kurze frage … ich suche zurzeit eine günstige, aber gute rechtschutzversicherung … ich bin single und brauche nur einen privat- und berufsrechtschutz … ohne selbstbeteiligung.
habe schon einige preisvergleiche durchlaufen lassen und da kamen dann dema und domcura als günstigste anbieter raus …
die frage ist natürlich letzten endes nur ob die entsprechende versicherung die kosten übernimmt, um nichts anderes geht es ja … im prinzip habe ich ja eine versicherung, damit diese dann zahlt. kann man davon ausgehen, dass das bei günstigen versicherungen ebenso problemlos geschieht wie bei namhaften anbietern?
wer kann helfen?
über tipps in bezug auf weitere versicherungen würde ich mich ebenfalls freuen!
ja … im prinzip habe ich ja eine versicherung, damit diese
dann zahlt. kann man davon ausgehen, dass das bei günstigen
versicherungen ebenso problemlos geschieht
Was glaubst Du, wo der Preisunterschied herkommt ?
über tipps in bezug auf weitere versicherungen würde ich mich
ebenfalls freuen!
der Preis muß nicht unbedingt etwas aussagen. Es gibt sicher günstige Versicherungen, die gut sind und teure, die gar nicht so gut sind.
Beschaff Dir Informationen z.B. durch Stiftung Warentest bzw. im Internet. Dann such Dir ein paar Favoriten raus und vergleiche die Bedingungen.
Wenn Du Dir das nicht zutraust, dann lass Dich von einem oder noch besser mehreren Maklern beraten. Und die kannst Du dann auch gleich fragen, was sie an der Dir empfohlenen Versicherung verdienen.
Ich habe - obwohl noch nicht „60plus“ - meine Rechtschutzversicherung bei http://www.rechtschutz60plus.de gefunden und bin damit bestens zufrieden. Dort gibt es übrigens auch einen kostenlosen Vergleichsrechner. Gutes muss eben nicht teuer sein. Günstige Angebote über das Internet ergeben sich meines Wissens daraus, dass bei Internetversicherungen weniger Personal gibt, welches behzahlt werden muss und auch die Büros nicht so groß sind.
Und die kannst Du dann
auch gleich fragen, was sie an der Dir empfohlenen
Versicherung verdienen.
Bis zu diesem Satz würde ich die vorangegangenen Äußerungen weitestgehend unterstützen.
Hier aber bitte ich zwei Dinge zu berücksichtigen:
1.) Der Makler ist Sachwalter des Versicherungsnehmers. Er ist ihm durch den Maklervertrag zur Leistung verpflichtet.
In diesem Zusammenhang geht es - mit Verlaub - den Kunden überhaupt nichts an, was der Makler an dem Abschluss „verdient“. Übrigens ist es durchaus möglich, mit Maklern einen Honorarvertrag zu schließen, so dass der Makler unabhängig etwaiger Courtagen eine Produktauswahl treffen kann.
2.) Selbst wenn der Makler so auskunftsfreudig ist (ich wäre es an seiner Stelle wie gesagt nicht), so sagt doch die reine Courtagehöhe nahezu nichts über die Qualität des empfohlenen Produkts aus. Eine RS-Versicherung mit niedriger Courtage bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um ein gutes Produkt handelt - und umgekehrt.
bei allem Respekt, aber:
die „empfohlene“ Seite ist aus meiner Sicht alles andere als empfehlenswert:
es gibt keine Gesamtübersicht der bewerteten Tarife. Der Kunde weiß also gar nicht, wieviele Tarife insgesamt bewertet wurden.
einziges wirklich relevantes Kriterium scheint der Beitrag zu sein. Andere Gewichtungen finden nicht statt.
Produktunterschiede werden anhand einer äußerst knappen Aufstellung nur sehr grob gerastert. Zu mitunter wichtigen Details erfährt der Kunde nichts. So werden z.B. folgende Stichpunkte überhaupt nicht angesprochen:
* Stichentscheid oder Schiedsverfahren
* Kausal- oder Ereignistheorie im Schadenersatz-RS
* außergerichtliche Widerspruchsverfahren mitversichert?
* Internet-RS?
* Opfer-RS?
* usw.
Von daher kann man nur die Empfehlung geben, bei der Produktauswahl doch etwas genauer hinzuschauen und sich nicht nur auf vermeintlich neutrale und objektive Internet-Vergleiche zu verlassen.
Und die kannst Du dann
auch gleich fragen, was sie an der Dir empfohlenen
Versicherung verdienen.
Bis zu diesem Satz würde ich die vorangegangenen Äußerungen
weitestgehend unterstützen.
Hier aber bitte ich zwei Dinge zu berücksichtigen:
1.) Der Makler ist Sachwalter des Versicherungsnehmers. Er ist
ihm durch den Maklervertrag zur Leistung verpflichtet.
In diesem Zusammenhang geht es - mit Verlaub - den Kunden
überhaupt nichts an, was der Makler an dem Abschluss
„verdient“. Übrigens ist es durchaus möglich, mit Maklern
einen Honorarvertrag zu schließen, so dass der Makler
unabhängig etwaiger Courtagen eine Produktauswahl treffen
kann.
Hallo Frank,
ich weiß, dass die werte Maklerschaft bzw die Vermittler nicht gerne damit herausrückt, was sie an einem Abschluß verdienen. Das mag im Sachversicherungsgeschäft auch nicht so sehr interessant sein, wohl aber im Bereich der Lebens/Rentenversicherung.
Wer seinen Maklerauftrag richtig versteht und NUR im Sinne des Kunden handelt, für den ist eine Offenlegung Nebensache und da muss es auch nicht unbedingt sein. Leider gibt es gerade in dieser Branche sehr viele schwarze Schafe, die lieber Versicherungen empfehlen, an denen sie gut verdienen als Versicherungen die 100% auf die Kundenwünsche passen. Selbst schon erlebt und auch im Verwandten- und Bekanntenkreis. In diesen Fällen wäre es für den Kunden schon sehr interessant, was der Makler an einem Abschluß verdient.
Natürlich kann man als Kunde dem Ganzen auch aus dem Weg gehen, indem man wirklich einen Honorarberater engagiert.
Tut mir leid, wenn ich in diesem Punkt anders denke, aber ich bin eben ein kritischer Verbraucher und das nicht nur im Banken- und Versicherungsbereich.
2.) Selbst wenn der Makler so auskunftsfreudig ist (ich wäre
es an seiner Stelle wie gesagt nicht), so sagt doch die reine
Courtagehöhe nahezu nichts über die Qualität des empfohlenen
Produkts aus. Eine RS-Versicherung mit niedriger Courtage
bedeutet nicht zwangsläufig, dass es sich um ein gutes Produkt
handelt - und umgekehrt.