Taufpate nach Kirchenaustritt

Hallo zusammen,
ich habe eine dringende Frage bezügl. Taufpatenschaft:
Gibt es Möglichkeiten Taufpate zu sein, obwohl man nicht mehr in der Kirche ist. Ein sehr guter Feund möchte mich als Taufpaten, jedoch lehnt der Pfarrer dies ab. Uns ist die Sche so wichtig, daß wir alle Möglichkeiten ausschöpfen wollen, um das Kind mit meiner Patenschaft christlich zu taufen und zu erziehen (ich finde, daß doch ein Kirchenaustritt dem nicht entgegensteht). Weiß jemand Rat? Auch wenn es so befremdlich klingt: Ist ein Eintreten in die Kirche wieder (kurzfristig) möglich?
Vielen Dank vorab für einen Rat!
Gruß,
Thomas

Hallo,

als Nicht-einer-Kirche-Angehörender kann man denke ich schlecht den Taufpaten geben.
Bei Katholiken kann/konnte man als Evangelischer nur Co-Pate werden; vielleicht geht’s auf der Schiene : Co-Pate mit einem *standfesten* Kirchenzugehörigen ?

Auch wenn es so befremdlich
klingt: Ist ein Eintreten in die Kirche wieder (kurzfristig)
möglich?

Schon.
(In Bayern und für Evangelische) Austreten auf dem Meldeamt, Eintreten im zuständigen Pfarramt. Ein Blatt mit Standard-Angaben ausfüllen, ind man ist wieder *drin*.

eljot

Hallo Thomas,

ich habe im Archiv unter dem Stichwort „Taufpate“ 33 Einträge gefunden.

Vielleicht ist da was drin, was Dir helfen kann.

Gruss Harald

Hallo Thomas,

zumindest in unserer (evangelischen) Gemeinde ist es so, dass mindestens die Hälfte der Taupaten der Religion angehören muss, die das Kind bekommen soll. Der Rest „sollte“ nach Möglichkeit wenigstens einer christlichen Religion angehören, dies ist aber keine Voraussetzung.
Luna