Hallo zusammen,
ich brauche dringend die Info, ob wir als nicht verheiratetes Paar (einer rk getauft, eine evangelisch getauft) Taufpaten bei einer katholischen Taufe werden dürfen? Ein link mit Infos wäre schon hilfreich. Hängt das vom einzelnen Pastor ab? Vielen, vielen Dank schon mal vorab für eine Info!!
Gruß,
Thomas
ob wir als nicht verheiratetes
Paar (einer rk getauft, eine evangelisch getauft) Taufpaten
bei einer katholischen Taufe werden dürfen?
Hallo Thomas - eindeutig: ja. Von Taufpaten wird weder erwartet noch geprüft, ob ihr Leben in sämtlichen Punkten der katholischen Moral entspricht (sonst gäbe es überhaupt keine). Allerdings müsst ihr bei der Tauffeier auf folgende Frage mit Ja antworten:
Liebe Paten! Die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Auf Ihre Weise sollen Sie mithelfen, daß aus diesem Kind ein guter Mensch und Christ wird. Sind Sie dazu bereit?
Außerdem gehört das Glaubensbekenntnis (in Frageform) zur Taufliturgie, vgl.
http://www.culture.privateweb.at/pfarre.salvator/Tau…
Gruß,
Peter
Hallo Peter,
vielen dank für die schnelle Antwort!
Auf der angegebenen Seite steht, daß ein Pate kath. Christ sein muß. Nun wollen wir beide aber gemeinsam die einzigen Taufpaten werden. Ist das denn dann überhuapt möglich? Oder fragt einfach keiner danach? 
Gruß,
Thomas
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Auf der angegebenen Seite steht, daß ein Pate kath. Christ
sein muß.
Hallo Thomas,
nach der Kirchenzugehörigkeit wird schon gefragt. Einer der Paten muss katholisch sein, der/die übrigen können einer anderen christlichen Konfession angehören. Wenn ihr beide zwar getauft seid, aber keiner Kirche angehört, dann würde das die Sache schwierig machen, weil Pate/Patin von der Idee her ein kirchliches Amt ist. Natürlich könnt ihr die familiär-freundschaftliche Funktion von Patenonkel/-tante übernehmen, aber in die Taufdokumente könntet ihr allenfalls als „Taufzeugen“ eingetragen werden, und es würde zusätzlich noch ein katholischer Pate gebraucht.
Gruß,
Peter
Hallo Thomas,
unsere Kinder wurden nur getauft, weil es der Herzenswunsch meiner Mutter war.
Meine Frau und ich sind beide aus der Kirche ausgetreten.
Beim ersten Kind war eine Patin evangelisch, die andere katholisch, beim zweiten war ein Pate konfessionslos und die zweit zwar formal katholisch, aber seit Jahren, sagen wir mal psaaives Mitglied. In beiden Fällen hat die Gemeindereferentin zwar etwas geschluckt, aber keine Probleme gehabt. Der Pfarrer kam in beiden Fällen wegen eines Taufgesprächs zu uns und wir haben von unserer Position der katholischen Kirche gegenüber keinen Hehl gemacht, die der Pfarrer aber auch vorher kannte. Aber da man sich im Dorf kennt und der Pfarrer unser Engagement im Dort sieht, gabs für ihn auch keine moralischen Bedenken.
Es hängt also auch etwas vom Pfarrer ab, ob er sich auf solche ‚Kombinationen‘ einläßt.
Gandalf