommene Begleiterscheinung von psychischen Belastungen oder Problemen (Kummer, Stress etc.) auftritt. (Bei mir schlägt sowas anscheinend momentan auf den Appetit und seit ich diese Empfindungsstörung habe, ist mir erst recht nicht mehr nach Essen.) Im Unterschied zu meiner (Fast-)Magersucht vor ein paar Jahren bin ich momentan nicht nur zu dünn, sondern finde mich auch zu dünn und wäre gern ein paar Kilo schwerer. War das einigermaßen einleuchtend?

Noch einmal vielen Dank!

Gruß, Mayflower

Huhu Mayflower :smile:

Danke, Hexerl, für deine Antwort! (Puh, ich dacht schon meine
Frage wär komplett untergegangen.) Danke, danke, danke! :smile:

keine Sorge hier geht nichts unter - aber einerseits sind Ferien - andereseits sitzen auch nicht immer alle vor dem Monitor:wink:

Ich danke dir übrigens für die Erklärung des Unterschieds zwischen Magersucht und psychisch bedingtem Untergewicht - eigentlich hätte ich auchselbst draufkommen können :wink: dass das eine Mal die „Magerheit“ das Ziel ist und das im anderen Fall eine unerwüschten Begleiterscheinung - für dich freut es mich ausserordentlich, dass dein Untergewicht jetzt der zweite Fall ist :smile:))

Zwar auch unangenehm aber besser änderbar :smile:)

LWS: Ich war bereits in der Röhre. Mit der Bandscheibe ist
nichts.

das ist schonmal gut :smile:)

Zu der MRT-Aufnahme von meiner Lende meinte der
Orthopäde nur, da wär was, das er nicht deuten könne und dann
kam irgendwie nix mehr von ihm.

Orthopäden sind halt keine Pädagogen :wink:

werde aber den Neurologen nächste Woche
dringend auf dieses „Etwas“ in der Lende anhauen.

ja - lass ihn mal die Bilder anfordern :smile: evtl. kann er ja was erkennen

Achja: Und
eine Zyste im rechten Eierstock wurde gesichtet, aber die
solle „im Normalfall in dieser Größe keine Probleme bereiten“.

Evtl.hat der MRT-Ler genau DAS auch gesehen, aber nicht zuordnen können (und bevor er was falsches sagt lieber den Mund gehalten), weil er kein Gynäkologe ist…

Was meinst du denn mit „nervliche Fehlfunktion“??? Dass die
Nerven wohl da sind, aber nicht funktionieren, bzw. anders als
sie sollten?

genau DAS …also dass sie irgendwie gequetscht werden …also mechanisch …

Nur zur Erklärung : ich bin übrigens KEIN Arzt (deswegen stimmen sicher auch meine Ausdrücke nicht so wirklich - kann aber Zusammenhänge (die ich mal verstanden habe:wink: ) „einfach“ erklären )

Ich habe mich mit dem Thema Wirbelsäule / Reizleitung etc.für mich selber und meine viecher wohl oder übel intensiv auseinandersetzen müssen

(Ich habe teils auch son Gefühl als hätte sich da
ein Igel eingenistet, der ab und zu seine Stacheln ausfährt.
Dann piekst und sticht es in einem fort und mir wird total
eklig zu Mute.)

d.h. du hast Schmerzen (ohne für DICH ersichtlichen Grund) und manchmal spürst du nichts (obwohl du etwas spüren müsstest)

Du meinst also, wenn der Neurologe nichts findet (hatte diese
Woche eine Lumbalpunktion wegen Verdacht auf Nervenentzündung,
aber die Beschwerden sind ja lokal begrenzt…) wäre die
nächste Station der Chiropraktiker oder der Osteopath oder ein
manueller Therapeut?

genau - weil ich eine Blockade in deiner Wirbelsäule vermute … was nichts anderes ist als (eben laienhaft ausgedrückt) dass sich zwischen zwei Wirbeln (erstmal schmerzlose) Muskelverspannungen befinden - diese sorgen dafür, dass die Wirbel sich nicht mehr wie sonst frei bewegen können sondern durch die Verspannung festgehalten werden.

Die umliegenden Wirbel müssen die fehlende Beweglichkeit der Wirbelsäule irgendwie ausgleichen (wegen eines hakenden wirbels wird man nicht gleich komplett stocksteif - das kann über Wochen Monate Jahre gehen ), was die Muskulatur drumherum nur bedingt schafft und dann auch verkrampft …einer nach dem anderen

Im Inneren der Wirbelsäule gut geschützt läuft quasi die gesamte Information deines Körpers vom Gehirn zu allen Sinneszellen und zurück …

wäre soweit alles prima wenn du nicht auch noch Arme und Beine und innere Organe hättest, die sich auch mit dem Gehirn kurzschliessen (!) müssten

Um diese auch mit dem Gehirn zu verbinden, verlassen 31 Paare Spinalnerven den geschützten Bereich der Wirbelsäule - 10 davon im Lendenwirbel- und Kreuzbeinbereich (da ist nicht viel Platz) da kommt also eine Menge Gefaser aus deiner Wirbelsäule heraus

Dafür gibt es in jedem wirbelkörper extra Löcher an der Seite - von dort verzweigen sich dann weiter zu den Organen und Extremitäten

Wenn sich jetzt ein Wirbel (nicht verrenkt, denn dann wärst du gelähmt :wink: ) sondern verkantet / blockiert hat - dass sich also in den Zwischenwirbelgelenken ein Muskelkrampf gebildet hat, kann dieser auf so einen Nervenstrang drücken … oder die umliegende Muskulatur die versucht deinen wirbel zu halten

Nun ist aber die Reizleitung ein ganz komplexes und sehr fein abgestimmtes „strom-System“ - da kommt es auf allerfeinste Feinheiten an

der gedrückte Nerv reagiert darauf entweder sehr gereizt und feuert dauernd Fehlinformationen los (Schmerz, Kribbeln, Nadelstiche, etc.) oder er stellt seine Arbeit beleidigt ein (taub)

Ein Chiropraktiker (Wirbelsäule) , Osteopath (alle Gelenke) oder Manueller Therapeut kann diese Blockaden lösen, die „normale“ Ärzte nicht erkennen KÖNNEN

Beispiel Ich hatte diesen Montag etwas „sonderbares“ das mir im 15 - 50 Sekundentakt einen jähen schmerz durch den Unterkiefer am Kiefergelenk vorbei in Ohr und Hals (innen) jagte (das war so schlimm dass ich jedesmal zusammengezuckt bin) konnte die ganze nacht nicht schlafen vor Schmerzen und grübelte zu welchem Arzt ich jetzt gehe …

HNO wegen der Hals- und Ohrenschmerzen ?
Kieferorthopäden wegen des Kiefers ?
Zahnarzt wegen der Backenzähne ?
Neurologen wegen evtl. Trigenimus Neuralgie? (hatte meine Mutter mit ähnlichen Symptomen)

an dem Tag hatte ich einen Termin bei meiner Physiotante - der erzählte ich das …15 Minuten später war ich Stromschlag- und schmerzfrei !

Mein 2.Halswirbel war eine ungute Liason mit dem Kiefer- und Kopfgelenk eingegangen… Auslöser ist eine 1 Woche alte Knirscherschiene, die eben doch nicht SO perfekt passt d.h ich konnte schon noch alles bewegen - aber die verkrampften Muskeln dazwischen drückten auf den Nerv, der den Unterkiefer versorgt und der meldete halt DAUERALARM …

Mein sehr schmerzhafter Tennisellenbogen links und mein (beimNeurologen nachgemessenes !!! Karpaltunnelsyndrom - das er sofort operieren wollte - dauerhaft taube und kribbelnde Hände) entpuppten sich beide im Endeffekt als Blockaden der Halswirbelsäule…

Und eben die Zusammenhänge bei dir zwischen unterschiedlichen „Bewegungen“ und dem plötzlichen „grundlosen“ Auftreten von Schmerzen bzw. Taubwerden hat mich hellhörig gemacht

Ich wünsche dir baldige Besserung!!!

H.

Hallo Hexerl!

keine Sorge hier geht nichts unter - aber einerseits sind
Ferien - andereseits sitzen auch nicht immer alle vor dem
Monitor:wink:

Das ist auch gut so. Ich war nur etwas „in Sorge“, weil die Fragen, die nach meiner gestellt worden waren, teils schon beantwortet waren.

für dich freut es mich
ausserordentlich, dass dein Untergewicht jetzt der zweite Fall
ist :smile:))

Zwar auch unangenehm aber besser änderbar :smile:)

Ja, das stimmt. Ich fühle mich zwar so leicht irgendwie besser (eben schön leicht), aber das ist ja erstens leider ungesund und zweitens sieht es auch so aus.

LWS: Ich war bereits in der Röhre. Mit der Bandscheibe ist
nichts.

das ist schonmal gut :smile:)

Einerseits schon, andererseits wäre dann wenigstens eine Ursache gefunden und ich hätte schon therapiert werden können… :-S

Achja: Und
eine Zyste im rechten Eierstock wurde gesichtet, aber die
solle „im Normalfall in dieser Größe keine Probleme bereiten“.

Evtl.hat der MRT-Ler genau DAS auch gesehen, aber nicht
zuordnen können (und bevor er was falsches sagt lieber den
Mund gehalten), weil er kein Gynäkologe ist…

Er selber hat die Zyste identfiziert, meinte aber das könne eigentlich nicht der Grund für meine Beschwerden sein. Zusätzlich war dort was, das er nicht interpretieren konnte.

Nur zur Erklärung : ich bin übrigens KEIN Arzt (deswegen
stimmen sicher auch meine Ausdrücke nicht so wirklich - kann
aber Zusammenhänge (die ich mal verstanden habe:wink: ) „einfach“
erklären )

Unter „Nerven“ und „Fehlfunktion“ findet man im Netz auch nicht viel - deswegen also! :wink: Dann meinst du wohl Nervenquetschung, bzw. -kompression, oder? Das hatte ich auch schon in Verdacht, aber wie gesagt: Das MRT war unauffällig. Der Orthopäde meinte noch, es gäbe gar keine nervliche Verbindung zwischen der Bandscheibe und dem Intimbereich. Er fragte mich, ob ich mal von einer Zecke gebissen worden wäre, aber nach dem letzten Winter waren die doch garantiert noch nicht Anfang März am „Wirken“, oder? Es fing zwar alles an mit einem Stich oder Piekser, aber… Hm…

Ich habe mich mit dem Thema Wirbelsäule / Reizleitung etc.für
mich selber und meine viecher wohl oder übel intensiv
auseinandersetzen müssen

Hunde?

d.h. du hast Schmerzen (ohne für DICH ersichtlichen Grund) und
manchmal spürst du nichts (obwohl du etwas spüren müsstest)

Meistens spüre ich gar nichts. Diese Schmerzen traten vermehrt am letzten Wochenende auf, aber seitdem ist alles wieder „ruhig“. Könnte es vielleicht auch eine Allergie sein? (Will dich hier auch nicht überfordern, sorry.)

Danke übrigens für deinen Unterricht in Wirbelsäulenkunde! Echt interessant! Dass du als Laie sowas weißt!! DANKE!

Ein Chiropraktiker (Wirbelsäule) , Osteopath (alle Gelenke)
oder Manueller Therapeut kann diese Blockaden lösen, die
„normale“ Ärzte nicht erkennen KÖNNEN

Danke für den Tipp. Womöglich hätte mich der Neurologe („normaler“ Arzt) nicht gleich zur Konkurrenz geschickt. Aber erstmal wird auf das Ergebnis der Laborwerte gewartet.

Beispiel Ich hatte diesen Montag etwas „sonderbares“ das mir
im 15 - 50 Sekundentakt einen jähen schmerz durch den
Unterkiefer am Kiefergelenk vorbei in Ohr und Hals (innen)
jagte (das war so schlimm dass ich jedesmal zusammengezuckt
bin) konnte die ganze nacht nicht schlafen vor Schmerzen und
grübelte zu welchem Arzt ich jetzt gehe …

HNO wegen der Hals- und Ohrenschmerzen ?
Kieferorthopäden wegen des Kiefers ?
Zahnarzt wegen der Backenzähne ?
Neurologen wegen evtl. Trigenimus Neuralgie? (hatte meine
Mutter mit ähnlichen Symptomen)

an dem Tag hatte ich einen Termin bei meiner Physiotante - der
erzählte ich das …15 Minuten später war ich Stromschlag- und
schmerzfrei !

Schön, dass dir so schnell geholfen werden konnte!!

Mein 2.Halswirbel war eine ungute Liason mit dem Kiefer- und
Kopfgelenk eingegangen… Auslöser ist eine 1 Woche alte
Knirscherschiene, die eben doch nicht SO perfekt passt d.h ich
konnte schon noch alles bewegen - aber die verkrampften
Muskeln dazwischen drückten auf den Nerv, der den Unterkiefer
versorgt und der meldete halt DAUERALARM …

Klingt irgendwie plausibel. Aber ist schon doof, wenn man wegen ner nicht ganz korrekt angepassten Schiene erst solche Beschwerden bekommt. Geht mir momentan mit den Auswirkungen der Lumbalpunktion so (tierische Kopfschmerzen und son seltsames Schwindelgefühl (anders kann ichs nicht beschreiben) auf dem rechten Ohr)). Aber so lange sowas wieder weg geht, ist ja alles in Butter.

Mein sehr schmerzhafter Tennisellenbogen links und mein
(beimNeurologen nachgemessenes !!! Karpaltunnelsyndrom - das
er sofort operieren wollte - dauerhaft taube und kribbelnde
Hände) entpuppten sich beide im Endeffekt als Blockaden der
Halswirbelsäule…

Auweia, ich glaub ich wäre so in Panik gewesen, dass ich mich sofort hätte operieren lassen. Gut, dass du entsprechende Vorkenntnisse hattest!

Und eben die Zusammenhänge bei dir zwischen unterschiedlichen
„Bewegungen“ und dem plötzlichen „grundlosen“ Auftreten von
Schmerzen bzw. Taubwerden hat mich hellhörig gemacht

Gut, dann werde ich am Montag gleich einen Termin bei einem deiner vorgeschlagenen Ärzte machen. Kann ja ruhig parallel zur neurologischen „Behandlung“, bzw. erstmal „Ursachenforschung“, sein. Am besten beim Osteopathen? Oder doch bei nem Physiotherapeuten oder Chiropraktiker? Was schlägst du vor?

Ein schönes Wochenende!

Mayflower